Bereits registriert? Bitte einloggen:
|
Passwort vergessen? Neu bei upmove?
Neu bei Upmove
  • Schluss mit lustig
    Unser Webshop wurde mit 31.7.20 geschlossen. Danke an unsere langjährigen KundInnen für die Treue und das Vertrauen! Fahrtechniktrainings werden mit 2021 NICHT mehr angeboten. Euer upmove Service Team

  • Werde upmover
    upmover_50000
    upmover_50000
    Als upmover genießt du alle Vorteile der community.

    mehr >>

Rubrik | Legal Biken

Beim Wort „Wegefreiheit“ stellt es Mountainbikern in Österreich die Haare auf. Obwohl der Sport aus seiner pubertierenden Phase zum akzeptierten Volkssport herangereift ist, biken wir in einem landschaftlichen Juwel noch immer illegal. upmove tritt für die Öffnung der Forststraßen und Wanderwege für Mountainbiker ein. Mit dieser Serie wollen wir das Verständnis und die Toleranz aller Waldnutzer erhöhen und euch kompakt Wissenswertes zum Thema „Wegefreiheit“ vermitteln.

Herr Dr. Gürtler überschätzt uns! Headerbild
18.03.2014 / 2443 Tage alt
Eingestellt von: upmove
[Legal Biken]  Eigentumsrecht abschaffen, Wild verscheuchen, egoistisch durch die Welt heizen – Herr Dr. Gürtler traut uns Mountainbikern zu viel zu. Das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum er uns nicht mag.

Herr Dr. Gürtler überschätzt uns! 1
Eigentlich sind wir Mountainbiker nur gewöhnliche Radfahrer. Mit etwas grobstolligeren Reifen und ein paar Zentimetern Federweg ja. Aber doch einfache, simple Radfahrer. Wir besitzen keine Superkräfte und müssen kurbeln, wie jeder andere Radfahrer auch. Und dennoch werden uns ungeheure Dinge zugeschrieben. Uns wird nachgesagt, dass wir die Fähigkeit hätten, mit der Geschwindigkeit von Rehen durch den Wald zu brettern, Wanderer niederzufahren ohne selbst dabei Schaden zu nehmen und Forststraßen zu malträtieren, an denen sich Harvester die Zähne ausbeißen.

Genug der Ironie, werden wir wieder ernst. Denn neben immer wiederkehrenden, aus der Luft gegriffenen Anschuldigen, wird uns jetzt ganz offiziell zu viel zugetraut. Liebe Frau und lieber Herr Mountainbiker: wir werden überschätzt! Das ist hin und wieder vielleicht ein ganz schönes Gefühl, jetzt aber ganz und gar unangebracht. Denn im gleichen Atemzug steigt damit die Angst vor uns.

Vor laufender Kamera wirft Herr Dr. Gürtler (Jagdpächter am Muckenkogel in Niederösterreich) im ORF Magazin „heute mittag“ vom 05.03.2014 den Mountainbikern vor, eine „egoistische Spaßgesellschaft“ zu sein, die das „Eigentumsrecht“ abschaffen will. Darauf kann man nur baff antworten: zu 100% an der Sache vorbei. In der Schule wären wir mit „Themenverfehlung“ zurück auf Los gesetzt worden.

Eine Abschaffung des Eigentumsrechts – geschweige denn eine Einschränkung – ist uns noch nie über die Lippen gekommen. Davon sind wir ungefähr so weit entfernt, wie von der Forderung, dass die Jagd nur mehr mit Blasrohr und ökologisch verträglichen Giftpfeilen erlaubt sein soll. Was wir fordern – und das halten wir für legitim – ist eine Angleichung der Rechte von Mountainbikern an jene der Wanderer. Die Fortbewegung beider Gruppen unterscheidet sich nur geringfügig. Um Mountainbiker rechtlich mit Wanderern auf gleiche Ebene zu bringen, sind keine neuen Wege nötig, keine Investitionen, keine Anpassungen und keine zusätzlichen Schilder. Lediglich guter Wille und etwas Druckerschwärze auf Papier. Nämlich auf jenem des Forstgesetz von 1975.

Herr Dr. Gürtler wirft uns vor, an der Abschaffung des Eigentumsrechts zu arbeiten, obwohl wir im Gegenteil sogar für eine Verbesserung der Position der Grundeigentümer eintreten. Seit Jahren fordern wir eine rechtliche Klarstellung und Absicherung der Grundstücksbesitzer und Wegerhalter. Viele wären bereits jetzt bereit ihre Forststraßen und Wege für Mountainbiker zu öffnen, sind jedoch durch die teils ungeklärte Haftungsfrage verunsichert. Bin ich haftbar, wenn ein Mountainbiker durch ein Schlagloch auf meinem Grund zu Sturz kommt? So schlimm ist es nicht, da können wir beruhigen. Solange unsere Gesetzgebung das Mountainbiken allerdings in der Illegalität belässt, wird eine Unsicherheit in der Haftungsfrage bestehen bleiben. Wir treten daher bei einer Öffnung der Forststraßen und Wege für eine ganz simple, aber klare Regelung der Haftung ein: auf eigene Gefahr. Wer im Wald unterwegs ist, der sollte das auch so tun, dass er sich selbst und andere nicht gefährdet. Das funktioniert nicht nur bei Wanderern in Österreich bereits seit Jahrzehnten klaglos, sondern bei unseren Nachbarn in Bayern sogar mit Mountainbikern. Wir fühlen uns zwar geschmeichelt, dass Sie uns eine Abschaffung des Eigentumsrechts zutrauen würden (was mit Sicherheit nicht einfach zu bewerkstelligen wäre), Herr Dr. Gürtler, daran haben wir jedoch nicht das geringste Interesse.

Egoistische Spaßgesellschaft
Weil wir uns auch nicht nennen lassen wollen, was wir nicht sind, machen wir gleich mit der Bezeichnung „egoistische Spaßgesellschaft“ weiter, wie Herr Dr. Gürtler alle Mountainbiker im gleichen Bericht nennt. Bei dem Bild, das Herr Dr. Gürtler vom gemeinen Mountainbiker besitzt, muss man fast davon ausgehen, dass er schon seit längerem keinen Wald mehr von innen gesehen hat. Das unglückliche Image zu Beginn der Mountainbike-Äre vom Rowdie, der rücksichtslos durch den Wald heizt, ist heute längst nicht mehr aktuell. Das Aufeinandertreffen im Wald ist zum überwiegenden Teil ein sehr freundliches. Mountainbiken ist ein Breitensport geworden. Das Volk, welches Herr Dr. Gürtler wohl ebenso gut kennt wie den Wald, betreibt diese Aktivität zur Erholung, genau wie Wandern, Joggen oder andere naturverbundene Sportarten. Mountainbiker sind keine waghalsigen, rücksichtslosen und unterbelichteten Adrenalinjunkies auf trashiger Punkmusik, sondern Elektriker, Buchhalter, Lehrer, Bäcker, Ärzte, teilweise sogar Bauern, Förster und Jäger. Mountainbiker sind vielleicht eine Spaßgesellschaft – das Gesicht verziehen sie meist nur der Anstrengung wegen – aber egoistisch sind sie keinesfalls. Welche selbstbezogene Gesellschaft würde denn Regeln für ihr eigenes Tun aufstellen? Oder hört sich das für Sie nach Egoismus an, Herr Dr. Gürtler:

upmove Fair Play Regeln

a.) Fahre nur auf Wegen!
Fahre nie querfeldein, du schädigst sonst die Natur! Respektiere lokale Wegesperrungen! Forstwirtschaft, Viehtrieb und Belange des Naturschutzes rechtfertigen dies. Auch in Naherholungsgebieten können lokale Sperrungen berechtigt sein. Die Art und Weise in der du fährst bestimmt das Handeln der Behörden und Verwaltungen. Auf Privatgrund bist du oft nur geduldet!

b.) Hinterlasse keine Spuren!

Bremse nicht mit blockierenden Rädern! (Ausnahme in Notsituationen) Blockierbremsungen begünstigen die Bodenerosion und verursachen Wegeschäden. Stelle deine Fahrweise auf den Untergrund und die Wegebeschaffenheit ein. Nicht jeder Weg verträgt jedes Bremsmanöver und jede Fahrweise.

c.) Halte dein Mountainbike unter Kontrolle!
Unachtsamkeit, auch nur für wenige Sekunden, kann einen Unfall verursachen. Passe deine Geschwindigkeit der jeweiligen Situation an. In nicht einsehbaren Passagen können jederzeit Fußgänger, Hindernisse oder andere Biker auftauchen. Du musst in Sichtweite anhalten können! Zu deiner eigenen Sicherheit und derer anderer Menschen.

d.) Respektiere andere Naturnutzer!

Kündige deine Vorbeifahrt frühzeitig an. Erschrecke keine anderen Wegenutzer! Vermindere deine Geschwindigkeit beim Passieren auf Schrittgeschwindigkeit oder halte an. Bedenke, dass andere Wegenutzer dich zu spät wahrnehmen können.

e.) Nimm Rücksicht auf Tiere!
Weidetiere und alle anderen Tiere im Wald und Flur bedürfen besonderer Rücksichtnahme! Schließe Weidezäune, nachdem du sie passiert hast. Verlasse rechtzeitig zur Dämmerung den Wald, um die Tiere bei ihrer Nahrungsaufnahme nicht zu stören.

f.) Plane im Voraus!
Beginne deine Tour möglichst direkt vor deiner Haustüre. Prüfe deine Ausrüstung, schätze deine Fähigkeiten richtig ein und wähle die Gegend, in der du fahren willst, entsprechend aus. Schlechtes Wetter oder eine Panne kann deine Tour deutlich verlängern. Sei auch für unvorhersehbare Situationen gerüstet: denke an Werkzeug, Proviant und Erste-Hilfe-Set. Trage eine Sicherheitsausrüstung! Trage unbedingt einen Helm, dieser kann Dich schützen, ist aber keine Lebensversicherung.



Aussagen wie die von Herrn Dr. Gürtler verstärken den Eindruck, dass hier die Privilegien einer kleinen Elite auf Kosten einer großen Mehrheit noch weiter ausgebaut und abgesichert werden sollen. Das riecht dann sehr stark nach Monarchie und Klassengesellschaft. Zudem fordern wir etwas, wodurch zig Leute pro Wald profitieren, Herr Dr. Gürtler pocht auf ein Recht, bei dem nur ein Mensch pro Waldstück glücklich wird. Dennoch rufen wir hier nicht zur Abschaffung der Jagd oder einem Jäger-Bashing auf. Wir wissen, dass es in der jagenden Zunft sehr vernünftige Menschen gibt, die nicht mehr in der Vergangenheit leben und dem Mountainbiken gegenüber nicht grundsätzlich verschlossen sind. Diese Leute möchten wir auch bitten, solchen Ansagen entgegenzutreten. Diese veralteten, leidigen Anschuldigen gegen Mountainbiker gehören schleunigst aus der Welt geschafft, damit wir auf einer vernünftigen Grundlage mit allen Waldnutzern über eine gangbare Lösung für alle Seiten diskutieren können. So wie es aktuell aussieht, ist nämlich die einzige „egoistische Spaßgesellschaft“ in unseren Wäldern jene mit Allradantrieb und grüner Verkleidung.
Herr Dr. Gürtler überschätzt uns! Rubrik , Autor: upmove Aktuell News über Herr Dr. Gürtler überschätzt uns!, , Autor: upmove Du suchst Informationen über Herr Dr. Gürtler überschätzt uns! dann bist Du in der Rubrik des upmove.eu Magazin richtig! Eigentumsrecht abschaffen, Wild verscheuchen, egoistisch durch die Welt heizen – Herr Dr. Gürtler traut uns Mountainbikern zu viel zu. Das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum er uns nicht mag. Legal Biken Magazin: Herr Dr. Gürtler überschätzt uns! Eigentlich sind wir Mountainbiker nur gewöhnliche Radfahrer. Mit etwas grobstolligeren Reifen und ein paar Zentimetern Federweg ja. Aber doch einfache, simple Radfahrer. Wir besitzen keine Superkräfte und müssen kurbeln, wie jeder andere Radfahrer auch. Und dennoch werden uns ungeheure Dinge zugeschrieben. Uns wird nachgesagt, dass wir die Fähigkeit hätten, mit der Geschwindigkeit von Rehen durch den Wald zu brettern, Wanderer niederzufahren ohne selbst dabei Schaden zu nehmen und Forststraßen zu malträtieren, an denen sich Harvester die Zähne ausbeißen. Genug der Ironie, werden wir wieder ernst. Denn neben immer wiederkehrenden, aus der Luft gegriffenen Anschuldigen, wird uns jetzt ganz offiziell zu viel zugetraut. Liebe Frau und lieber Herr Mountainbiker: wir werden überschätzt! Das ist hin und wieder vielleicht ein ganz schönes Gefühl, jetzt aber ganz und gar unangebracht. Denn im gleichen Atemzug steigt damit die Angst vor uns. Vor laufender Kamera wirft Herr Dr. Gürtler (Jagdpächter am Muckenkogel in Niederösterreich) im ORF Magazin „heute mittag“ vom 05.03.2014 den Mountainbikern vor, eine „egoistische Spaßgesellschaft“ zu sein, die das „Eigentumsrecht“ abschaffen will. Darauf kann man nur baff antworten: zu 100% an der Sache vorbei. In der Schule wären wir mit „Themenverfehlung“ zurück auf Los gesetzt worden. Eine Abschaffung des Eigentumsrechts – geschweige denn eine Einschränkung – ist uns noch nie über die Lippen gekommen. Davon sind wir ungefähr so weit entfernt, wie von der Forderung, dass die Jagd nur mehr mit Blasrohr und ökologisch verträglichen Giftpfeilen erlaubt sein soll. Was wir fordern – und das halten wir für legitim – ist eine Angleichung der Rechte von Mountainbikern an jene der Wanderer. Die Fortbewegung beider Gruppen unterscheidet sich nur geringfügig. Um Mountainbiker rechtlich mit Wanderern auf gleiche Ebene zu bringen, sind keine neuen Wege nötig, keine Investitionen, keine Anpassungen und keine zusätzlichen Schilder. Lediglich guter Wille und etwas Druckerschwärze auf Papier. Nämlich auf jenem des Forstgesetz von 1975. Herr Dr. Gürtler wirft uns vor, an der Abschaffung des Eigentumsrechts zu arbeiten, obwohl wir im Gegenteil sogar für eine Verbesserung der Position der Grundeigentümer eintreten. Seit Jahren fordern wir eine rechtliche Klarstellung und Absicherung der Grundstücksbesitzer und Wegerhalter. Viele wären bereits jetzt bereit ihre Forststraßen und Wege für Mountainbiker zu öffnen, sind jedoch durch die teils ungeklärte Haftungsfrage verunsichert. Bin ich haftbar, wenn ein Mountainbiker durch ein Schlagloch auf meinem Grund zu Sturz kommt? So schlimm ist es nicht, da können wir beruhigen. Solange unsere Gesetzgebung das Mountainbiken allerdings in der Illegalität belässt, wird eine Unsicherheit in der Haftungsfrage bestehen bleiben. Wir treten daher bei einer Öffnung der Forststraßen und Wege für eine ganz simple, aber klare Regelung der Haftung ein: auf eigene Gefahr. Wer im Wald unterwegs ist, der sollte das auch so tun, dass er sich selbst und andere nicht gefährdet. Das funktioniert nicht nur bei Wanderern in Österreich bereits seit Jahrzehnten klaglos, sondern bei unseren Nachbarn in Bayern sogar mit Mountainbikern. Wir fühlen uns zwar geschmeichelt, dass Sie uns eine Abschaffung des Eigentumsrechts zutrauen würden (was mit Sicherheit nicht einfach zu bewerkstelligen wäre), Herr Dr. Gürtler, daran haben wir jedoch nicht das geringste Interesse. Egoistische Spaßgesellschaft Weil wir uns auch nicht nennen lassen wollen, was wir nicht sind, machen wir gleich mit der Bezeichnung „egoistische Spaßgesellschaft“ weiter, wie Herr Dr. Gürtler alle Mountainbiker im gleichen Bericht nennt. Bei dem Bild, das Herr Dr. Gürtler vom gemeinen Mountainbiker besitzt, muss man fast davon ausgehen, dass er schon seit längerem keinen Wald mehr von innen gesehen hat. Das unglückliche Image zu Beginn der Mountainbike-Äre vom Rowdie, der rücksichtslos durch den Wald heizt, ist heute längst nicht mehr aktuell. Das Aufeinandertreffen im Wald ist zum überwiegenden Teil ein sehr freundliches. Mountainbiken ist ein Breitensport geworden. Das Volk, welches Herr Dr. Gürtler wohl ebenso gut kennt wie den Wald, betreibt diese Aktivität zur Erholung, genau wie Wandern, Joggen oder andere naturverbundene Sportarten. Mountainbiker sind keine waghalsigen, rücksichtslosen und unterbelichteten Adrenalinjunkies auf trashiger Punkmusik, sondern Elektriker, Buchhalter, Lehrer, Bäcker, Ärzte, teilweise sogar Bauern, Förster und Jäger. Mountainbiker sind vielleicht eine Spaßgesellschaft – das Gesicht verziehen sie meist nur der Anstrengung wegen – aber egoistisch sind sie keinesfalls. Welche selbstbezogene Gesellschaft würde denn Regeln für ihr eigenes Tun aufstellen? Oder hört sich das für Sie nach Egoismus an, Herr Dr. Gürtler: upmove Fair Play Regeln a.) Fahre nur auf Wegen! Fahre nie querfeldein, du schädigst sonst die Natur! Respektiere lokale Wegesperrungen! Forstwirtschaft, Viehtrieb und Belange des Naturschutzes rechtfertigen dies. Auch in Naherholungsgebieten können lokale Sperrungen berechtigt sein. Die Art und Weise in der du fährst bestimmt das Handeln der Behörden und Verwaltungen. Auf Privatgrund bist du oft nur geduldet! b.) Hinterlasse keine Spuren! Bremse nicht mit blockierenden Rädern! (Ausnahme in Notsituationen) Blockierbremsungen begünstigen die Bodenerosion und verursachen Wegeschäden. Stelle deine Fahrweise auf den Untergrund und die Wegebeschaffenheit ein. Nicht jeder Weg verträgt jedes Bremsmanöver und jede Fahrweise. c.) Halte dein Mountainbike unter Kontrolle! Unachtsamkeit, auch nur für wenige Sekunden, kann einen Unfall verursachen. Passe deine Geschwindigkeit der jeweiligen Situation an. In nicht einsehbaren Passagen können jederzeit Fußgänger, Hindernisse oder andere Biker auftauchen. Du musst in Sichtweite anhalten können! Zu deiner eigenen Sicherheit und derer anderer Menschen. d.) Respektiere andere Naturnutzer! Kündige deine Vorbeifahrt frühzeitig an. Erschrecke keine anderen Wegenutzer! Vermindere deine Geschwindigkeit beim Passieren auf Schrittgeschwindigkeit oder halte an. Bedenke, dass andere Wegenutzer dich zu spät wahrnehmen können. e.) Nimm Rücksicht auf Tiere! Weidetiere und alle anderen Tiere im Wald und Flur bedürfen besonderer Rücksichtnahme! Schließe Weidezäune, nachdem du sie passiert hast. Verlasse rechtzeitig zur Dämmerung den Wald, um die Tiere bei ihrer Nahrungsaufnahme nicht zu stören. f.) Plane im Voraus! Beginne deine Tour möglichst direkt vor deiner Haustüre. Prüfe deine Ausrüstung, schätze deine Fähigkeiten richtig ein und wähle die Gegend, in der du fahren willst, entsprechend aus. Schlechtes Wetter oder eine Panne kann deine Tour deutlich verlängern. Sei auch für unvorhersehbare Situationen gerüstet: denke an Werkzeug, Proviant und Erste-Hilfe-Set. Trage eine Sicherheitsausrüstung! Trage unbedingt einen Helm, dieser kann Dich schützen, ist aber keine Lebensversicherung. Aussagen wie die von Herrn Dr. Gürtler verstärken den Eindruck, dass hier die Privilegien einer kleinen Elite auf Kosten einer großen Mehrheit noch weiter ausgebaut und abgesichert werden sollen. Das riecht dann sehr stark nach Monarchie und Klassengesellschaft. Zudem fordern wir etwas, wodurch zig Leute pro Wald profitieren, Herr Dr. Gürtler pocht auf ein Recht, bei dem nur ein Mensch pro Waldstück glücklich wird. Dennoch rufen wir hier nicht zur Abschaffung der Jagd oder einem Jäger-Bashing auf. Wir wissen, dass es in der jagenden Zunft sehr vernünftige Menschen gibt, die nicht mehr in der Vergangenheit leben und dem Mountainbiken gegenüber nicht grundsätzlich verschlossen sind. Diese Leute möchten wir auch bitten, solchen Ansagen entgegenzutreten. Diese veralteten, leidigen Anschuldigen gegen Mountainbiker gehören schleunigst aus der Welt geschafft, damit wir auf einer vernünftigen Grundlage mit allen Waldnutzern über eine gangbare Lösung für alle Seiten diskutieren können. So wie es aktuell aussieht, ist nämlich die einzige „egoistische Spaßgesellschaft“ in unseren Wäldern jene mit Allradantrieb und grüner Verkleidung. grossbild: Herr Dr. Gürtler überschätzt uns! 1kleinbild: Herr Dr. Gürtler überschätzt uns! 1 https://www.upmove-mtb.eu/uploads/blog_bild/574_small_574_661_eigentumsrecht_spassgesellschaft_header.jp" alt="kleinbild: Herr Dr. Gürtler überschätzt uns! Headerbild grossbild: Herr Dr. Gürtler überschätzt uns! Headerbildkleinbild: Herr Dr. Gürtler überschätzt uns! Headerbild
Kommentare

Legal Biken - Magazin - Legal Biken - Findet unsere Legal Biken Magazin Einträge