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Rubrik | Legal Biken

Beim Wort „Wegefreiheit“ stellt es Mountainbikern in Österreich die Haare auf. Obwohl der Sport aus seiner pubertierenden Phase zum akzeptierten Volkssport herangereift ist, biken wir in einem landschaftlichen Juwel noch immer illegal. upmove tritt für die Öffnung der Forststraßen und Wanderwege für Mountainbiker ein. Mit dieser Serie wollen wir das Verständnis und die Toleranz aller Waldnutzer erhöhen und euch kompakt Wissenswertes zum Thema „Wegefreiheit“ vermitteln.

Radfahrer nicht kriminalisieren! Headerbild
31.03.2016 / 1643 Tage alt
Eingestellt von: upmove
[Legal Biken]  Bürgermeister für „Freie Fahrt auf Forststraßen“

Radfahrer nicht kriminalisieren! 1
Radfahrer nicht kriminalisieren! 2
Radfahrer nicht kriminalisieren! 2
Rund 1500 Fahrräder pro Jahr verkaufen drei große Fachhändler allein in den Bezirken St. Pölten Land, Melk und Lilienfeld. Und die Rad-Experten sind sich einig, dass davon die Hälfte Mountain- und Cross-Bikes sind. Ohne die Sport- und Kaufhausketten zu berücksichtigen, sind im vergangenen Jahr in Niederösterreichs Zentralraum mindestens 700 bis 800 geländetaugliche Fahrräder auf die Straßen und Wege gekommen. Und, obwohl die Rad-Saison noch gar nicht richtig begonnen hat, berichten die Rad-Experten, dass der Rad-Boom heuer weiter anhält. Wie lange kann man vor dieser Entwicklung die Augen verschließen und eine Gesetzeslage aufrecht erhalten, die fernab jeglicher Realität ist?

Die Naturfreunde können und wollen nicht zusehen, wie tausende Radfahrer, die in Berg und Wald Erholung suchen und mit ihren Bikes dorthin drängen, wofür diese Geräte gebaut werden, als Gesetzesbrecher hingestellt werden. „Wir wollen aber auch nicht, dass die Mountainbiker wild durch den Wald reiten und manche sich als Outlaws aufführen“, sagt Karin Scheele, Präsidentin der Naturfreunde Niederösterreich. Eine vernünftige Regelung muss her!
Ausgehend von Niederösterreichs Naturfreunden läuft nun eine Kampagne an, deren Ziel es ist, eine realistische Gesetzeslage herzustellen. Unter bestimmten Bedingungen – nämlich dem Einhalten von Fair Play-Regeln – soll das Radfahren auf Forststraßen generell erlaubt werden. Dazu ist eine Änderung im Forstgesetz 1975 notwendig, das bekanntlich in einer Zeit errichtet wurde, als es noch gar keine Mountainbikes gab.

Niederösterreich ist ein tolles Rad- und Mountainbike-Land. Viele wunderbare Radwanderwege wurden geschaffen und sie haben dem Tourismus gut getan. Allen voran der Donauradweg, aber auch der Traisentalradweg oder die KTM-Route durch das Wald- und Weinviertel bringen Geld auch in entlegenere Gebiete. Ehemalige Bahntrassen im Ybbstal und im Thayatal werden derzeit zu gemütlichen Radwanderwegen umgebaut. Gut für Familien und PensionistInnen.

„Wer Schotter unter den Stollen spüren, wer auf Forststraßen Berghütten erreichen und dann zu
Gipfeln wandern möchte, der wird im ‚Ötscher.Reich‘ Pech haben“, weiß LAbg. Herbert Thumpser, Bürgermeister aus Traisen. Der Vizepräsident der Naturfreunde fürchtet: „Wenn wir weiterhin unsere jungen und sportlichen RadfahrerInnen kriminalisieren, werden wir sie letztlich alle am italienischen Gardasee, den Julischen Alpen in Slowenien oder im kroatischen Istrien wiederfinden“. Als Urlaubsgäste sind sie für Österreich verloren.
„Große deutsche Rad-Fachblätter geben das Mountainbike-Land Österreich schon der Lächerlichkeit preis“, weiß ein Internet-Blogger zu berichten. ÖSI-Biken gäbe es nur im Prospekt, wird gelästert.

Niederösterreichische Bürgermeister, die mit Weitblick ein Tourismus- Desaster verhindern wollen, haben sich am 30. März 2016 im Kletterzentrum Weinburg versammelt, um der Forderung nach Freigabe der Forststraßen für Radfahrer Nachdruck zu verleihen. Sie sind mit jenen 28.000 Naturfreunden einer Meinung, die aus freien Stücken und ohne organisatorischen Zwang die Petition „Freie Fahrt auf Forststraßen“ unterzeichnet haben.

Um der Kampagne Nachdruck zu verleihen hat man T-Shirts mit coolen Sprüchen produzieren lassen, die es um 15 Euro bei den Naturfreunden zu kaufen gibt: http://niederoesterreich.naturfreunde.at

Alle Bilder: Gerhard Kraushofer
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Rund 1500 Fahrräder pro Jahr verkaufen drei große Fachhändler allein in den Bezirken St. Pölten Land, Melk und Lilienfeld. Und die Rad-Experten sind sich einig, dass davon die Hälfte Mountain- und Cross-Bikes sind. Ohne die Sport- und Kaufhausketten zu berücksichtigen, sind im vergangenen Jahr in Niederösterreichs Zentralraum mindestens 700 bis 800 geländetaugliche Fahrräder auf die Straßen und Wege gekommen. Und, obwohl die Rad-Saison noch gar nicht richtig begonnen hat, berichten die Rad-Experten, dass der Rad-Boom heuer weiter anhält. Wie lange kann man vor dieser Entwicklung die Augen verschließen und eine Gesetzeslage aufrecht erhalten, die fernab jeglicher Realität ist? Die Naturfreunde können und wollen nicht zusehen, wie tausende Radfahrer, die in Berg und Wald Erholung suchen und mit ihren Bikes dorthin drängen, wofür diese Geräte gebaut werden, als Gesetzesbrecher hingestellt werden. „Wir wollen aber auch nicht, dass die Mountainbiker wild durch den Wald reiten und manche sich als Outlaws aufführen“, sagt Karin Scheele, Präsidentin der Naturfreunde Niederösterreich. Eine vernünftige Regelung muss her! Ausgehend von Niederösterreichs Naturfreunden läuft nun eine Kampagne an, deren Ziel es ist, eine realistische Gesetzeslage herzustellen. Unter bestimmten Bedingungen – nämlich dem Einhalten von Fair Play-Regeln – soll das Radfahren auf Forststraßen generell erlaubt werden. Dazu ist eine Änderung im Forstgesetz 1975 notwendig, das bekanntlich in einer Zeit errichtet wurde, als es noch gar keine Mountainbikes gab. Niederösterreich ist ein tolles Rad- und Mountainbike-Land. Viele wunderbare Radwanderwege wurden geschaffen und sie haben dem Tourismus gut getan. Allen voran der Donauradweg, aber auch der Traisentalradweg oder die KTM-Route durch das Wald- und Weinviertel bringen Geld auch in entlegenere Gebiete. Ehemalige Bahntrassen im Ybbstal und im Thayatal werden derzeit zu gemütlichen Radwanderwegen umgebaut. Gut für Familien und PensionistInnen. „Wer Schotter unter den Stollen spüren, wer auf Forststraßen Berghütten erreichen und dann zu Gipfeln wandern möchte, der wird im ‚Ötscher.Reich‘ Pech haben“, weiß LAbg. Herbert Thumpser, Bürgermeister aus Traisen. Der Vizepräsident der Naturfreunde fürchtet: „Wenn wir weiterhin unsere jungen und sportlichen RadfahrerInnen kriminalisieren, werden wir sie letztlich alle am italienischen Gardasee, den Julischen Alpen in Slowenien oder im kroatischen Istrien wiederfinden“. Als Urlaubsgäste sind sie für Österreich verloren. „Große deutsche Rad-Fachblätter geben das Mountainbike-Land Österreich schon der Lächerlichkeit preis“, weiß ein Internet-Blogger zu berichten. ÖSI-Biken gäbe es nur im Prospekt, wird gelästert. Niederösterreichische Bürgermeister, die mit Weitblick ein Tourismus- Desaster verhindern wollen, haben sich am 30. März 2016 im Kletterzentrum Weinburg versammelt, um der Forderung nach Freigabe der Forststraßen für Radfahrer Nachdruck zu verleihen. Sie sind mit jenen 28.000 Naturfreunden einer Meinung, die aus freien Stücken und ohne organisatorischen Zwang die Petition „Freie Fahrt auf Forststraßen“ unterzeichnet haben. Um der Kampagne Nachdruck zu verleihen hat man T-Shirts mit coolen Sprüchen produzieren lassen, die es um 15 Euro bei den Naturfreunden zu kaufen gibt: http://niederoesterreich.naturfreunde.at Alle Bilder: Gerhard Kraushofer
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