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Rubrik | Legal Biken

Beim Wort „Wegefreiheit“ stellt es Mountainbikern in Österreich die Haare auf. Obwohl der Sport aus seiner pubertierenden Phase zum akzeptierten Volkssport herangereift ist, biken wir in einem landschaftlichen Juwel noch immer illegal. upmove tritt für die Öffnung der Forststraßen und Wanderwege für Mountainbiker ein. Mit dieser Serie wollen wir das Verständnis und die Toleranz aller Waldnutzer erhöhen und euch kompakt Wissenswertes zum Thema „Wegefreiheit“ vermitteln.

Interessenvertretung MTB - vielseitige Aufgaben Headerbild
26.02.2016 / 1677 Tage alt
Eingestellt von: up001
[Legal Biken]  • Erweiterung der Bewegungsfreiheit für MountainbikerInnen • Öffentlichkeitsarbeit • Lobbyismus • Rechtliche Beratung von Mitgliedern

1.Trutzpartie am Muckenkogel
Dr. Gürtler, Jagdpächter Muckenkogel
Dr. Gürtler, Jagdpächter Muckenkogel
Als Interessenvertretung der MountainbikerInnen in Österreich gibt es permanent viel zu tun, haben wir doch in Österreich die weltweit einmalige Situation, dass bei uns selbst Radfahren auf Forststraßen grundsätzlich verboten ist. Diese komplett unverständliche Rechtslage ist vielen inländischen Erholungssuchenden und unseren ausländischen Gästen auf zwei Rädern völlig unbekannt.

Der Großteil der rechtlichen Anfragen unserer Mitglieder hat wenig überraschend mit dem unerlaubten Befahren von Forststraßen mit dem Rad zu tun. Interessant dabei ist, dass die meisten der Betroffenen zuvor gar nicht wussten, dass das Befahren von Forststraßen und Wegen mit dem Fahrrad verboten ist, bzw. die Zustimmung des Grundeigentümers/Wegehalters notwendig ist.

Dabei hat 2014 ein markanter Streit in Niederösterreich diesbezüglich schon viel Staub aufgewirbelt. Dr. Gürtler, der Jagdpächter und streitlustige Doyen am Muckenkogel, verklagte vier Mountainbiker auf Besitzstörung mit einem Streitwert von 15.000€ - ein Streitwert der in dieser Höhe bis damals noch nicht vorgekommen war. Diese Radler hatten sich erdreistet, am helllichten Tag zur Alm Messe auf der Forststraße aufzufahren. Neben mehreren hundert Fußgänger waren natürlich auch die Autos der Würdenträger, Jäger.... auf der Alm. Eine der Beklagten war ein upmove Mitglied. Für diese Kollegin haben wir, damals zum ersten Mal, neben der rechtlichen Beratung auch die anwaltliche Vertretung übernommen.

Letztlich konnten wir vor Gericht einen Vergleich erzielen, bei dem die beiden Parteien die jeweils eigenen Gerichts/Anwaltskosten übernommen hatten. Jedoch war eine Unterlassung, sprich eine Zusage unserer Mandantin künftig nicht mehr mit dem Rad im Jagdrevier des Klägers zu fahren, notwendig.

Dieser „Muckenkogel Fall“ löste großes Medienecho aus. Gleichzeit bekundeten sich in einer spontanen Online-Petition 10.000 Menschen mit den Verklagten solidarisch. Im Herbst starteten wir dann unsere Initiative „legal biken – auch in Österreich!“, mit der wir seither mittels Aktionismus und politischer Lobbyarbeit an einer Änderung des Forstgesetzes arbeiten.

Seither unterstützen wir jährlich mehrere MountainbikerInnen die in eine ähnliche Situation gelangt sind. Meist reicht schon ein Schreiben unserer Anwälte an die klagende Partei um eine möglichst kostengünstige und rasche Vereinbarung zu finden.
In einigen Fällen war jedoch eine gerichtliche Klagseinbringung nicht zu verhindern.
Unser Ziel, einen außergerichtlichen Vergleich zu finden, gelang auch im aktuellen Fall nicht, den ich euch nun näher schildern möchte. Dieser Fall führt uns wieder zurück zum Ausgangspunkt, auf den Muckenkogel.

Eine Mountainbikerin fuhr auf einer Forststraße im Jagdrevier von Dr. Gürtler. Ob ihr die ‚Unerlaubtheit‘, die ganze Vorgeschichte sowie auch die ‚Klagsfreude‘ von Hrn. Dr. Gürtler bekannt war, sei dahingestellt. In jedem Fall traf sie bei ihrer Radausfahrt unglücklicherweise auf den Jagdpächter und dessen Berufsjäger, die gerade zur „Ortung von Brunfthirschen“ im Revier unterwegs waren.

Alle können sich nun vorstellen, was nach der erfolgreichen Ortung des Brunfthirschs passiert. Ob aus Sicht des Geweihträgers (gemeint ist der Hirsch), die größere Gefahr von der Radlerin oder doch vom Jagdpächter ausgeht, will ich jetzt nicht bewerten. Jedoch haben mehrere Studien ein klares Bild ergeben: Die Beunruhigung durch Radfahrer auf Wegen und Forststraßen ist kaum unterschiedlich zu jener des zum Zutritt berechtigten Wanderers. Auch wird in vielen dieser Studien festgehalten, dass die größte Beunruhigung der Wildtiere von der Jagd selbst ausgeht. In einem jagdfreien Gebiet legen die Wildtiere (Anm.: Wir sprechen immer nur vom jagdbaren Wild) das angelernte Fluchtverhalten innerhalb kurzer Zeit ab. Das heißt, ein vorbeikommender Wanderer oder Radfahrer ist dann komplett uninteressant, ein Ausweichen wird selbst bei naher Distanz nicht mehr als notwendig erachtet. Ist ja eigentlich nicht besonders überraschend, trotzdem gelang es dem Jagdpächter durch die österreichische Gesetzgebung (OGH-Entscheid) festzustellen, dass von Mountainbikern eine immanente Gefahr für Wildtiere ausgehe.

Unsere Aufgabe wird es also auch sein, diese OGH-Entscheidung zu widerlegen. Die unzähligen Studien dazu sollten eigentlich genügend faktisches Basismaterial geben.
Selbst die Studie „Ökologische Aspekte des Mountainbikens im Wald", beauftragt durch die Landwirtschaftskammer(!) - diese Studie ist aber nur die Zusammenfassung von vorhergehenden Studien - bestätigt, dass kein Unterschied zwischen Wanderern und Radfahrern in Bezug auf die Wildbeunruhigung festzustellen sei. Dies ist deshalb von besonderer Relevanz, da die Auftraggeber dieser Studie trotzdem immer das Gegenteil behauptet haben.
Bezeichnend ist deshalb folgende, nicht haltbare Feststellung, die in dieser Arbeit getroffen wurde: „Bei einer allgemeinen Öffnung aller Forststraßen und Waldwege für Mountainbiker kann eine Zunahme der Beunruhigung von Wildtieren nach derzeitigem Forschungsstand nicht ausgeschlossen werden."

Diese Aussage wird wider besseren Wissens getätigt. Ein Tribut an den Auftraggeber?


Es gibt in Österreich ca. 850.000 MountainbikerInnen, die mehr oder weniger oft im Wald auf Forststraßen und Wegen unterwegs sind. Ob legal oder nicht, gefahren wird ohnehin. Eine Öffnung würde nun dennoch keine Verschlechterung für Wildtiere ergeben: Von 1990 bis 2010 ist praktisch parallel mit dem Anstieg der Mountainbiker die Wildpopulation ebenfalls stark gestiegen, von einer schädigenden Beunruhigung kann man also offensichtlich nicht sprechen. Eine solche müsste ja einen negativen Einfluss auf den Fortbestand der Wildtiere haben und davon sind wir aber offensichtlich sehr zum Leidwesen des Waldes weit entfernt.

Zurück zur „gesetzesbrechende“ Radlerin am Muckenkogel. Diese wurde über den Anwalt des Jagdpächters zur Unterfertigung einer Unterlassungserklärung und zur Bezahlung von Euro 435,35 aufgefordert.
Nachdem sowohl die Höhe des Kostenersatzes als auch die Gestaltung der Unterlassungsklage nicht angemessen war, ist unsere Anwältin für die Mountainbikerin eingeschritten und hat einen Vorschlag zur gütlichen Bereinigung unterbreitet. Dies in der Hoffnung für alle Beteiligten, die Angelegenheit möglichst schnell abschließen zu können. Der Jagdpächter hat aber offensichtlich keinerlei Interesse an einer außergerichtlichen Einigung. Er wollte offensichtlich wieder den gerichtlichen Weg einschlagen und seine eigenartigen Ansichten in einer Unterlassungsklage (siehe Anlage) darlegen.
Mit Unterfertigung dieser Unterlassungsklage wäre ein weiteres Radfahren unserer Kollegin in diesem Gebiet nicht mehr möglich, da dies sehr teuer werden könnte. So bestünde bei „Wiederbetätigung“ ein sofortiger Exekutionstitel. Die Kosten für eine derartige Wiederholungstat gingen ganz schnell auf 1000 Euro und mehr.
Nicht zuletzt auch deshalb ist es in einem Vergleich wichtig, wie die Unterlassungserklärung formuliert ist.

Der Streitwert bei diesem neuen Rechtsfall liegt natürlich wiederum bei Euro 15.000.-. Die beiden Weidmänner waren ja immerhin auf der Pirsch und wollten vermutlich einen Brunfthirschen nicht nur sichten sondern auch erlegen. Die Höhe des Streitwertes richtet sich nach dem Wert eines derartigen Hirsches.
Wildtiere sind per Definition frei in der Natur lebende Lebewesen und herrenlos, erst mit der Erlegung (Töten) durch den Jäger eignet er sich dieses Wildtier an. Wie ein Schaden an etwas begründet werden kann, dass mir gar nicht gehört wird ebenfalls noch rechtlich zu klären sein.

Die erste Verhandlung findet nun am 16.März 2016 statt. Wir werden berichten und sind schon gespannt, ob man es bei einer Verhandlung belassen wird können.

Die gesetzliche Situation sollte jedem(r) MountainbikerIn klar sein. Unserer Erfahrung nach sind sich viele Kolleginnen und Kollegen der Unerlaubtheit und der Tragweite ihres Tuns nicht bewusst! Schlimm ist es dann, wenn man ahnungslos seiner Erholungssuche im Wald mit dem Rad nachgeht und von einem Jagdpächter, Forstorgan oder manchmal auch durch den Grundeigentümer selbst auf Unterlassung und Besitzstörung verklagt wird.

Das Ziel von upmove ist es eine Änderung des Forstgesetztes 1975 herbeizuführen, sodass unter das Betretungsrecht zu Erholungszwecken auch das Befahren von Forststraßen-und Wegen mit dem Fahrrad auf eigenes Risiko und unter Nachrang gegenüber allen anderen Waldnutzern ermöglicht wird.

Bis es soweit ist, haben wir noch sehr viel an Aufklärungsarbeit sowohl bei MountainbikerInnen als auch bei allen anderen Gruppen die mit dem Wald in welcher Weise auch immer zu tun haben, zu leisten.

In der Rechtsberatung und notfalls auch der Rechtsvertretung von MountainbikerInnen sehen wir unsere wesentliche Aufgabe.

Auch du bist MountainbikerIn? Dann solltest du überlegen bei upmove Mitglied zu werden. Es ist wichtig für dich selbst und für alle MountainbikerInnen in Österreich eine starke Vertretung zu haben. Um die Interessen der österreichischen MountainbikerInnen auch weiterhin erfolgreich vertreten zu können benötigen wir natürlich auch finanzielle Mittel. Mit deiner Mitgliedschaft trägst du zur finanziellen Unterstützung unserer Aktivitäten bei.


 Unterlassungsklage
Interessenvertretung MTB - vielseitige Aufgaben Rubrik , Autor: up001 Aktuell News über Interessenvertretung MTB - vielseitige Aufgaben, , Autor: up001 Du suchst Informationen über Interessenvertretung MTB - vielseitige Aufgaben dann bist Du in der Rubrik des upmove.eu Magazin richtig! • Erweiterung der Bewegungsfreiheit für MountainbikerInnen • Öffentlichkeitsarbeit • Lobbyismus • Rechtliche Beratung von Mitgliedern Legal Biken Magazin: Interessenvertretung MTB - vielseitige Aufgaben
Als Interessenvertretung der MountainbikerInnen in Österreich gibt es permanent viel zu tun, haben wir doch in Österreich die weltweit einmalige Situation, dass bei uns selbst Radfahren auf Forststraßen grundsätzlich verboten ist. Diese komplett unverständliche Rechtslage ist vielen inländischen Erholungssuchenden und unseren ausländischen Gästen auf zwei Rädern völlig unbekannt. Der Großteil der rechtlichen Anfragen unserer Mitglieder hat wenig überraschend mit dem unerlaubten Befahren von Forststraßen mit dem Rad zu tun. Interessant dabei ist, dass die meisten der Betroffenen zuvor gar nicht wussten, dass das Befahren von Forststraßen und Wegen mit dem Fahrrad verboten ist, bzw. die Zustimmung des Grundeigentümers/Wegehalters notwendig ist. Dabei hat 2014 ein markanter Streit in Niederösterreich diesbezüglich schon viel Staub aufgewirbelt. Dr. Gürtler, der Jagdpächter und streitlustige Doyen am Muckenkogel, verklagte vier Mountainbiker auf Besitzstörung mit einem Streitwert von 15.000€ - ein Streitwert der in dieser Höhe bis damals noch nicht vorgekommen war. Diese Radler hatten sich erdreistet, am helllichten Tag zur Alm Messe auf der Forststraße aufzufahren. Neben mehreren hundert Fußgänger waren natürlich auch die Autos der Würdenträger, Jäger.... auf der Alm. Eine der Beklagten war ein upmove Mitglied. Für diese Kollegin haben wir, damals zum ersten Mal, neben der rechtlichen Beratung auch die anwaltliche Vertretung übernommen. Letztlich konnten wir vor Gericht einen Vergleich erzielen, bei dem die beiden Parteien die jeweils eigenen Gerichts/Anwaltskosten übernommen hatten. Jedoch war eine Unterlassung, sprich eine Zusage unserer Mandantin künftig nicht mehr mit dem Rad im Jagdrevier des Klägers zu fahren, notwendig. Dieser „Muckenkogel Fall“ löste großes Medienecho aus. Gleichzeit bekundeten sich in einer spontanen Online-Petition 10.000 Menschen mit den Verklagten solidarisch. Im Herbst starteten wir dann unsere Initiative „legal biken – auch in Österreich!“, mit der wir seither mittels Aktionismus und politischer Lobbyarbeit an einer Änderung des Forstgesetzes arbeiten. Seither unterstützen wir jährlich mehrere MountainbikerInnen die in eine ähnliche Situation gelangt sind. Meist reicht schon ein Schreiben unserer Anwälte an die klagende Partei um eine möglichst kostengünstige und rasche Vereinbarung zu finden. In einigen Fällen war jedoch eine gerichtliche Klagseinbringung nicht zu verhindern. Unser Ziel, einen außergerichtlichen Vergleich zu finden, gelang auch im aktuellen Fall nicht, den ich euch nun näher schildern möchte. Dieser Fall führt uns wieder zurück zum Ausgangspunkt, auf den Muckenkogel. Eine Mountainbikerin fuhr auf einer Forststraße im Jagdrevier von Dr. Gürtler. Ob ihr die ‚Unerlaubtheit‘, die ganze Vorgeschichte sowie auch die ‚Klagsfreude‘ von Hrn. Dr. Gürtler bekannt war, sei dahingestellt. In jedem Fall traf sie bei ihrer Radausfahrt unglücklicherweise auf den Jagdpächter und dessen Berufsjäger, die gerade zur „Ortung von Brunfthirschen“ im Revier unterwegs waren. Alle können sich nun vorstellen, was nach der erfolgreichen Ortung des Brunfthirschs passiert. Ob aus Sicht des Geweihträgers (gemeint ist der Hirsch), die größere Gefahr von der Radlerin oder doch vom Jagdpächter ausgeht, will ich jetzt nicht bewerten. Jedoch haben mehrere Studien ein klares Bild ergeben: Die Beunruhigung durch Radfahrer auf Wegen und Forststraßen ist kaum unterschiedlich zu jener des zum Zutritt berechtigten Wanderers. Auch wird in vielen dieser Studien festgehalten, dass die größte Beunruhigung der Wildtiere von der Jagd selbst ausgeht. In einem jagdfreien Gebiet legen die Wildtiere (Anm.: Wir sprechen immer nur vom jagdbaren Wild) das angelernte Fluchtverhalten innerhalb kurzer Zeit ab. Das heißt, ein vorbeikommender Wanderer oder Radfahrer ist dann komplett uninteressant, ein Ausweichen wird selbst bei naher Distanz nicht mehr als notwendig erachtet. Ist ja eigentlich nicht besonders überraschend, trotzdem gelang es dem Jagdpächter durch die österreichische Gesetzgebung (OGH-Entscheid) festzustellen, dass von Mountainbikern eine immanente Gefahr für Wildtiere ausgehe. Unsere Aufgabe wird es also auch sein, diese OGH-Entscheidung zu widerlegen. Die unzähligen Studien dazu sollten eigentlich genügend faktisches Basismaterial geben. Selbst die Studie „Ökologische Aspekte des Mountainbikens im Wald", beauftragt durch die Landwirtschaftskammer(!) - diese Studie ist aber nur die Zusammenfassung von vorhergehenden Studien - bestätigt, dass kein Unterschied zwischen Wanderern und Radfahrern in Bezug auf die Wildbeunruhigung festzustellen sei. Dies ist deshalb von besonderer Relevanz, da die Auftraggeber dieser Studie trotzdem immer das Gegenteil behauptet haben. Bezeichnend ist deshalb folgende, nicht haltbare Feststellung, die in dieser Arbeit getroffen wurde: „Bei einer allgemeinen Öffnung aller Forststraßen und Waldwege für Mountainbiker kann eine Zunahme der Beunruhigung von Wildtieren nach derzeitigem Forschungsstand nicht ausgeschlossen werden." Diese Aussage wird wider besseren Wissens getätigt. Ein Tribut an den Auftraggeber? Es gibt in Österreich ca. 850.000 MountainbikerInnen, die mehr oder weniger oft im Wald auf Forststraßen und Wegen unterwegs sind. Ob legal oder nicht, gefahren wird ohnehin. Eine Öffnung würde nun dennoch keine Verschlechterung für Wildtiere ergeben: Von 1990 bis 2010 ist praktisch parallel mit dem Anstieg der Mountainbiker die Wildpopulation ebenfalls stark gestiegen, von einer schädigenden Beunruhigung kann man also offensichtlich nicht sprechen. Eine solche müsste ja einen negativen Einfluss auf den Fortbestand der Wildtiere haben und davon sind wir aber offensichtlich sehr zum Leidwesen des Waldes weit entfernt. Zurück zur „gesetzesbrechende“ Radlerin am Muckenkogel. Diese wurde über den Anwalt des Jagdpächters zur Unterfertigung einer Unterlassungserklärung und zur Bezahlung von Euro 435,35 aufgefordert. Nachdem sowohl die Höhe des Kostenersatzes als auch die Gestaltung der Unterlassungsklage nicht angemessen war, ist unsere Anwältin für die Mountainbikerin eingeschritten und hat einen Vorschlag zur gütlichen Bereinigung unterbreitet. Dies in der Hoffnung für alle Beteiligten, die Angelegenheit möglichst schnell abschließen zu können. Der Jagdpächter hat aber offensichtlich keinerlei Interesse an einer außergerichtlichen Einigung. Er wollte offensichtlich wieder den gerichtlichen Weg einschlagen und seine eigenartigen Ansichten in einer Unterlassungsklage (siehe Anlage) darlegen. Mit Unterfertigung dieser Unterlassungsklage wäre ein weiteres Radfahren unserer Kollegin in diesem Gebiet nicht mehr möglich, da dies sehr teuer werden könnte. So bestünde bei „Wiederbetätigung“ ein sofortiger Exekutionstitel. Die Kosten für eine derartige Wiederholungstat gingen ganz schnell auf 1000 Euro und mehr. Nicht zuletzt auch deshalb ist es in einem Vergleich wichtig, wie die Unterlassungserklärung formuliert ist. Der Streitwert bei diesem neuen Rechtsfall liegt natürlich wiederum bei Euro 15.000.-. Die beiden Weidmänner waren ja immerhin auf der Pirsch und wollten vermutlich einen Brunfthirschen nicht nur sichten sondern auch erlegen. Die Höhe des Streitwertes richtet sich nach dem Wert eines derartigen Hirsches. Wildtiere sind per Definition frei in der Natur lebende Lebewesen und herrenlos, erst mit der Erlegung (Töten) durch den Jäger eignet er sich dieses Wildtier an. Wie ein Schaden an etwas begründet werden kann, dass mir gar nicht gehört wird ebenfalls noch rechtlich zu klären sein. Die erste Verhandlung findet nun am 16.März 2016 statt. Wir werden berichten und sind schon gespannt, ob man es bei einer Verhandlung belassen wird können. Die gesetzliche Situation sollte jedem(r) MountainbikerIn klar sein. Unserer Erfahrung nach sind sich viele Kolleginnen und Kollegen der Unerlaubtheit und der Tragweite ihres Tuns nicht bewusst! Schlimm ist es dann, wenn man ahnungslos seiner Erholungssuche im Wald mit dem Rad nachgeht und von einem Jagdpächter, Forstorgan oder manchmal auch durch den Grundeigentümer selbst auf Unterlassung und Besitzstörung verklagt wird. Das Ziel von upmove ist es eine Änderung des Forstgesetztes 1975 herbeizuführen, sodass unter das Betretungsrecht zu Erholungszwecken auch das Befahren von Forststraßen-und Wegen mit dem Fahrrad auf eigenes Risiko und unter Nachrang gegenüber allen anderen Waldnutzern ermöglicht wird. Bis es soweit ist, haben wir noch sehr viel an Aufklärungsarbeit sowohl bei MountainbikerInnen als auch bei allen anderen Gruppen die mit dem Wald in welcher Weise auch immer zu tun haben, zu leisten. In der Rechtsberatung und notfalls auch der Rechtsvertretung von MountainbikerInnen sehen wir unsere wesentliche Aufgabe. Auch du bist MountainbikerIn? Dann solltest du überlegen bei upmove Mitglied zu werden. Es ist wichtig für dich selbst und für alle MountainbikerInnen in Österreich eine starke Vertretung zu haben. Um die Interessen der österreichischen MountainbikerInnen auch weiterhin erfolgreich vertreten zu können benötigen wir natürlich auch finanzielle Mittel. Mit deiner Mitgliedschaft trägst du zur finanziellen Unterstützung unserer Aktivitäten bei.
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Kommentare
  • Userbild - Norbert Rittenschober

    Norbert Rittenschober: wie lange müssen wir uns das noch gefallen lassen?!?

    Gefällt mir · Gefällt 0 Personen · Kommentieren · 02.03.2016 / 1672 Tage alt
    • Userbild - Reinhard von Reichenbach

      Reinhard von Reichenbach: "angezeit"

      Gefällt mir · Gefällt 0 Personen · Kommentieren · 29.02.2016 / 1674 Tage alt
    • Userbild - Karsten Meyer

      Karsten Meyer: Ein Trauerspiel,dass man heutzutage über sowas diskutieren muss.Wie kann ein Großteil eines TOURISMUSLANDES nur dermaßen an den Bedürfnissen vorbeileben. Erstes Fazit von uns und ein paar Bekannten ist,das Östereich zu egal welcher Jahrezeit kein Geld mehr von uns bekommt.

      Gefällt mir · Gefällt 0 Personen · Kommentieren · 29.02.2016 / 1674 Tage alt
      • Userbild - Stephan Lang

        Stephan Lang: Recht haben und recht zugesporchen bekommen sind halt auch immer noch 2 paar Schuhe.... spontan hätte ich gesagt die Radler sollten es drauf ankommen lassen umso die Justiz und die Regierung und den Tourismus wachzurütteln... aber einerseits ist so eine Rechtangelegenheit doch mitunter recht kostspielig auch wenn es zu nichts kommt... und selbst als Mitglied bei UpMove ist es vermutlich kein Freifahrtsschein, ich glaube selbst mit Unterstützung bei einer Anzeige wird UpMove nicht die kosten Übernehmen.... unwissenheit schützt ja nicht vor Strafe.... :( eigentlich ist das ganze wirklich sehr sehr traurig... im Endeffekt würde es vermutlich reichen wenn die Haftung klar definiert wird, das ein Landbesitzer/Forststraßeneigentümer nicht belangt werden kann wenn man einen Unfall hat....

        Gefällt mir · Gefällt 0 Personen · Kommentieren · 29.02.2016 / 1674 Tage alt
        • Userbild - Dietmar Gruber

          Dietmar Gruber: wir von upmove beraten unsere Mitglieder kostenlos. Versuchen durch ein kurzes Schreiben umgehend einen Vergleich zu finden. Ist dies nicht möglich übernehmen wir auch die Kosten der rechtlichen Vertretung. Leider ist es halt so, dass viele nicht wissen dass man auf Forststraßen und Wegen nicht fahren darf. Manchmal ist es auch sehr verwirrend. Oft auch glücklicherweise geduldet. Ortskundige wissen meist besser wo man lieber nicht fährt. Auswärtige tappen dann halt in die oft teure Falle.

          Gefällt mir · Gefällt 0 Personen · 29.02.2016 / 1674 Tage alt
        • Userbild - Heiko Rohde

          Heiko Rohde: Kein Urlaub bei den Ösis ist auch ne Lösung ?

          Gefällt mir · Gefällt 0 Personen · Kommentieren · 29.02.2016 / 1674 Tage alt
          • Userbild - Mi Chi

            Mi Chi: Wie kommt der waldbesitzer zu ihren daten?

            Gefällt mir · Gefällt 0 Personen · Kommentieren · 29.02.2016 / 1674 Tage alt
            • Userbild - Thomas Heuberger

              Thomas Heuberger: durch Leute die aus Gutgläubigkeit auf verbale Kommunikation vertrauen. ich regel das immer nonverbal. gibt's auch keine Daten. Nur Fakten. ?

              Gefällt mir · Gefällt 0 Personen · 01.03.2016 / 1673 Tage alt
            • Userbild - Ras Preuss

              Ras Preuss: Dr. Der Ich habe Rechtswissenschaft.....

              Gefällt mir · Gefällt 0 Personen · Kommentieren · 29.02.2016 / 1674 Tage alt
              • Userbild - Niko Schilling

                Niko Schilling: Wie hat er denn die Personalien der Bikerin bekommen? Vllt sollten die Biker mal nicht jedem dahergelaufenen Hansel ihre Daten aushändigen?

                Gefällt mir · Gefällt 0 Personen · Kommentieren · 29.02.2016 / 1674 Tage alt
              • Userbild - chri1980

                chri1980:

                Undifferenziert zu sagen dass alle Normen in einem Rechtsstaat in Stein gemeisselt sind und sich bis in alle Ewigkeit jeder daran zu halten hat ist genau so Unsinn wie zu sagen man solle sich an gar keine Normen halten.

                Es gibt Normen die zu einer gewissen Zeit Sinn gemacht haben mögen, derzeit noch Sinn machen und sicherlich auch ettliche die man überarbeiten oder ersatzlos streichen müsste. Sei es aufgrund von technischen oder gesellschaftlichen Änderungen. Nicht umsonst gibt es immer wieder mal Ankündigungen unseren Paragrafendschungel auszumissten.

                 

                Und natürlich muss vor jeder Gesetzesänderung eine Diskussion darüber geführt werden welche Folgen eine Änderung hätte. Das Beispiel mit der Geschwindigkeitsbegrenzung ist da gar nicht so schlecht. Es gab da in jüngerer Vergangenheit das Ansinnen das Tempolimit auf Autobahnen auf 160 anzuheben. Da div. GUTE Gründe dagegen gesprochen haben (Verkehrssicherheit, Umwelt/Emmisionsschutz) wurde das verworfen. Das heißt nicht, dass es nicht doch irgendwann dazu kommen kann wenn diese Gründe nicht mehr bestehen man denke an autonom fahrende Autos und Elektroantriebe.

                 

                Gefällt mir · Gefällt 0 Personen · Kommentieren · 29.02.2016 / 1674 Tage alt
                • Userbild - legalbiker_31753

                  legalbiker_31753:

                  was mich schon lange interessiert: wie ist die rechtslage, was das anhalten betrifft? was passiert, wenn ich nicht stehenbleibe? darf mich ein jäger oder förster bedrohen/berühren, ohne eine übertretung inform einer nötigung zu erfüllen? wie soll er mich anzeigen, wenn ich meine personalien nicht preisgebe?

                  Gefällt mir · Gefällt 0 Personen · Kommentieren · 29.02.2016 / 1674 Tage alt
                  • Userbild - up001

                    up001:

                    Anbei einen Auszug über das Anhalterecht, vorübergehende Festnahme..... Dokument wurde von Rechtsanwalt Mag. Michael Gruner, Kanzlei Gruner&Pohle aus Wien, erstellt.

                      Anhalterecht

                    Gefällt mir · Gefällt 0 Personen · 29.02.2016 / 1674 Tage alt
                    • Userbild - Mi Chi

                      Mi Chi: Natürlich besteht ausweispflicht!!!

                      Gefällt mir · Gefällt 0 Personen · 29.02.2016 / 1674 Tage alt
                      • Userbild - Alexander Pasicznyk

                        Alexander Pasicznyk: http://www.jusline.at/80._Anzeige-_und_Anhalterecht_StPO.html

                        Gefällt mir · Gefällt 0 Personen · 29.02.2016 / 1674 Tage alt
                        • Userbild - legalbiker_31753

                          legalbiker_31753:

                          also eine ähnlich schwammige grauzone wie die gesamtsituation ;)

                          am besten nicht stehenbleiben und schon gar nicht sein bike wo rumliegen lassen (fällt mir aber eigentlich eh nicht ein)

                           

                          Gefällt mir · Gefällt 0 Personen · 29.02.2016 / 1674 Tage alt
                          • Userbild - Willi Breuer

                            Willi Breuer: Ein Grundbesitzer kann eine Person seiner Wahl als Forstschutzorgan bestimmen(braucht eine gewisse Ausbildung und wird von der BH beeidigt) Die Rechte des Forstschutzorgans: Waffentragen ? Waffengebrauch ? Festnahme ? Verfolgungsrecht über Dienstbereich hinaus ? Aus dem Wald weisen ? Beschlagnahme ? Anzeigeerstattung ? Organstrafverfügung Nur zulässig wenn: 1. Verwaltungsübertretung gem. §174 Abs. 3 und 2. auf frischer Tat 3. um Person der Behörde vorzuführen Festnehmungsgründe 1. wenn Person unbekannt 2. wenn bekannt und + Tat fortsetzt + begründeter Verdacht der Strafentziehung Jeder Förster ist so ein Forstschutzorgan. Ich bin das auch mit meiner Ausbildung, also einfach wegzufahren ist nicht immer das klügere

                            Gefällt mir · Gefällt 0 Personen · 29.02.2016 / 1674 Tage alt
                            • Userbild - Alexander Pasicznyk

                              Alexander Pasicznyk: upmove the mountain sports community Teilwahrheiten: Es gibt auch Aufsichtsjäger, weiters ist Anhalten und festhalten auch koppelt etwas anders ;-)

                              Gefällt mir · Gefällt 0 Personen · 29.02.2016 / 1674 Tage alt
                              • Userbild - Blitzkneisser

                                Blitzkneisser:

                                Kurzfassung: "Normale" Grundbesitzer oder Jäger düfen dich nicht anhalten, nur sog. Aufsichtsförster (mit Dienstmarke und allem Pipapo). Die düfen das aber auch nur zur Identitätsfeststellung machen, dann müssen's dich weiterziehen lassen. Dann halt nimmer auf's Bike setzen, weil bei "Wiederholungsgefahr" darf er dich dann bis zum Eintreffen der Pozilei festhalten.
                                Der Grundbesitzer darf dich nicht aufhalten oder so, er darf aber z.B. wennst gerade Pause machst, dein Fahrrad konfiszieren (wohlgemerkt: es nehmen, wenn's wo rumliegt, er darf es dir nicht gewaltsam wegnehmen) und das Bike dann so lange einbehalten, bis du ihm deine Identität preisgegeben hast.

                                Wobei wir ja in Österreich keine Ausweismitführungspflicht haben... :)

                                Bin aber kein Jurist, hab mich nur vor einer weile mal etwas näher mit dem Thema auseinandergesetzt...

                                Gefällt mir · Gefällt 1 Person · 29.02.2016 / 1674 Tage alt
                              • Userbild - Alexander Pasicznyk

                                Alexander Pasicznyk: Diese angebliche Neuigkeit scheint schon etwas älter zu sein -> "ORTUNG EINES BRUNFTHIRSCHEN" -> brunftiger Hirsch in Februar - zu mindestens das wäre eine echte Neuigkeit .....

                                Gefällt mir · Gefällt 0 Personen · Kommentieren · 29.02.2016 / 1674 Tage alt
                              • Userbild - Thomas Heuberger

                                Thomas Heuberger: "Mountain"biken auf einer Forststraße ist wie Skitouren gehen auf der Skipiste. Beides von fraglichem Spaßfaktor. Gscheiter is dort zu fahren wo der alte Schneebrunzer ned mit seinem Landschlachtschiff hinkommt. Ist für alle Beteiligten stressfreier, und der alte kriegt kan Herzreiber ...

                                Gefällt mir · Gefällt 0 Personen · Kommentieren · 29.02.2016 / 1674 Tage alt
                                • Userbild - Emil Weinberger

                                  Emil Weinberger: Eine Frage, wer baut wohl die Forststrassen???? Es sind Privatpersonen auf ihren eigenen Grundstück !!! Sie dienen der Holzwirtschaft und sind nicht öffentlich. Bei Unfällen haftet dann auch noch der Eigentümer. Wie wäre es wenn zig Person einfach durch ihre Gärten spazieren??? Erst sollte die Haftung geklärt werden, dann kann man darüber reden. Jedoch sollte Privatbesitz auch respektiert werden. Man kann ja friedlich miteinander reden und Vereinbarungen treffen. Wenn sich auch die Mountainbiker an Regeln halten und nicht quer durch den Wald fahren, wann immer es ihnen gefällt, steht einem friedlichen Miteinander nichts im Wege.

                                  Gefällt mir · Gefällt 0 Personen · Kommentieren · 28.02.2016 / 1675 Tage alt
                                  • Userbild - legalbiker_31753

                                    legalbiker_31753:

                                    und was von diesen argumenten gilt nicht gleichsam für wanderer oder schifahrer? 

                                    Gefällt mir · Gefällt 0 Personen · 29.02.2016 / 1674 Tage alt
                                    • Userbild - Markus Müller

                                      Markus Müller: bleiben sie bei der Warheit die bekommen Förderungen und das mit den garten ist vollkommener Nonsens zu Fuß oder mit Ski geht es und mit den MTB nicht super Logik und welcher MTB Fahrer fährt quer durch durch den Wald bitte versuchen sie es und berichten uns danach ihr Posting ein kompletter Schwachsinn

                                      Gefällt mir · Gefällt 0 Personen · 29.02.2016 / 1675 Tage alt
                                      • Userbild - Markus Müller

                                        Markus Müller: bleiben sie bei der Warheit die bekommen Förderungen und das mit den garten ist vollkommener Nonsens zu Fuß oder mit Ski geht es und mit den MTB nicht super Logik und welcher MTB Fahrer fährt quer durch durch den Wald bitte versuchen sie es und berichten uns danach ihr Posting ein kompletter Schwachsinn

                                        Gefällt mir · Gefällt 0 Personen · 29.02.2016 / 1675 Tage alt
                                      • Userbild - Susanne Stokreiter-Strau

                                        Susanne Stokreiter-Strau: Ich bin weder Jäger noch Mountainbiker - aber ich finde die Diskussion erstaunlich. Wir leben in einem Rechtsstaat und da gibt es Normen. Sich gegen eine Rechtslage zur Wehr zu setzen, in dem man eine (mir unbekannte) Person beschuldigt, die auf Einhaltung der Rechtsvorschriften besteht, halte ich für fragwürdig...

                                        Gefällt mir · Gefällt 0 Personen · Kommentieren · 28.02.2016 / 1675 Tage alt
                                        • Userbild - Willi Breuer

                                          Willi Breuer: Ich weiß, was ich geschrieben habe, ihr braucht mich nicht zu zitieren :-P...

                                          Gefällt mir · Gefällt 0 Personen · 02.03.2016 / 1672 Tage alt
                                          • Userbild - upmove the mountain sports community

                                            upmove the mountain sports community: Willi Breuer "MTB ist sicher nicht seit 30 Jahren im Gespräch.." okay du hast Recht, erst seit 29 Jahren.

                                            Gefällt mir · Gefällt 0 Personen · 02.03.2016 / 1672 Tage alt
                                            • Userbild - Willi Breuer

                                              Willi Breuer: Jedermann darf den Wald betreten und MTB ist sicher nicht seit 30 Jahren im Gespräch.. Aber das was gemeint war ist, das es sicher sinnvollere Argumente gibt, über die man diskutieren kann und nicht weil etwas von vielen gemacht wird, das verboten ist.. Sicher treffen die Anschauungen aneinander, nachdem keine Seite nachgibt, wird das schwierig Und da im Post oberhalb steht, Trottel bleibt Trottel und es von denen immer mehr gibt, wird das sogar noch problematischer eine Lösung zu finden die für alle passt

                                              Gefällt mir · Gefällt 0 Personen · 02.03.2016 / 1672 Tage alt
                                              • Userbild - upmove the mountain sports community

                                                upmove the mountain sports community: Willi Breuer, die Erholungssuchenden bemüht sich jetzt seit 30 Jahren um diese Angelegenheit. Es ist nun mal so, dass wenn kein vernünftiger Interessenausgleich erfolgt, die unterschiedlichen Anschauungen frontal aufeinander treffen.

                                                Gefällt mir · Gefällt 0 Personen · 01.03.2016 / 1673 Tage alt
                                                • Userbild - Willi Breuer

                                                  Willi Breuer: Also generell ist es zuwenig, dass man sagt, "ich tue was das illegal ist, bis es genug tun und fordere, das es dann legal gemacht wird". Ob das die richtige Art der Argumentation ist. bezweifle ich

                                                  Gefällt mir · Gefällt 0 Personen · 01.03.2016 / 1673 Tage alt
                                                  • Userbild - Alexander Pasicznyk

                                                    Alexander Pasicznyk: Dietmar Gruber - danke für die so betonte Ehrlichkeit, keiner verlangt eine Bewertung. Das ganze Thema (Forststraßen generell öffnen) ist sicher komplex und hat es sicher verdient diskutiert zu werden. Doch mit Annahmen bzw. Anmassungen, Zitat: "KEIN Mensch hat ein Unrechtsbewußtsein, wenn er auf einer Forststraße Rad fährt." kann ich wenig anfangen. Daher hatte ich in den Raum gestellt, dass sich viele (sehr viele), jedoch sicher nicht alle Menschen freuen, wenn sie mal etwas zb. ohne Rechnung bekommen. Gar nicht so unlogisch oder?

                                                    Gefällt mir · Gefällt 0 Personen · 01.03.2016 / 1673 Tage alt
                                                    • Userbild - Dietmar Gruber

                                                      Dietmar Gruber: Alexander Pasicznyk jetzt mal ganz ehrlich, ob etwas blöd ist oder nicht möchte ich hier nicht bewerten. Aber das sich Gesetze ändern und an die Zivilgesellschaft anpassen ist wohl eine der wesentlichen Errungenschaften einer Demokratie. Wenn ich da an die Gesetze des Ständestaats oder die der NS Zeit denke, dann wird mir schlecht. Gut dass diese verschwunden sind. Gleichgeschlechtliche wären beispielsweise während der NS Zeit auch eine "besonderen Rechtssprechung" unterlegen, genau so wie Juden....... Heute können sich Gleichgeschlechtliche über ein Gleichberechtigungsgesetz zu Recht freuen. Das ist die Entwicklung einer Gesellschaft. Gar nicht so blöd oder ?

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                                                      • Userbild - Charly Huti

                                                        Charly Huti: Dietmar Gruber

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                                                        • Userbild - Alexander Pasicznyk

                                                          Alexander Pasicznyk: upmove the mountain sports community So ein (tut mir leid) blödes Argument habe ich schon lange nicht gehört. Nach dieser Logik müsste die zb. die erlaubte Höchstgeschwindigkeit auf Autobahnen sofort auf zu mindestens 150 km/h angehoben werden. Schwarzarbeit und Schwarzzahlungen im kleinen legalisiert werden usw. ;-)

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                                                          • Userbild - Helga Preishuber

                                                            Helga Preishuber: Emil Weinberger, der Vergleich mit dem Schwimmbad hinkt. Es wäre so, du gehst zu Fuss zum Nachbarn oder per Tourenski - ergo du darfst seinen Pool benützen. Du kommst per Fahrrad und es ist verboten. Ist das nicht absurd?

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                                                            • Userbild - Susanne Stokreiter-Strau

                                                              Susanne Stokreiter-Strau: Naja, wir werden sehen - der Schutz von Privatrechten wird dieser Zwangsduldung möglicherweise entgegenstehen. Irgendwann wird ein Waldbesitzer zwar Verpflichtungen haben, aber nicht mehr viele Rechte. Ob das dann eine positive Entwicklung nimmt?

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                                                              • Userbild - Dietmar Gruber

                                                                Dietmar Gruber: ja das ist so eine Sache in der Gesellschaft manche Dinge ändern sich. Mit der Industrialisierung haben die Menschen die Zeit und den Drang Erholung in der Natur zu finden. Dies war natürlich strengsten verboten. Es dauerte mehr als 80 Jahre dass diesem Bedürfnis der Menschen das Recht zugestanden wurde. Erst mit dem Forstgesetz 1975 wurde dies möglich. Zuvor war auch das Wandern, Sparzieren im Wald auf Forststraßen und Wegen verboten. Viele Menschen haben sich für die Änderung eingesetzt und dabei auch Strafen..... in Kauf genommen. Letztlich ist es heute für jeden selbstverständlich in den Wald zu Gehen und Erholung zu finden. Dies auch in dem Wissen das einige Grundeigentümer aber auch Jagdpächter dies gerne verhindern würden. In ein paar Jahren wird es für jedem genau so selbstverständlich sein wenn man seine Erholung im Wald auf Forststraßen und Wegen mit dem Rad findet.

                                                                Gefällt mir · Gefällt 0 Personen · 28.02.2016 / 1675 Tage alt
                                                                • Userbild - Emil Weinberger

                                                                  Emil Weinberger: Ich gehe gerne schwimmen, habe aber kein Schwimmbad. Mein Nachbar hat eines. Ich gehe ja auch nicht einfach ohne zu fragen dort schwimmen. Für öffentliche Radwege muss man sich an die Gemeinden richten. Persönliches Verlangen gibt einem nicht automatisch das Recht zu tun was man will. Man könnte ja mit dem Eigentümer sprechen und eine Regelung erzielen anstatt einfach loszufahren. Klappt bei uns sehr gut

                                                                  Gefällt mir · Gefällt 0 Personen · 28.02.2016 / 1675 Tage alt
                                                                  • Userbild - Emil Weinberger

                                                                    Emil Weinberger: Ich gehe gerne schwimmen, habe aber kein Schwimmbad. Mein Nachbar hat eines. Ich gehe ja auch nicht einfach ohne zu fragen dort schwimmen. Für öffentliche Radwege muss man sich an die Gemeinden richten. Persönliches Verlangen gibt einem nicht automatisch das Recht zu tun was man will. Man könnte ja mit dem Eigentümer sprechen und eine Regelung erzielen anstatt einfach loszufahren. Klappt bei uns sehr gut

                                                                    Gefällt mir · Gefällt 0 Personen · 28.02.2016 / 1675 Tage alt
                                                                    • Userbild - Dietmar Gruber

                                                                      Dietmar Gruber: ich denke da an so manches Gesetz bezüglich Gleichberechtigung.

                                                                      Gefällt mir · Gefällt 0 Personen · 28.02.2016 / 1675 Tage alt
                                                                      • Userbild - Dietmar Gruber

                                                                        Dietmar Gruber: Also ich elbst wohne in Oberösterreich. In meiner Gegend gibt es keine MTB-Strecke im Umkreis von 30 km. Ich fahre aber mit meinem MTB direkt vor der Haustüre weil es da einfach super zum Radln ist. Leider muss ich die "Illegalität" in kauf nehmen. Das hat rein gar nichts mit Provokation zu tun. Es gibt in Österreich 850.000 Mountainbiker. Mountainbikestrecken gibt es jedoch abseits der touristischen Region kaum. Das muss und wird sich ändern.

                                                                        Gefällt mir · Gefällt 0 Personen · 28.02.2016 / 1675 Tage alt
                                                                        • Userbild - Matthias Wolf

                                                                          Matthias Wolf: Dietmar Gruber »Meist werden diese [Gesetze] an die gelebte Realität angepaßt.« Wenn ich an Geschwindigkeitsbegrenzungen oder Halteverbote denke, kann ich davon eigentlicht nicht viel entdecken.

                                                                          Gefällt mir · Gefällt 0 Personen · 28.02.2016 / 1675 Tage alt
                                                                          • Userbild - Emil Weinberger

                                                                            Emil Weinberger: Ich stimme zu. Privatbesitz sollte schon auch geschützt werden. Miteinander reden hilft mehr als Provokation

                                                                            Gefällt mir · Gefällt 0 Personen · 28.02.2016 / 1675 Tage alt
                                                                            • Userbild - Matthias Wolf

                                                                              Matthias Wolf: »Kein Mensch hat ein Unrechtsbewußtsein, wenn er auf einer Forststraße Rad fährt.« Das ist nicht so. Die es haben, fahren nur nicht ? jedenfalls nicht, solange es verboten ist. Richtig ist also: die, die fahren, haben diesbezüglich kein Unrechtsbewusstsein.

                                                                              Gefällt mir · Gefällt 0 Personen · 28.02.2016 / 1675 Tage alt
                                                                              • Userbild - Susanne Stokreiter-Strau

                                                                                Susanne Stokreiter-Strau: Ich verstehe den Unmut der Gruppe der Mountainbiker, deren Interessen sichtlich mit denen des Waldes / der Jäger kollidieren. Aber habe den Eindruck, dass das Thema eher nicht das mangelnde Unrechtsbewusstsein der - ich sage jetzt ganz provokant - der Rechtsnormverletzer ist, sondern dass Forststrassen gezielt und regelmäßig im Wissen des Verbotes befahren werden, um auf das "andere Interesse" aufmerksam zu machen, dass subjektiv als höher eingestuft wird. Ist Provokation wirklich der einzige Weg? Ich kann mir nicht vorstellen, dass das zu einer zufriedenstellenden Lösung für beide Seiten führt...

                                                                                Gefällt mir · Gefällt 0 Personen · 28.02.2016 / 1675 Tage alt
                                                                                • Userbild - Dietmar Gruber

                                                                                  Dietmar Gruber: In einer Demokratie werden immer wieder Gesetze geändert. Meist werden diese an die gelebte Realität angepaßt. Das Forstgesetz 1975 mit seinem Betretungsrecht gemäß §33 ist so ein Gesetz welches der Realität schon seit 3 Jahrzehnten nachhinkt. Die gelebte Realität ist halt eine andere. In unserem benachtbarten Ausland ist es längst möglich mit dem Rad auf Forststraßen und Wegen zu fahren. Natürlich völlig legal und selbstverständlich für alle Beteiligten. Warum also bei uns in Österreich nicht auch?

                                                                                  Gefällt mir · Gefällt 0 Personen · 28.02.2016 / 1675 Tage alt
                                                                                  • Userbild - upmove the mountain sports community

                                                                                    upmove the mountain sports community: Kein Mensch hat ein Unrechtsbewußtsein, wenn er auf einer Forststraße Rad fährt. Darum wird es Zeit, dass dieses Gesetz endlich der gesellschaftlichen Realität angepasst wird.

                                                                                    Gefällt mir · Gefällt 0 Personen · 28.02.2016 / 1675 Tage alt
                                                                                  • Userbild - Olse

                                                                                    Olse: Eigentlich sollte man Menschen wie dem Gürtler sein Recht lassen und nie wieder gar nicht auf keinen Fall auch nur irgendwie in die Nähe von Lilienfeld kommen, eigentlich sollten Menschen wie der Gürtler mit nur allen erdenklichen Mitteln boykottiert und angeprangert werden. Das Recht auf "seiner Seite" verhält sich dieser Mensch wie die sprichwörtliche Axt im Wild - die gesetzliche Lage deckt ihm den Rücken - und vermiest eine im Grunde tolle Sache für alle. Es scheint, die größten Unruhestifter sitzen immer am längeren Ast, so ist wohl der Lauf der Welt - und das gefällt uns zu Recht gar nicht ...

                                                                                    Gefällt mir · Gefällt 0 Personen · Kommentieren · 28.02.2016 / 1675 Tage alt
                                                                                    • Userbild - Olse

                                                                                      Olse: Zumindest wirkt sein Tun als ob er genau das bezwecken wolle ...

                                                                                      Gefällt mir · Gefällt 0 Personen · 29.02.2016 / 1674 Tage alt
                                                                                      • Userbild - Markus Müller

                                                                                        Markus Müller: Das ist genau was er erreichen will das wir den Wald fernbleiben und seine Schandtaten im Wald

                                                                                        Gefällt mir · Gefällt 0 Personen · 29.02.2016 / 1674 Tage alt
                                                                                      • Userbild - Christoph Krenauer

                                                                                        Christoph Krenauer: Frag mich sowieso wie er einem am Bike anzeigen kann.... gibt es jetzt Kennzeichen am Bike?

                                                                                        Gefällt mir · Gefällt 0 Personen · Kommentieren · 28.02.2016 / 1675 Tage alt
                                                                                        • Userbild - Alexandra Renz

                                                                                          Alexandra Renz: Es ist JETZT Fahrverbot bis 1.5.! Und wenn sich manche nicht dran halten können, dann wird es in Zukunft am Muckenkogel generelles Fahrverbot geben! Dass jetzt im Winter gefahren werden darf hat nur der Vizebgm. gesagt, ohne das Stift um Erlaubnis zu fragen! Wenn es so ist, wieso können sich dann viele nicht dran halten! Diese tun der Gemeinschaft nichts Gutes! Aber wir wissen ja eh, wer sich nicht dran hält! Es sind immer wieder die Selben!

                                                                                          Gefällt mir · Gefällt 0 Personen · Kommentieren · 28.02.2016 / 1675 Tage alt
                                                                                          • Userbild - Charly Huti

                                                                                            Charly Huti: Der Muckenkogel gehört abgetragen und Ruhe ist mit lästigen Flachmannjägern und den MTBer.

                                                                                            Gefällt mir · Gefällt 0 Personen · 02.03.2016 / 1672 Tage alt
                                                                                            • Userbild - Johann Weyrer

                                                                                              Johann Weyrer: Interessante Diskussion! Wenn die Bikerin zum selben Zeitpunkt statt dem Bike auf Tourenskiern unterwegs gewesen wäre (PS: wesentlich höheres Gefahrenpotential durch mögliche Lawinengefahr, damit verbundene Gefährdung Anderer usw.), auch querfeldein mitten durch den Wald, wäre das kein Problem und der Meinung einiger mehr in Ordnung als sich mit dem Bike auf einer Forststrasse zu bewegen. Nur weil ein altertümliches von Lobbyisten gemachtes Gesetz hier die Möglichkeit bietet einzelne Gruppen willkürlich zu diskriminieren??

                                                                                              Gefällt mir · Gefällt 0 Personen · 01.03.2016 / 1673 Tage alt
                                                                                              • Userbild - Rainer Plank

                                                                                                Rainer Plank: Xandi, weißt eh wies is..... nicht jeder kann Lesen, darum gibts immer welche die das Ganze ins Schwanken bringen, und der Herr G. wieder einen Grund hat?. Mittlerweile versteh i erm sehr gut, und auf Dauer wirds wahrscheinlich komplett verboten werden, wenns immer wieder wem gibt der glaubt er muss da umbedingt rauf, obwohls verboten ist. Jeden Tag steht ein depperter auf..... und viele andere zahlen dadurch leider drauf, schade.

                                                                                                Gefällt mir · Gefällt 0 Personen · 29.02.2016 / 1674 Tage alt
                                                                                                • Userbild - Alexandra Renz

                                                                                                  Alexandra Renz: Die Erlaubnis, dass unter diesen Bedingungen gefahren werden darf ist auf zwei Jahre begrenzt, aber mit solchen Aktionen wird es nicht verlängert werden! Seid froh, dass es so eine Lösung gibt!

                                                                                                  Gefällt mir · Gefällt 0 Personen · 29.02.2016 / 1674 Tage alt
                                                                                                  • Userbild - Matthias Wolf

                                                                                                    Matthias Wolf: Das ist ja ehrenwert, dass ihr ?dafür steht?, aber dann tragt auch die Konsequenzen.

                                                                                                    Gefällt mir · Gefällt 0 Personen · 28.02.2016 / 1675 Tage alt
                                                                                                    • Userbild - Mario Wagner

                                                                                                      Mario Wagner: Da muss ich der Alexandra Recht geben. Wenn es erst ab 1.5 erlaubt ist, dann gilt das für ALLE. Wenn sich niemand daran hält wird es bald komplett verboten werden.

                                                                                                      Gefällt mir · Gefällt 0 Personen · 28.02.2016 / 1675 Tage alt
                                                                                                      • Userbild - Alexandra Renz

                                                                                                        Alexandra Renz: Ja aber es steht beim grünen Tor eine Tafel .... Fair Play steht da drauf ..... Und solange es keine zufriedenstellende Lösung gibt, sollte man sich dran halten!

                                                                                                        Gefällt mir · Gefällt 0 Personen · 28.02.2016 / 1675 Tage alt
                                                                                                        • Userbild - upmove the mountain sports community

                                                                                                          upmove the mountain sports community: Liebe Alexandra, unsere Kollegin ist am hellichten Tag auf einer Forststraße Rad gefahren. So was MUSS das ganze Jahr über möglich sein, ohne mit Klagen konfrontiert zu sein. Daführ stehen wir.

                                                                                                          Gefällt mir · Gefällt 1 Person · 28.02.2016 / 1675 Tage alt
                                                                                                        • Userbild - Markus Mencke

                                                                                                          Markus Mencke: Zeit für eine weitere Trutzpartie?

                                                                                                          Gefällt mir · Gefällt 0 Personen · Kommentieren · 28.02.2016 / 1675 Tage alt
                                                                                                          • Userbild - Stefan Gamsjäger

                                                                                                            Stefan Gamsjäger: In Tirol wären auch Law Experts Gamsjäger Wiesflecker Rechtsanwälte aus Innsbruck als begeisterte Mountainbiker jederzeit gerne bereit, die rechtliche Vertretung für solcherart belangte Radfahrer zu übernehmen! Wir gehen davon aus, dass sich wenigstens mittels einer sogenannten Steitewertbemängelung eine geringere Bemessungsgrundlage gerichtlich durchsetzen lassen sollte.

                                                                                                            Gefällt mir · Gefällt 0 Personen · Kommentieren · 28.02.2016 / 1675 Tage alt
                                                                                                            • Userbild - Tilman Wetter

                                                                                                              Tilman Wetter: Auf rein rechtlichem Wege wird es schnell nur zu positiven Ergebnissen kommen, wenn man sich teure Gutachterverfahren leisten kann, die die Argumente widerlegen und so Schritt für Schritt zu Päzendenzen führen, die das gängige, von einer gegenteilig interessierten Steigleitergessllschaft aufrechterhaltene verteidigt. Bis dahin gilt: Wir lachen öfter, als die sich ärgern.

                                                                                                              Gefällt mir · Gefällt 0 Personen · 28.02.2016 / 1675 Tage alt
                                                                                                            • Userbild - Andreas Gilbert

                                                                                                              Andreas Gilbert: Ich hoffe dass Österreich dieses Gesetz bald ändert, da sich das vom Tourismus lebende Land aufgrund steigender Schneegrenzen über kurz oder lang umorientieren muss.

                                                                                                              Gefällt mir · Gefällt 0 Personen · Kommentieren · 28.02.2016 / 1675 Tage alt
                                                                                                              • Userbild - Ivo ManKey

                                                                                                                Ivo ManKey: Ja das ist ein sehr gewichtiger Aspekt. In unseren überkorrekten Gesellschaft wird jeder Fehler / Unfall auf einen Schuldigen reduziert. Natürlich haben die Waldbesitzer kein Interesse an einer weiteren Verantwortung. Man kann Vorkehrungen für eine abgesperrte Strecke nehmen aber nicht auf ein zig tausend Kilometer langes Netzwerk an Forststrassen. Das ist sicher ein großer Knackpunkt.

                                                                                                                Gefällt mir · Gefällt 0 Personen · 29.02.2016 / 1674 Tage alt
                                                                                                                • Userbild - Michael Kreuzer

                                                                                                                  Michael Kreuzer: man kann gespannt sein. ich würde es mir wünschen aber die scheißen ja auch mit der Haftung herum usw. also mit demnächst wirds eher nix...

                                                                                                                  Gefällt mir · Gefällt 0 Personen · 29.02.2016 / 1674 Tage alt
                                                                                                                  • Userbild - Markus Müller

                                                                                                                    Markus Müller: Ich hoffe es aber ich glaube nicht daran

                                                                                                                    Gefällt mir · Gefällt 0 Personen · 29.02.2016 / 1675 Tage alt
                                                                                                                    • Userbild - Dietmar Gruber

                                                                                                                      Dietmar Gruber: Da sind wir anderer Meinung. Der Druck wird größer, die Forststraße wir sicherlich in der nächsten Zeit "fallen".

                                                                                                                      Gefällt mir · Gefällt 0 Personen · 28.02.2016 / 1675 Tage alt
                                                                                                                      • Userbild - Michael Kreuzer

                                                                                                                        Michael Kreuzer: das wird sich sicher NICHT ändern weil NÖ schwarz ist und fast alle in der Landesregierung Jäger sind und die ÖVP vom größten Jäger (Reiffeisen) am meisten Kohle bekommt... des wird nix...

                                                                                                                        Gefällt mir · Gefällt 0 Personen · 28.02.2016 / 1675 Tage alt

                                                                                                                      Legal Biken - Magazin - Legal Biken - Findet unsere Legal Biken Magazin Einträge