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Rubrik | Legal Biken

Beim Wort „Wegefreiheit“ stellt es Mountainbikern in Österreich die Haare auf. Obwohl der Sport aus seiner pubertierenden Phase zum akzeptierten Volkssport herangereift ist, biken wir in einem landschaftlichen Juwel noch immer illegal. upmove tritt für die Öffnung der Forststraßen und Wanderwege für Mountainbiker ein. Mit dieser Serie wollen wir das Verständnis und die Toleranz aller Waldnutzer erhöhen und euch kompakt Wissenswertes zum Thema „Wegefreiheit“ vermitteln.

SUPERSIZE MOUNTAINBIKE: RIDE MOUNTAINBIKE KONGRESS  CHUR 2014  Teil 1 Headerbild
08.10.2014 / 2177 Tage alt
Eingestellt von: steiggeist
[Legal Biken]  200 Touristiker und Interessensvertreter aus Österreich, Schweiz, Deutschland, Tschechien, Slowakei und USA trafen sich zum Meinungsaustausch. Wir fassen hier die interessanten Informationen aus der Perspektive “legal biken - auch in Österreich zusammen. Unserer erster Teil der Zusammenfassung widmet sich der Frage: “Wie will man mit den Mountainbikern im Tourismus Geld verdienen”

SUPERSIZE MOUNTAINBIKE: RIDE MOUNTAINBIKE KONGRESS CHUR 2014 Teil 1 1
Kurze Antwort: mit legalen Trails!

Lange Antwort: Das was im Winter der Schnee ist, ist im Sommer der Trail.

Der schweizer Darco Cazin von “Allegra Tourismus” faßte es mit der Formel

Wertschöpfung = Trails * ( Hotels + Transport + Service )

zusammen.
Diese symbolische Formel meint, dass wenn interessante Trails zur Verfügung stehen, man mit Hotels, Seilbahnen und über Guiding und Fahrtechnik-Coaching Geld verdienen kann. So wie im Winter die schönsten Hotels, die schnellsten Lifte und die schneidigsten Schilehrer nichts nützen, wenn die Berge grün sind, wird man im Sommer ohne die richtigen Trails keine Gäste haben
Die anwesenden Touristiker waren einhellig der Meinung, dass sich Biken zur Sommerstportart “Nummer Eins” entwickelt. Entsprechend groß war deshalb das Augenmerk auf den Faktor “Trails”. Gesucht wurde Antworten auf die Fragenkomplex: Welche Trails können/sollen/müssen angeboten werden?

Trails: "Alles erlaubt was nicht verboten ist" oder "Alles verboten was nicht erlaubt ist"?
Schon die Ausgangslage ist in den einzlenen Ländern schon völlig unterschiedlich.
Ohne Zugange zu Trails ist ein tragfähiges Geschäftsmodell im Mountainbike-Tourismus nicht möglich.
Die rechtlichen Gundlagen in den einzelnen Ländern sind hier sehr verschieden. Dem in Italien, Deutschland(Ausnahme BaWü) und der Schweiz sehr liberal gehandelte Zugang zu Trails für Biker steht das restriktive österreichische Forstgesetz gegenüber.

Aufgefallen ist uns hier, dass dieser große Nachteil vielen österreichischen Touristikern nicht bewußt ist.
Während manche Regionen durch große gemeindeeigene Flächen dem Erholung suchenden Radfahrer ungehindert Zugang zu den Wegen garantieren können (Serfaus,Fiss, Ladis), sind überregionale Konzepte wie z.B. “Bikeschaukel Tirol” auf freigekaufte Forststraßen angewiesen. Weiter östlich geglegenen Regionen ist hier bei der aktuellen Gesetztslage jede Entwicklunsmöglichkeit verbaut.
Krass kontakariert wurde diese Situation durch das vorgestellte Projekt “Dolomiti Superbike”. Hier, gestützt durch das Prinzip “alles erlaubt, was nicht verboten ist”, erschließen 100 Aufstiegshilfen das gesamte Wanderwegenetz der Dolomiten.

Trails: "gemeinsam" oder "einsam", “natürlich” oder “gebaut”, “leicht” oder “schwer”?
Das Superbikeparks, wie zum Beispiel Whistler (von seinem ‘Erfinder’ Tom Prochazka vorgestellt) für die Alpen nicht die Zukunft sind, kristallisierte sich in vielen Vorträgen und Diskussionen heraus: Die Mehrheit der Biker will “natürliche” Trails in “natürlicher” Umgebung haben. Gebaute Strecken mit Bikeparkcharakter (in der Schweiz als “Piste” bezeichnet) sollen möglichst Fehler verzeihenden Charakter haben, um einem möglichst großen Publikum sichere und interessante Sportausübung zu ermöglichen (Christoph Müller/bfu). Diese “Pisten” werden in den Alpen nicht die Haupattraktion, sondern nur ein ergänzendes Angebot sein.

Gebaut wird auf “Trailtoleranz”, um das bereits ausgedehnte Wanderwegenetz in den Alpen auch als Biker nutzen zu können. Dieses Wegenetz verdient sich von Haus aus das Prädikat “Supersize”. Auf diesem Wegenetz werden sich in Zukunft Wanderer und Biker auf gleicher Augenhöhe mit gegenseitigem Respekt begegnen (Bruno Hirschi/Schweiz Mobil).
Es wird davon ausgegangen, dass es bei weiterer steigender Anzahl an Bikern vermehrt lenkende Maßnahmen erforderlich sind. Diese werden Fahrverbote und/oder zusätzliche dezidierte “Biketrails” sein. Die vorhandenen Trails müssen verbessert und gepflegt werden, um vermehrter Nutzung durch Biker Stand zu halten (Peter Stirnimann/FLV GR).



zu Teil 2

Links:
Zusammenfassung (Ride/Thomas Giger)
Homepage
SUPERSIZE MOUNTAINBIKE: RIDE MOUNTAINBIKE KONGRESS  CHUR 2014  Teil 1 1 
SUPERSIZE MOUNTAINBIKE: RIDE MOUNTAINBIKE KONGRESS / CHUR 2014 / Teil 1 Rubrik , Autor: steiggeist Aktuell News über SUPERSIZE MOUNTAINBIKE: RIDE MOUNTAINBIKE KONGRESS / CHUR 2014 / Teil 1, , Autor: steiggeist Du suchst Informationen über SUPERSIZE MOUNTAINBIKE: RIDE MOUNTAINBIKE KONGRESS / CHUR 2014 / Teil 1 dann bist Du in der Rubrik des upmove.eu Magazin richtig! 200 Touristiker und Interessensvertreter aus Österreich, Schweiz, Deutschland, Tschechien, Slowakei und USA trafen sich zum Meinungsaustausch. Wir fassen hier die interessanten Informationen aus der Perspektive “legal biken - auch in Österreich zusammen. Unserer erster Teil der Zusammenfassung widmet sich der Frage: “Wie will man mit den Mountainbikern im Tourismus Geld verdienen” Legal Biken Magazin: SUPERSIZE MOUNTAINBIKE: RIDE MOUNTAINBIKE KONGRESS / CHUR 2014 / Teil 1 Kurze Antwort: mit legalen Trails! Lange Antwort: Das was im Winter der Schnee ist, ist im Sommer der Trail. Der schweizer Darco Cazin von “Allegra Tourismus” faßte es mit der Formel
Wertschöpfung = Trails * ( Hotels + Transport + Service )
zusammen.
Diese symbolische Formel meint, dass wenn interessante Trails zur Verfügung stehen, man mit Hotels, Seilbahnen und über Guiding und Fahrtechnik-Coaching Geld verdienen kann. So wie im Winter die schönsten Hotels, die schnellsten Lifte und die schneidigsten Schilehrer nichts nützen, wenn die Berge grün sind, wird man im Sommer ohne die richtigen Trails keine Gäste haben Die anwesenden Touristiker waren einhellig der Meinung, dass sich Biken zur Sommerstportart “Nummer Eins” entwickelt. Entsprechend groß war deshalb das Augenmerk auf den Faktor “Trails”. Gesucht wurde Antworten auf die Fragenkomplex: Welche Trails können/sollen/müssen angeboten werden?
Trails: "Alles erlaubt was nicht verboten ist" oder "Alles verboten was nicht erlaubt ist"?
Schon die Ausgangslage ist in den einzlenen Ländern schon völlig unterschiedlich. Ohne Zugange zu Trails ist ein tragfähiges Geschäftsmodell im Mountainbike-Tourismus nicht möglich. Die rechtlichen Gundlagen in den einzelnen Ländern sind hier sehr verschieden. Dem in Italien, Deutschland(Ausnahme BaWü) und der Schweiz sehr liberal gehandelte Zugang zu Trails für Biker steht das restriktive österreichische Forstgesetz gegenüber.
Aufgefallen ist uns hier, dass dieser große Nachteil vielen österreichischen Touristikern nicht bewußt ist. Während manche Regionen durch große gemeindeeigene Flächen dem Erholung suchenden Radfahrer ungehindert Zugang zu den Wegen garantieren können (Serfaus,Fiss, Ladis), sind überregionale Konzepte wie z.B. “Bikeschaukel Tirol” auf freigekaufte Forststraßen angewiesen. Weiter östlich geglegenen Regionen ist hier bei der aktuellen Gesetztslage jede Entwicklunsmöglichkeit verbaut. Krass kontakariert wurde diese Situation durch das vorgestellte Projekt “Dolomiti Superbike”. Hier, gestützt durch das Prinzip “alles erlaubt, was nicht verboten ist”, erschließen 100 Aufstiegshilfen das gesamte Wanderwegenetz der Dolomiten.
Trails: "gemeinsam" oder "einsam", “natürlich” oder “gebaut”, “leicht” oder “schwer”?
Das Superbikeparks, wie zum Beispiel Whistler (von seinem ‘Erfinder’ Tom Prochazka vorgestellt) für die Alpen nicht die Zukunft sind, kristallisierte sich in vielen Vorträgen und Diskussionen heraus: Die Mehrheit der Biker will “natürliche” Trails in “natürlicher” Umgebung haben. Gebaute Strecken mit Bikeparkcharakter (in der Schweiz als “Piste” bezeichnet) sollen möglichst Fehler verzeihenden Charakter haben, um einem möglichst großen Publikum sichere und interessante Sportausübung zu ermöglichen (Christoph Müller/bfu). Diese “Pisten” werden in den Alpen nicht die Haupattraktion, sondern nur ein ergänzendes Angebot sein.
Gebaut wird auf “Trailtoleranz”, um das bereits ausgedehnte Wanderwegenetz in den Alpen auch als Biker nutzen zu können. Dieses Wegenetz verdient sich von Haus aus das Prädikat “Supersize”. Auf diesem Wegenetz werden sich in Zukunft Wanderer und Biker auf gleicher Augenhöhe mit gegenseitigem Respekt begegnen (Bruno Hirschi/Schweiz Mobil). Es wird davon ausgegangen, dass es bei weiterer steigender Anzahl an Bikern vermehrt lenkende Maßnahmen erforderlich sind. Diese werden Fahrverbote und/oder zusätzliche dezidierte “Biketrails” sein. Die vorhandenen Trails müssen verbessert und gepflegt werden, um vermehrter Nutzung durch Biker Stand zu halten (Peter Stirnimann/FLV GR).
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