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Rubrik | Legal Biken

Beim Wort „Wegefreiheit“ stellt es Mountainbikern in Österreich die Haare auf. Obwohl der Sport aus seiner pubertierenden Phase zum akzeptierten Volkssport herangereift ist, biken wir in einem landschaftlichen Juwel noch immer illegal. upmove tritt für die Öffnung der Forststraßen und Wanderwege für Mountainbiker ein. Mit dieser Serie wollen wir das Verständnis und die Toleranz aller Waldnutzer erhöhen und euch kompakt Wissenswertes zum Thema „Wegefreiheit“ vermitteln.

“ACHTUNG! - ACHTUNG! - ACHTUNG!” Headerbild
04.08.2014 / 2248 Tage alt
Eingestellt von: steiggeist
[Legal Biken]  Der Startschuss für “legal biken - auch in Österreich” ist gefallen!

“ACHTUNG! - ACHTUNG! - ACHTUNG!” 1

Ihr habt ja alle schon mitbekommen, das hier bei upmove fieberhaft an der Initiative “legal biken - auch in Österreich” gearbeitet wird.

Mit ihr wollen wir das legale Befahren von Forststrassen und Wanderwegen durch uns erholungssuchende Biker im Gesetz verankern. Übrigens nichts außergewöhnliches. In unserem benachbarten Ausland ist dies längst gelebte und gesetzliche Realität.

Heute ist es soweit, der Startschuss ist gefallen!

upmove wurde vor vier Jahren mit dem Ziel der ´Wegefreiheit für Biker´ gegründet. Wir setzen uns seit Beginn intensiv für dieses Thema ein. Nachdem wir aber erkannt haben, dass sich weder Politik noch die alpinen Vereine Österreichs ohne Druck für dieses Thema erwärmen können, haben wir nun die Aktion “legal biken - auch in Österreich” gestartet. Diese Initiative steht auf zwei Säulen:

Zum Einen verstehen wir uns als die Interessenvertretung für Touren-Mountainbiker in Österreich. Und damit klar ist: wir sind gekommen um zu bleiben. Mountainbiker können sich via Internet kostenlos registrieren. Das wird die Versorgung der Szene mit aktuellen Informationen sichern. Haben sich genügend Biker auf dieser Seite versammelt, kann eine gemeinsame parlamentarische Bürgerinitiative erfolgreich gestartet werden. Durch diese Strategie, so sind wir uns sicher, wird man nach Anhörung im Parlament nicht einfach zur Tagesordnung übergehen können, denn das würde sich die nun organisierte Sportler-Gemeinschaft nicht mehr gefallen lassen!

Zum Zweiten setzen wir auf aktiven zivilen Ungehorsam: In Anlehnung an die Aktionen der Naturfreunde zur Durchsetzung der Wegefreiheit für Wanderer, rufen wir zu ´Trutzpartien´ auf, bei denen wir hoffentlich viele von Euch sehen werden!

Wir starten genau ein Jahr nach der irrwitzigen Situation, die zur Anzeige der vier Biker am Muckenkogel geführt hat.
Und wo? Genau dort am Muckenkogel bei der Bergmesse, am 8. September 2014

Bei dieser Gelegenheit präsentieren wir “legal biken - auch in Österreich” auch der breiteren Öffentlichkeit .

Jetzt zählen nicht mehr Worte, es ist die Zeit für Taten gekommen, für gemeinsame Taten!

Bitte nehmt Euch die Zeit für diese Demonstration und registriert euch schon jetzt auf /www.upmove-mtb.eu/muckenkogel. Hier findet ihr auch nähere organisatorische Details. Wir werden euch über unsere Homepage, den Newsletter und auf Facebook auf dem laufenden halten.

Die Sache wird ein Rießenspaß und uns fällt die Detail-Planung leicher, wenn wir wissen, wie viele kommen werden! Übrigens die aufbügelbaren Sticker “Legal Biken auch in Österreich” gibt es exklusiv für Teilnehmer der ´Trutzpartien´.


Liebe Grüße
upmove, weil wir wollen “legal biken - auch in Österreich”
“ACHTUNG! - ACHTUNG! - ACHTUNG!” Rubrik , Autor: steiggeist Aktuell News über “ACHTUNG! - ACHTUNG! - ACHTUNG!”, , Autor: steiggeist Du suchst Informationen über “ACHTUNG! - ACHTUNG! - ACHTUNG!” dann bist Du in der Rubrik des upmove.eu Magazin richtig! Der Startschuss für “legal biken - auch in Österreich” ist gefallen! Legal Biken Magazin: “ACHTUNG! - ACHTUNG! - ACHTUNG!”
Ihr habt ja alle schon mitbekommen, das hier bei upmove fieberhaft an der Initiative “legal biken - auch in Österreich” gearbeitet wird. Mit ihr wollen wir das legale Befahren von Forststrassen und Wanderwegen durch uns erholungssuchende Biker im Gesetz verankern. Übrigens nichts außergewöhnliches. In unserem benachbarten Ausland ist dies längst gelebte und gesetzliche Realität. Heute ist es soweit, der Startschuss ist gefallen! upmove wurde vor vier Jahren mit dem Ziel der ´Wegefreiheit für Biker´ gegründet. Wir setzen uns seit Beginn intensiv für dieses Thema ein. Nachdem wir aber erkannt haben, dass sich weder Politik noch die alpinen Vereine Österreichs ohne Druck für dieses Thema erwärmen können, haben wir nun die Aktion “legal biken - auch in Österreich” gestartet. Diese Initiative steht auf zwei Säulen: Zum Einen verstehen wir uns als die Interessenvertretung für Touren-Mountainbiker in Österreich. Und damit klar ist: wir sind gekommen um zu bleiben. Mountainbiker können sich via Internet kostenlos registrieren. Das wird die Versorgung der Szene mit aktuellen Informationen sichern. Haben sich genügend Biker auf dieser Seite versammelt, kann eine gemeinsame parlamentarische Bürgerinitiative erfolgreich gestartet werden. Durch diese Strategie, so sind wir uns sicher, wird man nach Anhörung im Parlament nicht einfach zur Tagesordnung übergehen können, denn das würde sich die nun organisierte Sportler-Gemeinschaft nicht mehr gefallen lassen! Zum Zweiten setzen wir auf aktiven zivilen Ungehorsam: In Anlehnung an die Aktionen der Naturfreunde zur Durchsetzung der Wegefreiheit für Wanderer, rufen wir zu ´Trutzpartien´ auf, bei denen wir hoffentlich viele von Euch sehen werden! Wir starten genau ein Jahr nach der irrwitzigen Situation, die zur Anzeige der vier Biker am Muckenkogel geführt hat. Und wo? Genau dort am Muckenkogel bei der Bergmesse, am 8. September 2014 Bei dieser Gelegenheit präsentieren wir “legal biken - auch in Österreich” auch der breiteren Öffentlichkeit . Jetzt zählen nicht mehr Worte, es ist die Zeit für Taten gekommen, für gemeinsame Taten! Bitte nehmt Euch die Zeit für diese Demonstration und registriert euch schon jetzt auf /www.upmove-mtb.eu/muckenkogel. Hier findet ihr auch nähere organisatorische Details. Wir werden euch über unsere Homepage, den Newsletter und auf Facebook auf dem laufenden halten. Die Sache wird ein Rießenspaß und uns fällt die Detail-Planung leicher, wenn wir wissen, wie viele kommen werden! Übrigens die aufbügelbaren Sticker “Legal Biken auch in Österreich” gibt es exklusiv für Teilnehmer der ´Trutzpartien´.
Liebe Grüße upmove, weil wir wollen “legal biken - auch in Österreich”
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Kommentare
  • Userbild - steiggeist

    steiggeist: auch auf Facebook wird darüber diskutiert:

    https://www.facebook.com/upmovemtb/photos/a.144546178917953.17593.132461910126380/764470270258871/?type=1&comment_id=764631290242769

    Gefällt mir · Gefällt 0 Personen · Kommentieren · 13.08.2014 / 2239 Tage alt
    • Userbild - steiggeist

      steiggeist: Servus Spinoza!

      1) Interessensvertretung der Biker:
      gibt es: Upmove!
      Wir werden weiter um Unterstützer werben und sind sicher eine genügend große Gemeinschaft hinter unserer Idee zu versammeln, um unserer Forderung genug Nachdruck zu verleihen.

      2) Jagdrecht und Grundbesitz:
      Ja, ist in Österreich verbunden. Ist ein spezielles Privileg österreichischer und deutscher Grundbesitzer. Soll so sein.

      3) Jagd:
      Ist ein Hobby. Jäger sind NaturNutzer. Jäger sind von ihrem grundsätzlichen Interessen her sicher KEINE Naturschützer.
      Sobald Jäger ihr Hobby mit Argumenten aus dieser Richtung privilegieren wollen, protestieren wir dagegen. Lautstark!

      4) Wir diskutieren und verhandeln in Österreich seit fast 30 Jahren über dieses Thema. In letzter Zeit verschärtft sich die Gangart gegenüber Bikern durch Besitzstörungsklagen. Wir glauben nicht, dass ein konstruktives Gespräch möglich ist, wenn eine Seite den Prügel auspackt und die andere kuschen geht.

      5) Wir Biker haben in Österreich nichts zu verlieren! Biken ist verboten. Mit Strafrahmen bis zu 700?. Zivilrechtliche Streitwerte: 15.000?. Schlimmer können auch alle schlafenden Hunde nicht sein.

      6) Der Wald wird nicht weniger, wenn ich durch ihn Rad fahre. Würde ich nicht Biken, würde ich zu Fuß durch gehen, legal. In keinem unserer Nachbarländer denkt man auch nur eine Sekunde darüber nach, ob man auf einer Forststraße Rad fahren darf. Und das muss auch in Österreich möglich sein.

      Andi


      Gefällt mir · Gefällt 0 Personen · Kommentieren · 12.08.2014 / 2240 Tage alt
      • Userbild - Spinoza

        Spinoza: Hallo Andi ? hallo upmover!

        Danke für deine Antwort. Ich möchte natürlich ? so wie alle anderen ? ebenfalls freie Fahrt im Wald und auf Forststraße mit dem MTB. Meine Befürchtung ist allerdings, dass mit der eingeschlagenen Strategie dieses Ziel nicht erreicht werden kann.

        Die ablehnende Stellungnahme des BMFLUW auf die Bürgerinitiative war ganz nüchtern betrachtet genauso zu erwarten. Warum auch sollte diesem Gesetzesänderungsantrag irgendjemand zustimmen? Und genau das ist die Kernfrage und damit der Ausgangspunkt für weitere Überlegungen.

        Wir leben nun einmal dankenswerter Weise in einer Demokratie und damit bedarf es einer parlamentarischen Mehrheit für ein Gesetz. Wie kommt es in Österreich zu Gesetzesbeschlüssen, wenn, wie in diesem Fall, eine bestimmte Interessensgruppe einen Vorteil zu Lasten einer anderen Interessengruppe (Grundbesitzer, Jagdpächter) haben möchte? In vielen Fällen gibt es hinter diesen Interessen eine starke Lobby. Die Industrie, die Energieversorger, Banken und Versicherungen, Arbeitnehmer, Wirte, Ärzte und sogar die Raucher haben in Österreich eine mehr oder weniger starke Lobby. Von den Mountainbikern ist mir nichts bekannt und die Interessen der 800 TSD sind ? sorry für den Ausdruck ? den entscheidenden Damen und Herren Sch? egal!

        In der Stellungnahme des BMLFUW ist ? wenn auch nicht direkt sondern nur zwischen den Zeilen ? ein Lösungsansatz ja bereits erkennbar. Alle Argumente und Bedenken hinsichtlich Ökologie hat diese Stellungnahme ja selbst entkräftet. Wenn es in bestimmten Gemeinden oder Regionen möglich ist, Forst- und Wanderwege für den MTB-Sport freizugeben, dann kann es in anderen Regionen nicht anders sein. Oder ist die Fauna und Flora entlang von Forst- und Waldwegen in Kärnten so viel anders als in Salzburg? Natürlich geht's wie fast immer nur um's liebe Geld, was ja auch verständlich ist.

        Um es einmal auf den Punkt zu bringen: Für die gewünschte und erhoffte Gesetzesänderung wird es einer grundlegenden Änderung der Strategie und auch einer Neuorientierung hinsichtlich Verständnis und Einstellung gegenüber den Konfliktgegnern bedürfen.
        Wir als MTB müssen zuerst einmal akzeptieren, dass der Grundeigentümer einen Anspruch auf Mitbestimmung bzw. auf Entschädigung für die Nutzung seines Eigentums hat. Wenn Jagdpächter für die Ausübung ihrer Leidenschaft dem Grundeigentümer eine Entschädigung zahlen, können wir Mountainbiker nicht erwarten, für die Nutzung des Waldes nichts bezahlen zu müssen. Aus dem Recht auf freien Zutritt für Wanderer einen ebensolchen Anspruch für Mountainbiker abzuleiten, halte ich für etwas problematisch, weil es doch wesentliche Unterschiede und durchaus auch gute Argumente dagegen gibt. Dass 1975 auf Initiative der Naturfreunde der freie Zugang für Wanderer gesetzlich geregelt werden konnte, war mit Sicherheit nur dem Umstand zu verdanken, dass eine sozialistische Alleinregierung die Möglichkeit dazu hatte. In der derzeitigen politischen Situation wird es keine Mandatarin und keinen Mandatar der großen Koalition geben, der für das Anliegen der Mountainbiker die Initiative ergreifen wird. Das scheint mir ebenso aussichtslos und unrealistisch wie die Vorstellung einer Päpstin in der katholischen Kirche.

        Ich kann mir nicht vorstellen, dass die beabsichtigten "Trutzpartien" irgendetwas Positives für unseren Sport und unser Image bewirken, im Gegenteil, ich befürchte, dass damit lediglich die noch schlafenden Löwen geweckt werden und damit der Widerstand noch wächst. Vielleicht wäre es an der Zeit, die vorhandene Energie nicht in Ärgernis und pauschale Beschimpfungen der Jägerschaft zu investieren, sondern in die Erarbeitung konkreter Vorschläge für einen Kompromiss, der eine finanzielle Entschädigung der Grundbesitzer vorsieht und selbstverständlich auch eine finanzielle Beteiligung aller Mountainbiker beinhaltet. Ich selbst bin weder Waldbesitzer noch Jäger sondern begeisterter Mountainbiker und wäre für die Möglichkeit, meinen Sport weitreichend legal ausüben zu können, gerne bereit, einen entsprechenden Beitrag zu leisten.

        Sportliche Grüße
        Spinoza

        Gefällt mir · Gefällt 0 Personen · Kommentieren · 12.08.2014 / 2240 Tage alt
        • Userbild - steiggeist

          steiggeist: Servus Spinoza!

          Bezüglich Bergmesse:

          Wir werden auf der Alm erst nachdem die Bergmesse zu ende ist auftauchen.
          Diese wird von unserer 'Trutzfahrt' also komplett unbehelligt ablaufen.
          Wegen der Symbolik halten wir das Datum für eine gute Sache.


          Bezüglich 'Sachlichkeit':

          Wir Biker sehen von Seiten der Politik seit 40 Jahren keinen anhaltenden Versuch, das Problem sachlich und grundsätzlich zu lösen.

          Als upmove sind wir nun seit 4 Jahren an diesem Thema dran. Wir diskutierten dies mit Politikern, Grundbesitzer, Jäger, den alpinen Vereinen und Touristikern.
          Jedoch müssen wir feststellen, dass auf sachlicher Ebene einfach nichts weitergeht.
          Die einen wollen nicht, die anderen streuben sich, und für Politik ist es eine unangenehme Arbeit.
          Darum bringen wir das Problem, auch mit den "Trutzaktionen", nun in die Öffentlichkeit.

          Den eines ist sicher, die Auseinandersetzungen werden immer mehr. Kein Wunder, bei ca. 800.000 ?illegalen? Mountainbikern.
          Grundbesitzer und Jagdpächter gehen mehr und mehr zu teuren Besitz- und Unterlassungsklagen über. Es wird so der Versuch unternommen, die Mountainbiker einzuschüchtern, damit die Jäger alleine im Wald sind.
          Wir unterstützen alle Mountainbiker die derart in Schwierigkeiten geraten sind rechtlich, und übernehmen, wie beispielsweise im "Fall Muckenkogel", auch die anwaltliche Vertretung.


          Bezüglich Gesetz:

          Die Anpassung der Gesetzeslage ist unser Ziel, denn wir wollen endlich auch in Österreich legal biken.
          Übrigens keine außergewöhnliche Forderung. In unseren umliegenden Nachbarländern ist dies längst gelebte und rechtliche Realität.
          Damit Du ein Bild bekommst, wie hier mit Bikern umgegangen wird, habe ich dir zwei Links Angehängt(1)(2).
          So haben aus der Vergangenheit gelernt: ohne starke, gut organisierte und entschlossene Interessenvertretung wird sich am Status Quo nicht entscheidendes ändern.
          Unser Plan ist ein große Zahl von Bikern hinter unsere Initiative zu versammeln, damit mit diesem Gewicht eine tragbare Lösung erreicht werden kann.


          Zu guter letzt, bezüglich 'Provokation':

          Wenn es hierzulande provozieren kann, indem eine handvoll Sportler am helllichten Tag auf einer Straße das Rad auf ein Alm schieben, so ist diese Provokation überfällig(3).


          Spinoza, ich hoffe dir unsere Strategie schlüssig dargestellt zu haben und Dich als Mitstreiter gewonnen zu haben, und verbleibe
          mit sportliche Gruß
          Andi

          Fußnoten:
          (1) die petition von 2007
          http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXIII/BI/BI_00012/fname_082514.pdf
          (2) und die stellungnahme des lebensministeriums
          http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXIII/SBI/SBI_00009/fnameorig_089646.html
          (3)
          http://www.gipfeltreffen.at/showthread.php?75650-Land-der-Berge-Edi-Koblm%FCller-Griffig-MTB-Plattform-gegen-J%E4gerlobby

          Gefällt mir · Gefällt 0 Personen · Kommentieren · 08.08.2014 / 2244 Tage alt
          • Userbild - Spinoza

            Spinoza: Liebe upmover,

            ich verfolge seit einiger Zeit mit Interesse die Berichte und Kommentare zum Thema "Wegefreiheit für Mountainbiker" auf upmove. Die beabsichtigte "Trutzpartie" veranlasst mich zu dieser Stellungnahme.

            Als begeisterter Mountainbiker bewege ich mich selbst beinahe bei jeder Ausfahrt abseits des Erlaubten und hatte auch schon jede Menge an unliebsamen Begegnungen mit Grundeigentümern und Jägern. Jede Fahrt auf nicht freigegebenen Wegen ist begleitet von einem "unguten" Gefühl und der Hoffnung, nicht dabei ertappt zu werden.

            Nachdem die Anzahl der Mountainbiker stetig ansteigt, kommt es natürlich vermehrt zu Konflikten, die die bereits geschürten Emotionen beiderseits hochschaukeln. Der Fall am Muckenkogel ist ja kein Einzelfall, er hat nur sehr viel Aufmerksamkeit erregt.
            Wann immer solche Begegnungen kommentiert und diskutiert werden, sind Emotionen im Spiel. Was mir dabei zu denken gibt und nicht gefällt, ist die beiderseitige Aggression und Provokation, mit der diese Konflikte ausgetragen werden.

            Auch die Kommentare auf upmove gehen leider in diese Richtung und die beabsichtigte "Trutzpartie" erachte ich als Provokation, die der Sache "Wegefreiheit für Mountainbiker" mit Sicherheit mehr schadet als nutzt. Ich finde es unangebracht, auch wenn es hier einen Zusammenhang gibt, den Rahmen einer Bergmesse für diese Demonstration zu nutzen. Dies wird nicht zum Verständnis aller Unbeteiligten für den Mountainbikesport betragen. Ich appelliere hiermit an die Verantwortlichen, dieses Vorhaben noch einmal zu überdenken.

            Es wäre an der Zeit, die Diskussionen und unsere Anliegen auf einer bewusst sachlichen Ebene weiter zu betreiben und mehr mit fundierten Argumenten als mit Polemik das Ziel zu verfolgen. Tatsache ist nun einmal, dass wir Mountainbiker ein Gesetz missachten und die Grundeigentümer und Jagdpächter im Recht sind. Dass dieser Passus im Forstgesetz zu einer Zeit geschrieben und beschlossen wurde, als es noch keine Mountainbiker gab und daher unsere Interessen nicht berücksichtigt, muss ja nicht bedeuten, dass dies für alle Ewigkeit so bleiben wird. Der Weg, der zu einer Lösung dieses Interessenskonfliktes führen kann, ist allerdings noch lange nicht gefunden. Ich glaube nicht, dass die bisherige Strategie, die Art und Weise, wie die Diskussionen geführt wurden, zum Ziel führen werden. Zuerst bedarf es einer Diskussion innerhalb der Mountainbike-Community, um eine gemeinsame Strategie und einheitliche, vor allem sachliche Argumente, zu definieren.

            Nur wenn wir in Augenhöhe und mit dem guten Gefühl der Seriosität unseren Konfliktgegnern gegenübertreten können, haben wir vielleicht die Chance etwas zu bewirken.

            Sportliche Grüße
            Spinoza

            Gefällt mir · Gefällt 0 Personen · Kommentieren · 08.08.2014 / 2244 Tage alt

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