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Rubrik | Legal Biken

Beim Wort „Wegefreiheit“ stellt es Mountainbikern in Österreich die Haare auf. Obwohl der Sport aus seiner pubertierenden Phase zum akzeptierten Volkssport herangereift ist, biken wir in einem landschaftlichen Juwel noch immer illegal. upmove tritt für die Öffnung der Forststraßen und Wanderwege für Mountainbiker ein. Mit dieser Serie wollen wir das Verständnis und die Toleranz aller Waldnutzer erhöhen und euch kompakt Wissenswertes zum Thema „Wegefreiheit“ vermitteln.

FrieRadler: Freiheit genossen, Genossen! Headerbild
20.10.2016 / 1440 Tage alt
Eingestellt von: steiggeist
[Legal Biken]  Wie dieser Schwalbenschwanz flatterte unser Blogger Frieradler heuer von einem freien Revier zum nächsten. Österreich blieb in stillem Protest "außen vor", wie unsere deutschen Freunde sagen.

Felsentürme und Schotter unter der E-Macina im Velebit
Auf der Strandpromenade Lungomare bei Bora-Wetter
Auf der Strandpromenade Lungomare bei Bora-Wetter
Pflichtprogramfür  Gardaseebesucher: Die Ponale.
Pflichtprogramfür Gardaseebesucher: Die Ponale.
Am Ende aller Wege im Donaudurchbruch bei Kehlheim.
Am Ende aller Wege im Donaudurchbruch bei Kehlheim.

Jetzt haben’s mich schon zammgschimpft, meine Upmove-Freunde. Gibt’s nix zum Schreiben? Nein, eigentlich nicht, weil sich auf der gesetzlichen Ebene kaum etwas Entscheidendes tut. Die Fronten sind starr. So zog ich es heuer vor, mit meinem Radl nicht in Österreich zu bleiben, sondern unsere Nachbarn zu besuchen: Kroatien, Deutschland, Italien. Genauer den Nationalpark Paklenica, Opatija, das Altmühltal und den Donaudurchbruch bei Kelheim und d e n Biker-Wallfahrtsort nördlicher Gardasee (Riva). Als Geschmacksverstärker ein Hoch im Süden.

Fragt nicht den Inder von Telering, sondern den Dinko (Wirt) von Starigrad, wenn ihr etwas über das Velebitgebirge wissen wollt. Denn beim alten Herren auf der Zufahrt zum NP Paklenica kann man beinahe alles über die Gegend erfahren und hervorragend essen.

Im Park selbst darfst Du fahren bis es für Sonntagsbiker eh nimmer geht. Auf halber Höhe gibt es die Küste entlang einen Wander- und Biketrail und man wird als Biker freundlich empfangen. Wer in Kelheim sich bis zum letzten Felsen des Donaudurchbruches vorkämpft wird nicht von Wanderern belästigt (ordentlich benehmen!), zieht aber gefühlte 30 Milliarden Gelsen hinter sich her. Deswegen ist es ratsam, immer in Schwung zu bleiben. Bei den Pappenheimern und den 12 Aposteln im Altmühltal haben wir auch vorbeigeschaut.

Eindeutig illegal waren wir auf der 12 Kilometer langen Strandpromenade „Lungomare“ in Opatija unterwegs. Wir dachten, so gegen Ende März und bei regnerischem Wetter (Bora) könne man schon ein Auge zudrücken, zumal der Schwager nur ein Klapprad zur Verfügung hatte. Die Handvoll Spaziergänger wichen auch alle aus, nachdem wir freundlich darum gebeten hatten. Nur eine „Madame“ krächzte mir im breiten Ostösterreichisch nach: „Des is owa ka Raalweg!“. Es ergibt übrigens keinen Sinn dort zu fahren, weil es sehr schmal ist und man bei fast jedem Wetter auf Spaziergänger trifft. Wiss‘ ma des a‘.

Beherzten Mountainbikern vom Gardasee zu erzählen, hieße Grünen Veltliner nach Dürnstein tragen. Nur so viel: Wenn dir auf der Ponale (Alte Poststraße) wohlbeleibte Downhiller entgegen brausen, hast Du keine Sehstörung und brauchst nicht an deiner (schlechten) Kondition zweifeln. Viele Herrschaften fahren mit den zahlreichen Bike Shuttles auf die Berge und hirschen dann – oft ohne das fahrerische Können - hinab zum See. Nur die Harten fahren auch uphill.

Vielleicht können sich einige Touristiker – nachdem sie diese paar
Zeilen zusammenbuchstabiert haben – ausmalen, wo in Zukunft der Rad- und Bikesport gastiert.
FrieRadler: Freiheit genossen, Genossen! Rubrik , Autor: steiggeist Aktuell News über FrieRadler: Freiheit genossen, Genossen!, , Autor: steiggeist Du suchst Informationen über FrieRadler: Freiheit genossen, Genossen! dann bist Du in der Rubrik des upmove.eu Magazin richtig! Wie dieser Schwalbenschwanz flatterte unser Blogger Frieradler heuer von einem freien Revier zum nächsten. Österreich blieb in stillem Protest "außen vor", wie unsere deutschen Freunde sagen. Legal Biken Magazin: FrieRadler: Freiheit genossen, Genossen!
Jetzt haben’s mich schon zammgschimpft, meine Upmove-Freunde. Gibt’s nix zum Schreiben? Nein, eigentlich nicht, weil sich auf der gesetzlichen Ebene kaum etwas Entscheidendes tut. Die Fronten sind starr. So zog ich es heuer vor, mit meinem Radl nicht in Österreich zu bleiben, sondern unsere Nachbarn zu besuchen: Kroatien, Deutschland, Italien. Genauer den Nationalpark Paklenica, Opatija, das Altmühltal und den Donaudurchbruch bei Kelheim und d e n Biker-Wallfahrtsort nördlicher Gardasee (Riva). Als Geschmacksverstärker ein Hoch im Süden. Fragt nicht den Inder von Telering, sondern den Dinko (Wirt) von Starigrad, wenn ihr etwas über das Velebitgebirge wissen wollt. Denn beim alten Herren auf der Zufahrt zum NP Paklenica kann man beinahe alles über die Gegend erfahren und hervorragend essen. Im Park selbst darfst Du fahren bis es für Sonntagsbiker eh nimmer geht. Auf halber Höhe gibt es die Küste entlang einen Wander- und Biketrail und man wird als Biker freundlich empfangen. Wer in Kelheim sich bis zum letzten Felsen des Donaudurchbruches vorkämpft wird nicht von Wanderern belästigt (ordentlich benehmen!), zieht aber gefühlte 30 Milliarden Gelsen hinter sich her. Deswegen ist es ratsam, immer in Schwung zu bleiben. Bei den Pappenheimern und den 12 Aposteln im Altmühltal haben wir auch vorbeigeschaut. Eindeutig illegal waren wir auf der 12 Kilometer langen Strandpromenade „Lungomare“ in Opatija unterwegs. Wir dachten, so gegen Ende März und bei regnerischem Wetter (Bora) könne man schon ein Auge zudrücken, zumal der Schwager nur ein Klapprad zur Verfügung hatte. Die Handvoll Spaziergänger wichen auch alle aus, nachdem wir freundlich darum gebeten hatten. Nur eine „Madame“ krächzte mir im breiten Ostösterreichisch nach: „Des is owa ka Raalweg!“. Es ergibt übrigens keinen Sinn dort zu fahren, weil es sehr schmal ist und man bei fast jedem Wetter auf Spaziergänger trifft. Wiss‘ ma des a‘. Beherzten Mountainbikern vom Gardasee zu erzählen, hieße Grünen Veltliner nach Dürnstein tragen. Nur so viel: Wenn dir auf der Ponale (Alte Poststraße) wohlbeleibte Downhiller entgegen brausen, hast Du keine Sehstörung und brauchst nicht an deiner (schlechten) Kondition zweifeln. Viele Herrschaften fahren mit den zahlreichen Bike Shuttles auf die Berge und hirschen dann – oft ohne das fahrerische Können - hinab zum See. Nur die Harten fahren auch uphill. Vielleicht können sich einige Touristiker – nachdem sie diese paar Zeilen zusammenbuchstabiert haben – ausmalen, wo in Zukunft der Rad- und Bikesport gastiert.
grossbild: Felsentürme und Schotter unter der E-Macina im Velebit kleinbild: Felsentürme und Schotter unter der E-Macina im Velebit grossbild: Auf der Strandpromenade Lungomare bei Bora-Wetterkleinbild: Auf der Strandpromenade Lungomare bei Bora-Wettergrossbild: Pflichtprogramfür  Gardaseebesucher: Die Ponale.kleinbild: Pflichtprogramfür  Gardaseebesucher: Die Ponale.grossbild: Am Ende aller Wege im Donaudurchbruch bei Kehlheim.kleinbild: Am Ende aller Wege im Donaudurchbruch bei Kehlheim. https://www.upmove-mtb.eu/uploads/blog_bild/776_small_776_816_dsc06186.jpg" alt="kleinbild: FrieRadler: Freiheit genossen, Genossen! Headerbild grossbild: FrieRadler: Freiheit genossen, Genossen! Headerbildkleinbild: FrieRadler: Freiheit genossen, Genossen! Headerbild
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