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Rubrik | Legal Biken

Beim Wort „Wegefreiheit“ stellt es Mountainbikern in Österreich die Haare auf. Obwohl der Sport aus seiner pubertierenden Phase zum akzeptierten Volkssport herangereift ist, biken wir in einem landschaftlichen Juwel noch immer illegal. upmove tritt für die Öffnung der Forststraßen und Wanderwege für Mountainbiker ein. Mit dieser Serie wollen wir das Verständnis und die Toleranz aller Waldnutzer erhöhen und euch kompakt Wissenswertes zum Thema „Wegefreiheit“ vermitteln.

FrieRadler: Wessen Brot du isst, dessen Lied du singst Headerbild
08.09.2016 / 262 Tage alt
Eingestellt von: upmove
[Legal Biken]  Ein Leitartikel der Niederösterreichischen "Bauernzeitung" hat unseren Frieradler aus der Sommerpause geholt.

Bild vom Tatort Feldwies

Es gibt einen Spruch. Und der lautet so: Wessen Brot du isst, dessen Lied du singst. Einfache Sache, klarer Fall: Wer dich bezahlt, den wirst du nicht ins Haxel beissen. Kompliziert wird es erst, wenn man zwei Brötchengeber hat. So wie Eva Riegler, die als Redakteurin bei der Bauernzeitung beschäftigt ist und zugleich mit ihrer Familie die Feldwiesalm zwischen Ötscher und Gemeindealpe bewirtschaftet.

Wir waren heuer schon einige Male auf der Feldwies. Nette Gespräche gabs , eine gute Jause, selbstproduzierten Käse, Kuchen und Kaffee. Wir kamen mit den Fahrrädern oder mit den Bergrollern und ein Schüppel Autofahrer war auch schon da. Kein Grund zur Aufregung, niemand fuhr am Tagesrand, wenn die Jäger ihr Recht haben. Almfrieden.

Almfrieden? Nur bis 25. August. Da hatte die Frau Riegler ihren großen Tag in der Bauernzeitung: „Schützt die Radfahrer“ heiß es da in einem Kommentar auf der Titelseite. Da sollen doch glatt 15 Mountainbiker einen Wirbel gemacht haben wie ein Hubschrauber (!). Die Rinder suchten erschreckt das Weite.

Ich gebe zu, das kann passieren. Dem Mountainbiker genauso wie dem Wanderer, der zwischen Mutterkuh und Kalb gerät. Die Kuh möchte ihr Kalb beschützen. Da müssen alle Naturbenützer aufpassen. Aus friedlichen Grasfresseren kann eine wilde Horde werden.

Was aber leitet Frau Riegler aus dem Vorfall ab? Die Öffnung der Forststraßen kommt auch deshalb nicht in Frage, weil die Radler vor sich selbst geschützt werden müssen. Da muss man halt auf den gastronomischen Umsatz auf der Alm verzichten.

Die 15 Radler sind ohnehin nicht eingekehrt. Das wiederum nenne ich „Hüttenfrevel“. Denn es gehört dazu, dass man den Almleuten etwas abkauft. Sie singen lieber dein Lied, wenn du ihr Brot isst.
 Leitartikel, Teil1
 Leitartikel, Teil2
FrieRadler: Wessen Brot du isst, dessen Lied du singst Rubrik , Autor: upmove Aktuell News über FrieRadler: Wessen Brot du isst, dessen Lied du singst, , Autor: upmove Du suchst Informationen über FrieRadler: Wessen Brot du isst, dessen Lied du singst dann bist Du in der Rubrik des upmove.eu Magazin richtig! Ein Leitartikel der Niederösterreichischen "Bauernzeitung" hat unseren Frieradler aus der Sommerpause geholt. Legal Biken Magazin: FrieRadler: Wessen Brot du isst, dessen Lied du singst
Es gibt einen Spruch. Und der lautet so: Wessen Brot du isst, dessen Lied du singst. Einfache Sache, klarer Fall: Wer dich bezahlt, den wirst du nicht ins Haxel beissen. Kompliziert wird es erst, wenn man zwei Brötchengeber hat. So wie Eva Riegler, die als Redakteurin bei der Bauernzeitung beschäftigt ist und zugleich mit ihrer Familie die Feldwiesalm zwischen Ötscher und Gemeindealpe bewirtschaftet. Wir waren heuer schon einige Male auf der Feldwies. Nette Gespräche gabs , eine gute Jause, selbstproduzierten Käse, Kuchen und Kaffee. Wir kamen mit den Fahrrädern oder mit den Bergrollern und ein Schüppel Autofahrer war auch schon da. Kein Grund zur Aufregung, niemand fuhr am Tagesrand, wenn die Jäger ihr Recht haben. Almfrieden. Almfrieden? Nur bis 25. August. Da hatte die Frau Riegler ihren großen Tag in der Bauernzeitung: „Schützt die Radfahrer“ heiß es da in einem Kommentar auf der Titelseite. Da sollen doch glatt 15 Mountainbiker einen Wirbel gemacht haben wie ein Hubschrauber (!). Die Rinder suchten erschreckt das Weite. Ich gebe zu, das kann passieren. Dem Mountainbiker genauso wie dem Wanderer, der zwischen Mutterkuh und Kalb gerät. Die Kuh möchte ihr Kalb beschützen. Da müssen alle Naturbenützer aufpassen. Aus friedlichen Grasfresseren kann eine wilde Horde werden. Was aber leitet Frau Riegler aus dem Vorfall ab? Die Öffnung der Forststraßen kommt auch deshalb nicht in Frage, weil die Radler vor sich selbst geschützt werden müssen. Da muss man halt auf den gastronomischen Umsatz auf der Alm verzichten. Die 15 Radler sind ohnehin nicht eingekehrt. Das wiederum nenne ich „Hüttenfrevel“. Denn es gehört dazu, dass man den Almleuten etwas abkauft. Sie singen lieber dein Lied, wenn du ihr Brot isst.
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Kommentare
  • Userbild - Rauf & Runter

    Rauf & Runter:

    Waren heut auf der Feldwiesalm. Schwer verständlich, warum dieser Artikel so polemisch daherkommt. Trotz diesem „Bericht“ in der Bauernzeitung und den 15 „Helikoptern“ wurden wir als Radler nett und freundlich (so wie immer) willkommen geheißen und bewirtet. „Alles nicht so ernst“, heißt es jetzt.

    Gefällt mir · Gefällt 0 Personen · Kommentieren · 10.09.2016 / 259 Tage alt
    • Userbild - up001

      up001:

      Ja, a liabe Gschicht würde da Sepp Forcher da sagn. Forststraßen für MTB nicht öffnen, weil die Pflanzen geschütz werden müssen.....Pflanzen auf einer Forstautobahn, na ja, eh klar. Aber fast noch besser, zum Schutz der Mountainbiker selbst soll man die Forststraßen nicht generell öffnen. Haha und nochmals Haha..........

      Zu den Kühen, Kälbern und Ochsen. Ich selbst schiebe das Rad generell an den Rindvieherln vorbei. Das ist die beste Lösung für Alle. Denn eines ist klar, Tiere können sich schrecken, und das können und sollten wir vermeiden.

      Gefällt mir · Gefällt 0 Personen · Kommentieren · 08.09.2016 / 261 Tage alt
      • Userbild - hansbua

        hansbua:

        Die Szene ist aber auch sehr packend nacherzählt. Man kann die Dramatik, die Bewegung der Kuhherde und der Radfahrer förmlich spüren. Hatte selbst noch nie so dramatische Begegnungen mit Kühen. Meist zeichnen sich sich ja eher durch außerordentliches Desinteresse aus. Außnahmen gibts eigentlich nur wenn man in Begleitung eines Hundes ist. Vielleicht sind es doch eher die Hunde(besitzer) die geschützt gehören?!

        Gefällt mir · Gefällt 0 Personen · Kommentieren · 08.09.2016 / 261 Tage alt