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Rubrik | Legal Biken

Beim Wort „Wegefreiheit“ stellt es Mountainbikern in Österreich die Haare auf. Obwohl der Sport aus seiner pubertierenden Phase zum akzeptierten Volkssport herangereift ist, biken wir in einem landschaftlichen Juwel noch immer illegal. upmove tritt für die Öffnung der Forststraßen und Wanderwege für Mountainbiker ein. Mit dieser Serie wollen wir das Verständnis und die Toleranz aller Waldnutzer erhöhen und euch kompakt Wissenswertes zum Thema „Wegefreiheit“ vermitteln.

Alpenverein will Wegefreiheit in Verfassungsrang heben Headerbild
09.02.2017 / 1322 Tage alt
Eingestellt von: steiggeist
[Legal Biken]  Der Alpenverein sieht die Zeit gekommen, die österreichischen Politiker von der Sinnhaftigkeit und Notwendigkeit einer verfassungsmäßigen Absicherung der Wegefreiheit nach bayrischem oder Schweizer Vorbild zu überzeugen. Er steht mit dieser Überzeugung nicht allein!

Alpenverein will Wegefreiheit in Verfassungsrang heben 1
Andreas Ermacora, Präsident des Alpenvereins veröffentlicht in jeder Ausgabe der ¼ jährlich erscheinenden AV-Zeitschrift „Bergauf“ seine Meinung zu verschiedenen Themen. In der jüngsten Ausgabe beschäftigt sich sein Kommentar „Bergspitzen“ mit der Tatsache, dass zwar im Wald ein bundesweites Betretungsrecht für Erholungszwecke gilt, jedoch für Nicht-Wald-Bereiche wie vor allem das alpine Ödland bezüglich der Wegefreiheit in nahezu jedem Bundesland unterschiedliche Regelungen bestehen bzw. gesetzliche Bestimmungen überhaupt fehlen und man sich auf Gewohnheitsrecht beruft. Diese unsichere Rechtslage veranlasst immer wieder Grundbesitzer, Jäger, Forstbetriebe und andere Interessenvertreter, öffentlich diese Wegefreiheit in Frage zu stellen und einzuschränken.

Für den Alpenverein sieht er daher die Zeit gekommen, in einer sachlich zu führenden Diskussion die österreichischen Politiker von der Sinnhaftigkeit und Notwendigkeit einer verfassungsmäßigen Absicherung der Wegefreiheit nach bayrischem oder Schweizer Vorbild zu überzeugen.

Dass die „Wegefreiheit“ im Alpenverein jetzt zu einem bestimmende Thema geworden ist, zeigen verschiedene weitere, in letzter Zeit in AV-Publikationen erschienene Artikel, wie z.B.:
  • Das Netz in den Bergen („Bergauf“ 3/2015, S. 7-9) in dem sich Autor Peter Kapelari, Leiter der AV-Abteilung „Hütten, Wege und Kartografie“ Gedanken über Entstehung, Erhaltung, Gefährdung und Nutzung des „Kulturguts Alpenvereinswege“ macht

  • Erholungsraum mit Stolpersteinen (Bergauf 2/2016, S. 60-63): Björn Zedrosser (im Vorstand des AV Villach) beschäftigt sich mit dem Themenkreis „Eigentum der Erholungslandschaft/Entstehung von Rechten, aus denen abgeleitet wird, dass freie Betretbarkeit oder z.B. Radfahren auf Forststraßen nicht selbstverständlich sein soll“

  • der Fokus „Wege und Steige“ im Alpenvereinsjahrbuch 2017 (S. 58 - 129), mit Beiträgen verschiedener Autoren zu Themen wie „Wegerecht aus kulturhistorischer Sicht“, „Wanderwege als Kulturgut“ usw.


Wir von upmove wollen mit "legal biken - auch in Österreich!“ für biker das freie Wegerecht auf Forststraßen und Wanderwegen erreichen. Unserer Forderung haben sich 2015 große Vereine und Dachverbände wie Naturfreunde Österreich, Österreichischer Alpenverein, Österreichischer Touristenklub, Arbeiterkammer Österreich, Universitätssportinstitut Wien, ARBÖ, Österreichische Radsportverband und ASKÖ dahingehend angeschlossen, dass eine Gesetzesänderung hinsichtlich Öffnung der Forststraßen für biker bei gleichzeitiger Anpassung der Haftungsregelung angestrebt wird.

Die jetzt vom Alpenverein thematisierte verfassungsmäßigen Absicherung der Wegefreiheit nach bayrischem oder Schweizer Vorbild deckt sich mit unseren Zielen und wird von uns auf ganzer Linie unterstützt. Wir sehen eine Verwirklichung der verfassungsmäßigen Absicherung der Wegefreiheit als Teilerfolg auf unserem Weg zum angestrebten freien Wegerecht für biker auf Forststraßen und Wanderwegen und würden uns freuen, wenn nach dem jetzt erfolgten medialen Einstieg auch tatsächlich Gespräche mit der Politik folgen. Eine den Gesprächen tatsächlich folgende Gesetzesänderung würde unsere Freude natürlich noch wesentlich steigern!

PS: Neu ist die Forderung natürlich nicht. Hier z.B. stellt stellt sie Martin Balluch mit einer fundierten Begründung auf.
Aber gerade dieses weite Spektrum gesellschaftlicher Strömungen, aus der diese Forderung kommt, zeigt wie nötig diese ist.

Links:
Bergauf 2017/1, Siehe Seite 39
Bergauf 2016/Siehe Seite 60 bis 63
Bergauf 2015/Siehe Seite 7 bis 9

Alpenverein Jahrbuch "Berg 2017"
 Bergspitzen 2017/1 pdf
Alpenverein will Wegefreiheit in Verfassungsrang heben Rubrik , Autor: steiggeist Aktuell News über Alpenverein will Wegefreiheit in Verfassungsrang heben, , Autor: steiggeist Du suchst Informationen über Alpenverein will Wegefreiheit in Verfassungsrang heben dann bist Du in der Rubrik des upmove.eu Magazin richtig! Der Alpenverein sieht die Zeit gekommen, die österreichischen Politiker von der Sinnhaftigkeit und Notwendigkeit einer verfassungsmäßigen Absicherung der Wegefreiheit nach bayrischem oder Schweizer Vorbild zu überzeugen. Er steht mit dieser Überzeugung nicht allein! Legal Biken Magazin: Alpenverein will Wegefreiheit in Verfassungsrang heben
Andreas Ermacora, Präsident des Alpenvereins veröffentlicht in jeder Ausgabe der ¼ jährlich erscheinenden AV-Zeitschrift „Bergauf“ seine Meinung zu verschiedenen Themen. In der jüngsten Ausgabe beschäftigt sich sein Kommentar „Bergspitzen“ mit der Tatsache, dass zwar im Wald ein bundesweites Betretungsrecht für Erholungszwecke gilt, jedoch für Nicht-Wald-Bereiche wie vor allem das alpine Ödland bezüglich der Wegefreiheit in nahezu jedem Bundesland unterschiedliche Regelungen bestehen bzw. gesetzliche Bestimmungen überhaupt fehlen und man sich auf Gewohnheitsrecht beruft. Diese unsichere Rechtslage veranlasst immer wieder Grundbesitzer, Jäger, Forstbetriebe und andere Interessenvertreter, öffentlich diese Wegefreiheit in Frage zu stellen und einzuschränken. Für den Alpenverein sieht er daher die Zeit gekommen, in einer sachlich zu führenden Diskussion die österreichischen Politiker von der Sinnhaftigkeit und Notwendigkeit einer verfassungsmäßigen Absicherung der Wegefreiheit nach bayrischem oder Schweizer Vorbild zu überzeugen. Dass die „Wegefreiheit“ im Alpenverein jetzt zu einem bestimmende Thema geworden ist, zeigen verschiedene weitere, in letzter Zeit in AV-Publikationen erschienene Artikel, wie z.B.:
  • Das Netz in den Bergen („Bergauf“ 3/2015, S. 7-9) in dem sich Autor Peter Kapelari, Leiter der AV-Abteilung „Hütten, Wege und Kartografie“ Gedanken über Entstehung, Erhaltung, Gefährdung und Nutzung des „Kulturguts Alpenvereinswege“ macht
  • Erholungsraum mit Stolpersteinen (Bergauf 2/2016, S. 60-63): Björn Zedrosser (im Vorstand des AV Villach) beschäftigt sich mit dem Themenkreis „Eigentum der Erholungslandschaft/Entstehung von Rechten, aus denen abgeleitet wird, dass freie Betretbarkeit oder z.B. Radfahren auf Forststraßen nicht selbstverständlich sein soll“
  • der Fokus „Wege und Steige“ im Alpenvereinsjahrbuch 2017 (S. 58 - 129), mit Beiträgen verschiedener Autoren zu Themen wie „Wegerecht aus kulturhistorischer Sicht“, „Wanderwege als Kulturgut“ usw.
Wir von upmove wollen mit "legal biken - auch in Österreich!“ für biker das freie Wegerecht auf Forststraßen und Wanderwegen erreichen. Unserer Forderung haben sich 2015 große Vereine und Dachverbände wie Naturfreunde Österreich, Österreichischer Alpenverein, Österreichischer Touristenklub, Arbeiterkammer Österreich, Universitätssportinstitut Wien, ARBÖ, Österreichische Radsportverband und ASKÖ dahingehend angeschlossen, dass eine Gesetzesänderung hinsichtlich Öffnung der Forststraßen für biker bei gleichzeitiger Anpassung der Haftungsregelung angestrebt wird. Die jetzt vom Alpenverein thematisierte verfassungsmäßigen Absicherung der Wegefreiheit nach bayrischem oder Schweizer Vorbild deckt sich mit unseren Zielen und wird von uns auf ganzer Linie unterstützt. Wir sehen eine Verwirklichung der verfassungsmäßigen Absicherung der Wegefreiheit als Teilerfolg auf unserem Weg zum angestrebten freien Wegerecht für biker auf Forststraßen und Wanderwegen und würden uns freuen, wenn nach dem jetzt erfolgten medialen Einstieg auch tatsächlich Gespräche mit der Politik folgen. Eine den Gesprächen tatsächlich folgende Gesetzesänderung würde unsere Freude natürlich noch wesentlich steigern! PS: Neu ist die Forderung natürlich nicht. Hier z.B. stellt stellt sie Martin Balluch mit einer fundierten Begründung auf. Aber gerade dieses weite Spektrum gesellschaftlicher Strömungen, aus der diese Forderung kommt, zeigt wie nötig diese ist. Links: Bergauf 2017/1, Siehe Seite 39 Bergauf 2016/Siehe Seite 60 bis 63 Bergauf 2015/Siehe Seite 7 bis 9 Alpenverein Jahrbuch "Berg 2017"
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Kommentare
  • Userbild - Willi Breuer

    Willi Breuer: Das wird noch eine spannende nächste Zeit. Auf der einen Seite will der WWF den Wolf wieder ansiedeln. Also müssen aller Voraussicht nach die Almen bessere Schutzmaßnahmen erhalten, wie höhere Zäune usw. Auf der anderen Seite fordert man eine Wegefreiheit in der Verfassung.. Da bleibt nur mehr die Frage, wie soll das alles funktionieren? Und die Bauern sollen sich das mittendrin von beiden Seiten gefallen lassen. Da ist Protest und Widerstand vorprogrammiert...

    Gefällt mir · Gefällt 0 Personen · Kommentieren · 11.02.2017 / 1320 Tage alt
    • Userbild - Willi Breuer

      Willi Breuer: Stimmt, aber wir sind ja eigentlich vom Mehraufwand weggekommen, den die Bauern tragen müssen, den aber verschiedene Institutionen verursachen. Naja, wie gesagt, der Tourismus hängt an den Kulturflächen. ich persönlich fahre auch in die Schweiz und nach Südtirol, weil da alles so wunderschön gepflegt ist und für diesen großen Aufwand bewundere ich alle... Jammerer gibts genug, aber man hört ja auch nur die und die nerven alle sehr, auch innerhalb der Bauernschaft. Aber das ist ja eh immer und überall so, der am lautesten schreit findet am ehesten Gehör... Änderungen sind ok, auch im Wegerecht. Aber nachdem ihr ja den Blog von Martin Balluch (einer den die Bauernschaft nicht sehr gern hat) auch in eurem Bericht erwähnt habt, soll sich laut ihm alles von Grund auf ändern (jedenfalls außerhalb vom Siedlungsgebiet), da bin ich ganz klar dagegen.

      Gefällt mir · Gefällt 0 Personen · 16.02.2017 / 1315 Tage alt
      • Userbild - Andreas Pfaffenbichler

        Andreas Pfaffenbichler: Willi Breuer, wir kommen jetzt schon sehr weit weg vom Thema, wobei die Zusammenhänge (Bergbauer, Maisfeld, Toursimus) mir etwas an den Haaren herbei gezogen scheinen. ;-) Wie gesagt, ich glaube dass die Landwirtschaft sehr großzügig gefördert wird. Das soll auch so sein. Was auf die Dauer schon ein wenig anstrengend wird, ist das gejammere. Wenn ein Bauer glaubt, man kann sich seinen Lebensunterhalt anders leichter/schöner/besser verdienen, dann hat er ja die Entscheidungsfreiheit das zu versuchen. An die geänderten Umstände einer sich ändernden Zeit wird sich aber jeder in jedem Beruf anzupassen haben...

        Gefällt mir · Gefällt 0 Personen · 14.02.2017 / 1316 Tage alt
        • Userbild - Willi Breuer

          Willi Breuer: Wer arbeitet schon gern umsonst? Nur so am Rande, ohne diese Förderungen würde ich mit der Landwirtschaft nicht über die Runden kommen. Ich und viel andere wären froh, wenn die Preise höher wären und man darauf verzichten kann, aber Weltmarkt usw.. Die Ausgleichszulagen bringen den Bauern nur Abhängigkeit. Ohne diese, hätten ziemlich alle Berglandwirte bereits zugesperrt, denn die Produktionskosten sind den Produktionserlösen ebenbürtig. Diese Förderungen bringen eigentlich einerseits den Konsumenten was (gute Österreichische Qualität zu niedrigeren Preisen) und andererseits dem Tourismus (glaubst du wirklich, dass Touristen wegen den schönen Maisfeldern kommen??) Klick dich mal durch, ab seite 70 wird es interessant und dann stell dir die Frage, ob du das für das Geld machen würdest und nichts für einen eventuellen Mehraufwand verlangst. https://gruenerbericht.at/cm4/jdownload/download/2-gr-bericht-terreich/1650-gb2016

          Gefällt mir · Gefällt 0 Personen · 14.02.2017 / 1317 Tage alt
          • Userbild - Willi Breuer

            Willi Breuer: Wer arbeitet schon gern umsonst? Nur so am Rande, ohne diese Förderungen würde ich mit der Landwirtschaft nicht über die Runden kommen. Ich und viel andere wären froh, wenn die Preise höher wären und man darauf verzichten kann, aber Weltmarkt usw.. Die Ausgleichszulagen bringen den Bauern nur Abhängigkeit. Ohne diese, hätten ziemlich alle Berglandwirte bereits zugesperrt, denn die Produktionskosten sind den Produktionserlösen ebenbürtig. Diese Förderungen bringen eigentlich einerseits den Konsumenten was (gute Österreichische Qualität zu niedrigeren Preisen) und andererseits dem Tourismus (glaubst du wirklich, dass Touristen wegen den schönen Maisfeldern kommen??) Klick dich mal durch, ab seite 70 wird es interessant und dann stell dir die Frage, ob du das für das Geld machen würdest und nichts für einen eventuellen Mehraufwand verlangst. https://gruenerbericht.at/cm4/jdownload/download/2-gr-bericht-terreich/1650-gb2016

            Gefällt mir · Gefällt 0 Personen · 14.02.2017 / 1317 Tage alt
            • Userbild - Andreas Pfaffenbichler

              Andreas Pfaffenbichler: Willi Breuer Sorgen kann ich verstehen, ich verstehe auch auch das die Landwirte auch immer gerne alles abgegolten haben wollen. Ich habe geglaubt, dass dies auch sehr großzügig gemacht wird.

              Gefällt mir · Gefällt 0 Personen · 14.02.2017 / 1317 Tage alt
              • Userbild - Willi Breuer

                Willi Breuer: Ja, jeder pflückt sich das raus was er für wichtig hält, ich halt, das es Probleme geben wird. Ich sage nicht, das es so ist, sondern das es Sorgen gibt und auch Unmut unter den Bauern steigt. Sag mal, kann man das nicht verstehen? Der Wolf ist seit ewigen Zeiten nicht mehr da, keiner weiß wie es wird und derzeit prasselt es eben von allen Seiten ein, die sich schwer vereinen lassen. Aber lassen wir das. Die Bauern werden weiter auf die Barrikaden steigen, ob euch das gefällt oder nicht. Und wenn du den Zusammenhang zwischen Landwirtschaft und Tourismus nicht sehen kannst, dann solltest du mal die Augen öffnen. Außer der Tourismus zahlt den Bauern irgendwann Geld dafür, damit die Flächen offen gehalten werden, das könnte natürlich auch passieren...

                Gefällt mir · Gefällt 0 Personen · 14.02.2017 / 1317 Tage alt
                • Userbild - Andreas Pfaffenbichler

                  Andreas Pfaffenbichler: Willi Breuer: schön kommt doch die große Line durch: Dass es vor 150 Jahren in Graubünden keine Hirsche und Rehe mehr gab? Das Aufkommen dieser Arten war auch möglich und nicht im Sinne der Land/Forstwirtschaft. Das große Almsterben wegen des Wolfes kann ich nicht nachvollziehen. Die Kausalität Landwirtschaft/Tourismus ist für mich auch kein Naturgesetz.

                  Gefällt mir · Gefällt 0 Personen · 13.02.2017 / 1318 Tage alt
                  • Userbild - Willi Breuer

                    Willi Breuer: Hast du dir dieses Video überhaupt angesehen? Er sagt: Für die Landwirtschaft kann es ein großes Problem werden, große Mehrarbeit die oft nicht abgegolten ist. Und er sagt auch, Herdenschutzhunde haben es in ihrer Entwicklung nicht geschafft, zwischen Wolf und Tourist zu unterscheiden. Wie soll man das also vereinen. Hab ich das nicht schon gesagt :-)? Ich hab eingangs einfach nur erwähnt, dass es zwei Fronten gibt, die die Landwirte irgendwie vereinen sollen, was sehr schwer ist. Meine persönlichen Erfahrungsberichte letzte Woche mit den anderen Ländern haben mir gezeigt, das es teils fast unmöglich ist Viele haben mir auch gesagt, sobald der Wolf Risse macht, hören sie auf. Somit stirbt langsam die Alm , einige Hütten und auch teils der Tourismus (Also neue Arbeitslose, aber Kern will ja die nächsten 10 Jahre 200.000 Jobs schaffen, da braucht es dann für die auch einige...) Ihr könnt das jetzt verstehen, oder nicht. Oder wieder alles nur als lächerlich betrachten. Fakt ist, der Tourismus hängt von der Landwirtschaft ab. Die Großraubtiere bereiten große Sorgen (kann man aber nicht genau sagen, wie sich das entwickelt). Und eines ist klar, wenn ihr Pro Wolf seid, wird der Widerstand sicher um einiges größer, denn dann kommen die Almbauern auch noch dazu und denen sind die Tiere wichtiger als Radfahrer.

                    Gefällt mir · Gefällt 0 Personen · 13.02.2017 / 1318 Tage alt
                    • Userbild - Andreas Pfaffenbichler

                      Andreas Pfaffenbichler: Willi Breuer, und weil du so gerne Video schaust: http://www.jagdundnatur.tv/episode/vortrag-jenny-einfluss-beutegreifer

                      Gefällt mir · Gefällt 0 Personen · 12.02.2017 / 1319 Tage alt
                      • Userbild - Andreas Pfaffenbichler

                        Andreas Pfaffenbichler: Willi Breuer, das hab ich jetzt leider nicht verstanden. Welche 200.000 Arbeitsplätze gehen jetzt durch die Wölfe oder die verfassungsmäsig garantierte Wegefreiheit verloren?

                        Gefällt mir · Gefällt 0 Personen · 12.02.2017 / 1319 Tage alt
                        • Userbild - Willi Breuer

                          Willi Breuer: Das ist ja mal ein sehr einseitiges Interview :-D Aber das dies der Präsident der "Gruppe Wolf" sagt, wundert mich nicht. sicher müssen sich die Jäger umstellen, das ist klar, davon redet ja keiner... Aber wenn du der Meinung bist, das es in der schweiz funktioniert, dann täuscht du dich. Spannend nämlich, dass die Schweizer Almobleute die treibende Kraft gegen die großen Beutegreifer sind. Eine gemeinsame Forderung zur Eindämmung und Überwachung wurde unterschrieben (von Schweiz, Österreich, Bayern, Südtirol und Slowenien...). Anscheinend läuft es ja doch nicht so gut? Aber mir gefällt die letze Frage am besten: Wie wird das in Ostösterreich aussehen? Die Umstellung im Flachland Österreichs wird zumindest für die Tierhalter nicht so schwierig werden wie in den Alpen. Herden in Gebirgslagen zu schützen, ist ausgesprochen aufwendig und personalintensiv. Frei weidende Nutztiere gibt es in Ostösterreich nur in geringem Ausmaß. Hier können die bereits bestehenden Zäune oft relativ einfach wolfssicher aufgerüstet werden. Wolfssicher? ist das dann vereinbar mit der Forderung vom freien Wegerecht? Wissen die Naturnutzer auch wie man mit einem Herdenschutzhund umgehen muss? Wer soll die Personalintensive Bewirtschaftung bezahlen? Fragen über Fragen. Mir ist bewusst, euch ist der Tourismus nicht so wichtig, ihr wollt nur überall unterwegs sein. Aber sollte es so kommen, werden viele Almen und auch Hütten zusperren müssen. Dann sind die 200.000 Arbeitsplätze vom Kern noch schneller weg als gedacht... Aber ich hab auch ein Video, das heißt "Die schwerwiegenden Folgen der Wiederkehr des Wolfs in Frankreich"... https://youtu.be/sT_2iv3QwtE

                          Gefällt mir · Gefällt 0 Personen · 12.02.2017 / 1319 Tage alt
                          • Userbild - Dietmar Gruber

                            Dietmar Gruber: Nutztiere auf den Almen brauchen sich offensichtlich bei uns auf Grund des hohen Wildbestandes nicht fürchten. https://kurier.at/chronik/oesterreich/oesterreich-ist-schlaraffenland-fuer-woelfe/246.037.142 In der Schweiz und anderswo kein Problem, nur bei uns in Österreich leben Raubtiere und Erholungsuchende gefährlich ;-)

                            Gefällt mir · Gefällt 0 Personen · 12.02.2017 / 1319 Tage alt
                          • Userbild - Hansjörg Klotz

                            Hansjörg Klotz: Wäre an der Zeit und eine sehr gute Werbung für den Österreichischen Alpenverein mit 500 000 Mitgliedern. In der Schweiz schon lange selbstverständlich, im Kanton Graubünden gibt es keine MTB-Einschränkungen, dafür einen MTB-Olympiasieger (200.000 Einwohner).

                            Gefällt mir · Gefällt 0 Personen · Kommentieren · 09.02.2017 / 1322 Tage alt

                            Legal Biken - Magazin - Legal Biken - Findet unsere Legal Biken Magazin Einträge