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Rubrik | Legal Biken

Beim Wort „Wegefreiheit“ stellt es Mountainbikern in Österreich die Haare auf. Obwohl der Sport aus seiner pubertierenden Phase zum akzeptierten Volkssport herangereift ist, biken wir in einem landschaftlichen Juwel noch immer illegal. upmove tritt für die Öffnung der Forststraßen und Wanderwege für Mountainbiker ein. Mit dieser Serie wollen wir das Verständnis und die Toleranz aller Waldnutzer erhöhen und euch kompakt Wissenswertes zum Thema „Wegefreiheit“ vermitteln.

No risk, no fun  Headerbild
23.01.2015 / 2137 Tage alt
Eingestellt von: upmove
[Legal Biken]  Dieser Tage ist das Jahrbuch „Sicherheit im Bergland“ erschienen, das vom Österreichischen „Kuratorium für alpine Sicherheit“ herausgegeben wird. 12 von 100 Seiten zum Thema „berg.mensch.risiko“ behandeln das Risikoverhalten von Mountainbikern. Resümee: „Es wurde auch deutlich, dass die Einschätzung der subjektiven Gefährlichkeit und objektiven Gefährdung bei Mountainbikern allgemein sehr gut ausgeprägt ist“
Die Mountainbiker sind gesetzlose Rowdies, die sich an nichts halten, ihr eigenes Risiko schwer unterschätzen und oft bewusst andere Mitmenschen gefährden. So argumentieren die Gegner der verhältnismäßig jungen, aber sich stark entwickelnden Breitensportart des Radfahrens auf die Berge. Den Punktationen des „Fair Play Bikens“ sind die Gegner absolut unzugänglich und sie wischen mit: „daran hält sich ohnehin niemand“, jegliches Argument fürs Bergradeln vom Tisch.

Nun ist dieser Tage das Jahrbuch „Sicherheit im Bergland“ erschienen, das vom Österreichischen Kuratorium für alpine Sicherheit“ herausgegeben wird. Beinahe alles, was im Gebirge etwas zum Sagen hat, ist in diesem Kuratorium vertreten: Innenministerium, Bildungsministerium, Polizei, Bundesheer, Alpine Vereine, Bergrettung, Bergführerverbände, die Justiz und einige mehr. Der Club ist nicht verdächtig, eine außerordentliche und innige Freundschaft mit den Mountainbikern zu haben.

Ganze 100 Seiten widmet sich die Broschüre dem Thema „ berg.mensch.risiko“. 12 Seiten davon ist ein Beitrag von Wolfgang Warmuth und Martin Kopp lang, der sich mit dem Risikoverhalten von Mountainbikerinnen und Mountainbikern befasst. Da blättern wir nun ein wenig hinein:


Frage: Inwiefern nimmst Du objektive Gefahren während des Bikens wahr?
Antworten (Auswahl):
Gefahren analysiere ich ständig. Ich passe meinen Fahrstil entsprechend an, um notfalls schnell reagieren zu können: 47,2 % entscheiden sich für diese Antwort.
Gefahren blende ich während des Bikens großteils aus. Erst nach dem Biken, nach Bewältigen einer schwierigen Passage oder bei Gesprächen mit Freunden werden mir die Gefahren bewusst: 3.7 %

Frage: Du bist mit anderen auf Wanderwegen, Trails oder auch auf angelegten Freeride-/Downhillstrecken unterwegs, welche ihr gut kennt. Nun kommt eine nicht einsehbare Passage oder ein Sprung, bei dem man nicht zur Landung sehen kann. Es können plötzlich Hindernisse oder Personen im Weg sein oder Fahrzeuge den Weg kreuzen. Eine Kollision wäre unvermeidbar. Was machst Du?
Antworten:
Einer geht vor und schaut, ob der Weg frei ist: 24,6 %
Ich fahre eher langsam durch diese Stelle oder lasse den Sprung aus: 60,6%
Wir kennen den Weg gut und da wird schon nichts kommen: 5.9 %

Frage: Wie verhältst Du Dich bei nicht einsehbaren Kurven/Passagen auf einem Forst- oder Wanderweg, den Du sehr gut kennst und schnell (hinab)fahren kannst, wo aber Fahrzeuge, Wanderer oder Hindernisse plötzlich im Weg sein können?
Antworten
Ich fahre so langsam, dass ich jederzeit anhalten kann: 19,1 %
Ich fahre vielleicht etwas langsamer, aber ob ich immer rechtzeitig stoppen oder ausweichen könnte bin ich mir nicht sicher. 67,2 %
Mir ist es recht egal, ob da was kommen könnte. Das wird sich schon irgendwie ausgehen: 3,8 %

Das waren jetzt ein paar ausgesuchte Antworten, aus den extremen Rändern der Antwortmöglichkeiten. All den gestellten Fragen an knapp 300 Personen (Durchschnittsalter 28,7 Jahre) lag ein konkretes Unfallgeschehen zugrunde.

Und den Risiko- und Haftungsheulern ins Stammbuch geschrieben: „Es wurde auch deutlich, dass die Einschätzung der subjektiven Gefährlichkeit und objektiven Gefährdung bei Mountainbikern allgemein sehr gut ausgeprägt ist“. Zu diesem Resumee kamen die Studienautoren.

Für uns von upmove ist damit klar, dass trotzdem noch viel Informationsarbeit nötig ist, um die Risikofreudigkeit in einem vertretbaren Rahmen zu halten und weiter zu senken.

Wer möchte, sucht sich nun aus dem Internet eine Ähnliche Studie über Autofahrer heraus….

Mehr Interesse? Österreichisches Kuratorium für Alpine Sicherheit, A 6020 Innsbruck, Olympiastraße 10. office@alpinesicherheit.at.

No risk, no fun? Rubrik , Autor: upmove Aktuell News über No risk, no fun? , , Autor: upmove Du suchst Informationen über No risk, no fun? dann bist Du in der Rubrik des upmove.eu Magazin richtig! Dieser Tage ist das Jahrbuch „Sicherheit im Bergland“ erschienen, das vom Österreichischen „Kuratorium für alpine Sicherheit“ herausgegeben wird. 12 von 100 Seiten zum Thema „berg.mensch.risiko“ behandeln das Risikoverhalten von Mountainbikern. Resümee: „Es wurde auch deutlich, dass die Einschätzung der subjektiven Gefährlichkeit und objektiven Gefährdung bei Mountainbikern allgemein sehr gut ausgeprägt ist“ Legal Biken Magazin: No risk, no fun?
Die Mountainbiker sind gesetzlose Rowdies, die sich an nichts halten, ihr eigenes Risiko schwer unterschätzen und oft bewusst andere Mitmenschen gefährden. So argumentieren die Gegner der verhältnismäßig jungen, aber sich stark entwickelnden Breitensportart des Radfahrens auf die Berge. Den Punktationen des „Fair Play Bikens“ sind die Gegner absolut unzugänglich und sie wischen mit: „daran hält sich ohnehin niemand“, jegliches Argument fürs Bergradeln vom Tisch. Nun ist dieser Tage das Jahrbuch „Sicherheit im Bergland“ erschienen, das vom Österreichischen Kuratorium für alpine Sicherheit“ herausgegeben wird. Beinahe alles, was im Gebirge etwas zum Sagen hat, ist in diesem Kuratorium vertreten: Innenministerium, Bildungsministerium, Polizei, Bundesheer, Alpine Vereine, Bergrettung, Bergführerverbände, die Justiz und einige mehr. Der Club ist nicht verdächtig, eine außerordentliche und innige Freundschaft mit den Mountainbikern zu haben. Ganze 100 Seiten widmet sich die Broschüre dem Thema „ berg.mensch.risiko“. 12 Seiten davon ist ein Beitrag von Wolfgang Warmuth und Martin Kopp lang, der sich mit dem Risikoverhalten von Mountainbikerinnen und Mountainbikern befasst. Da blättern wir nun ein wenig hinein:
Frage: Inwiefern nimmst Du objektive Gefahren während des Bikens wahr? Antworten (Auswahl): Gefahren analysiere ich ständig. Ich passe meinen Fahrstil entsprechend an, um notfalls schnell reagieren zu können: 47,2 % entscheiden sich für diese Antwort. Gefahren blende ich während des Bikens großteils aus. Erst nach dem Biken, nach Bewältigen einer schwierigen Passage oder bei Gesprächen mit Freunden werden mir die Gefahren bewusst: 3.7 % Frage: Du bist mit anderen auf Wanderwegen, Trails oder auch auf angelegten Freeride-/Downhillstrecken unterwegs, welche ihr gut kennt. Nun kommt eine nicht einsehbare Passage oder ein Sprung, bei dem man nicht zur Landung sehen kann. Es können plötzlich Hindernisse oder Personen im Weg sein oder Fahrzeuge den Weg kreuzen. Eine Kollision wäre unvermeidbar. Was machst Du? Antworten: Einer geht vor und schaut, ob der Weg frei ist: 24,6 % Ich fahre eher langsam durch diese Stelle oder lasse den Sprung aus: 60,6% Wir kennen den Weg gut und da wird schon nichts kommen: 5.9 % Frage: Wie verhältst Du Dich bei nicht einsehbaren Kurven/Passagen auf einem Forst- oder Wanderweg, den Du sehr gut kennst und schnell (hinab)fahren kannst, wo aber Fahrzeuge, Wanderer oder Hindernisse plötzlich im Weg sein können? Antworten Ich fahre so langsam, dass ich jederzeit anhalten kann: 19,1 % Ich fahre vielleicht etwas langsamer, aber ob ich immer rechtzeitig stoppen oder ausweichen könnte bin ich mir nicht sicher. 67,2 % Mir ist es recht egal, ob da was kommen könnte. Das wird sich schon irgendwie ausgehen: 3,8 %
Das waren jetzt ein paar ausgesuchte Antworten, aus den extremen Rändern der Antwortmöglichkeiten. All den gestellten Fragen an knapp 300 Personen (Durchschnittsalter 28,7 Jahre) lag ein konkretes Unfallgeschehen zugrunde. Und den Risiko- und Haftungsheulern ins Stammbuch geschrieben: „Es wurde auch deutlich, dass die Einschätzung der subjektiven Gefährlichkeit und objektiven Gefährdung bei Mountainbikern allgemein sehr gut ausgeprägt ist“. Zu diesem Resumee kamen die Studienautoren. Für uns von upmove ist damit klar, dass trotzdem noch viel Informationsarbeit nötig ist, um die Risikofreudigkeit in einem vertretbaren Rahmen zu halten und weiter zu senken. Wer möchte, sucht sich nun aus dem Internet eine Ähnliche Studie über Autofahrer heraus…. Mehr Interesse? Österreichisches Kuratorium für Alpine Sicherheit, A 6020 Innsbruck, Olympiastraße 10. office@alpinesicherheit.at.
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Kommentare
  • Userbild - turtle

    turtle: Genau um dieses subjektive Empfinden, im Speziellen das der Wanderer/Fußgänger geht es. Wenn Fußgänger am Land, wo es keine Gehsteige gibt, am Straßenrand gehen und ein Auto oder auch LKW kommt, springt keiner in den Straßengraben, sondern nimmt die Situation gar nicht als gefährlich wahr, obwohl bei gleichzeitigem Gegenverkehr wirklich kaum mehr Platz für den Fußgänger ist. Biker, die kaum bis gar nicht mehr Platz brauchen als Fußgänger, veranlassen Wanderer aber immer wieder zu irrwitzigen Ausweichmanövern, die nicht notwendig sind, anstatt einfach darauf zu vertrauen, dass Biker auch kein Interesse daran haben, mit irgendjemandem (Mensch, Tier oder Fahrzeug) zu kollidieren. Wir Biker halten uns an die Biker Fair Play Regeln und wollen ENDLICH AUCH IN ÖSTERREICH LEGAL BIKEN!!

    Gefällt mir · Gefällt 0 Personen · Kommentieren · 26.01.2015 / 2134 Tage alt
    • Userbild - Dietmar Gruber

      Dietmar Gruber: zwischen dem eigenen Empfinden als Mountainbiker und jenem von beispielsweise Wanderern am Weg ist oft ein großer Unterschied. Diesen Umstand gibt es mehr Augenmerk zu schenken.

      Gefällt mir · Gefällt 0 Personen · Kommentieren · 24.01.2015 / 2136 Tage alt
      • Userbild - Alexander Pausch

        Alexander Pausch: Autofahren ist gefährlicher: http://youtu.be/WUgoNSq8Ybg?t=1m21s

        Gefällt mir · Gefällt 0 Personen · Kommentieren · 23.01.2015 / 2137 Tage alt
        • Userbild - Alexander Pausch

          Alexander Pausch: Von meinen mountainbikenden Freunden ist kein einziger Raucher. Somit ist deren Risiko frühzeitig zu sterben geringer als bei der Durchschnittsbevölkerung.

          Gefällt mir · Gefällt 0 Personen · Kommentieren · 23.01.2015 / 2137 Tage alt
          • Userbild - Thomas Heuberger

            Thomas Heuberger: "Ich fahre eher langsam durch diese Stelle oder lasse den Sprung aus: 60,6%" ??? Mario Asoisdes

            Gefällt mir · Gefällt 0 Personen · Kommentieren · 23.01.2015 / 2137 Tage alt

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