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Rubrik | Legal Biken

Beim Wort „Wegefreiheit“ stellt es Mountainbikern in Österreich die Haare auf. Obwohl der Sport aus seiner pubertierenden Phase zum akzeptierten Volkssport herangereift ist, biken wir in einem landschaftlichen Juwel noch immer illegal. upmove tritt für die Öffnung der Forststraßen und Wanderwege für Mountainbiker ein. Mit dieser Serie wollen wir das Verständnis und die Toleranz aller Waldnutzer erhöhen und euch kompakt Wissenswertes zum Thema „Wegefreiheit“ vermitteln.

SUPERSIZE MOUNTAINBIKE: RIDE MOUNTAINBIKE KONGRESS  CHUR 2014  Teil 2 Headerbild
09.10.2014 / 2176 Tage alt
Eingestellt von: steiggeist
[Legal Biken]  vertreter aus Österreich, Schweiz, Deutschland, Tschechien, Slowakei und USA trafen sich zum Meinungsaustausch. Wir fassen hier die interessanten Informationen aus der Perspektive “legal biken - auch in Österreich zusammen. In diesem zweiten (und letzten) Teil der Zusammenfassung geht’s um die große Frage: “Wer kümmert sich um die Anliegen der Mountainbiker?”

international gewürdig!
Mark/IMBA Dietmar/upmove Heiko/DIMB Andi/upmove
Mark/IMBA Dietmar/upmove Heiko/DIMB Andi/upmove
Kurze Antwort:
upmove :-)

Lange Antwort:
Jedes Land braucht eine nationale Mountainbiker Interessensvertretung!

“big picture”

Mark Toursius von der IMBA-Europe, dem Zusammenschluß vieler nationaler europäscher Mountainbike-Vertretungen, zeichnete ein rosiges Bild der Gegenwart für unseres Sports: umweltverträglich, naturnahe, gesundheitsfördernd,...
Die Herausforderung der Zukunft liegt hauptsächlich darin, trotz ständig steigender Zahl von ausübenden Sportlern die Nachhaltigkeit sicher zu stellen. Eine wesentliche Säule sieht er in einer funktionierenden lokalen Szene, zu deren Aufgabe auch der Wegeunterhalt gehört.
Diese funktionierende lokale Szene hat sich international auch als beste Keimzelle für funktionierenden Biketourismus bewährt.
Europaweit gibt es aber zwei Problemzonen: das Bundesland Baden Württemberg in Deutschland und Österreich! (siehe auch seinen Aufsatz hier)
Unserer “1.Trutzpartie am Muckenkogel” wurde als beispielhafte Aktion zur Wahrung der Interessen der Community gewürdigt.



Situtation in Deutschland und der Schweiz

Aus Deutschland berichetet Mathias Marschner über die DIMB, seit über 20 Jahren hier die bundesweite Interessensvertretung. Dabei konnte(mußte?) sie sich mehrermals bewähren. Ein großer Erfolg war die Abwendung der “Zwei Meter Regel” in Hessen. Das konnnte in ein sehr modernes Konzept umgewandelt werden: Wege sind hier jetzt auf eigene Gefahr mit Nachrang gegenüber Fußgehern befahrbar!
Wegefreiheit für Radfahrer im Gesetztestext, genau so wie es der gesunde Hausverstand haben will.
Die DIMB liegt in Baden Württemberg im Streit um das Wegerecht auf Wegen schmäler als zwei Meter.
Die Mitgliederanzahl von über 80.000, und die immer intensiver werdende Lobbyarbeit, hat hier die DIMB an die Grenze dessen geführt, was nur durch Arbeit nebenbei bewältigt werden kann. Darum ist die DIMB gerade dabei, ihre Organisation zu professionalisieren.

Der schweizer Radsportverband “Swiss Cycling” hat wärend des Kongresses bekannt gegeben, eine Stelle für “Mountainbike - Breitensport” einzurichten. Die wichtigste Aufgabe, so hat eine Befragung unter den dortigen Bikern ergeben, ist die Vertretung gegenüber der öffentlichen Hand und der Gesetzgebung.



Und in Österreich?

upmove ist die Interessensvertretung der Mountainbiker in Österreich, und vertritt diese gegenüber öffentlicher Hand und Gesetzgebung!

Erstmals persönlich erfuhren wir hier, dass unsere Arbeit europaweit verfolgt und gewürdigt wird.
Dass die von den deutschen und schweizerischen Vertretern angesprochene nötige Professionalisierung nötig ist, war bei upmove schon bei der Gründung klar.
Die Hauptaufgabe für Österreich, die Durchsetzung des freien Wegerechts für Erholung suchende Mountainbiker auf Forststraßen und Wanderwegen, ist ein langjähriges Monsterprojekt. Erfolg wird sich nur einstellen, wenn das Forstgesetze von 1975 geändert wird. Um diesen Weg entsprechend konsequent verfolgen zu können, hat Dietmar Gruber eine auf zwei Säulen stehende Struktur konstruiert:

Da ist zum einen der Verein upmove, mit verschiedenen Aufgaben:
seinen Mitgliedern rechtlichen Beistand und Kostenabdeckung bei Streitfällen ums Biken bieten, die weit über eine Rechtsschutzversicherung hinaus gehen.
Meinungsaustausch mit allen beteiligten Gruppen bis hin zur Politik, immer das Ziel, Forststraßen und Wege für das Mountainbiken zu öffnen, vor Augen.
Öffentlichkeitsarbeit: Die Medienlandschaft berichtet über unserThema, und die Art und Weise der Berichterstattung hat sich schon zum Besseren verändert. Beispiele dazu unter www.upmove-mtb.eu/presse

Bei der Durchsetzung der Interessen der Mountainbiker ist, neben viel ehrenamtlich erbrachter Zeit, auch Geld nötig.

Darum gibt es zum zweiten noch die Firma upmove GmbH, um die Infrastruktur für den Verein zu betreiben, und das vom Verein benötige Geld zu verdienen.
Diese Organisationsform lehnt sich an bestehenden erfolgreichen Interessenvertretungen, wie zum Beispiel ÖAMTC und ÖAV, an.
So sind wir in Österreich was die Organisation anbelangt, den Kollegen in den Nachbarstaaten etwas voraus. Dies liegt sicher daran, dass gemessen an unserer Situation die Probleme bei den Nachbarn auf Luxusniveau liegen, und wir hier vom Start weg auf professionelle Strukturen setzen mussten, um überhaupt in die Gänge zu kommen.


zu Teil 1

Links:
Zusammenfassung (Ride/Thomas Giger)
Homepage
SUPERSIZE MOUNTAINBIKE: RIDE MOUNTAINBIKE KONGRESS / CHUR 2014 / Teil 2 Rubrik , Autor: steiggeist Aktuell News über SUPERSIZE MOUNTAINBIKE: RIDE MOUNTAINBIKE KONGRESS / CHUR 2014 / Teil 2, , Autor: steiggeist Du suchst Informationen über SUPERSIZE MOUNTAINBIKE: RIDE MOUNTAINBIKE KONGRESS / CHUR 2014 / Teil 2 dann bist Du in der Rubrik des upmove.eu Magazin richtig! vertreter aus Österreich, Schweiz, Deutschland, Tschechien, Slowakei und USA trafen sich zum Meinungsaustausch. Wir fassen hier die interessanten Informationen aus der Perspektive “legal biken - auch in Österreich zusammen. In diesem zweiten (und letzten) Teil der Zusammenfassung geht’s um die große Frage: “Wer kümmert sich um die Anliegen der Mountainbiker?” Legal Biken Magazin: SUPERSIZE MOUNTAINBIKE: RIDE MOUNTAINBIKE KONGRESS / CHUR 2014 / Teil 2 Kurze Antwort: upmove :-) Lange Antwort: Jedes Land braucht eine nationale Mountainbiker Interessensvertretung! “big picture”
Mark Toursius von der IMBA-Europe, dem Zusammenschluß vieler nationaler europäscher Mountainbike-Vertretungen, zeichnete ein rosiges Bild der Gegenwart für unseres Sports: umweltverträglich, naturnahe, gesundheitsfördernd,... Die Herausforderung der Zukunft liegt hauptsächlich darin, trotz ständig steigender Zahl von ausübenden Sportlern die Nachhaltigkeit sicher zu stellen. Eine wesentliche Säule sieht er in einer funktionierenden lokalen Szene, zu deren Aufgabe auch der Wegeunterhalt gehört. Diese funktionierende lokale Szene hat sich international auch als beste Keimzelle für funktionierenden Biketourismus bewährt. Europaweit gibt es aber zwei Problemzonen: das Bundesland Baden Württemberg in Deutschland und Österreich! (siehe auch seinen Aufsatz hier) Unserer “1.Trutzpartie am Muckenkogel” wurde als beispielhafte Aktion zur Wahrung der Interessen der Community gewürdigt.
Situtation in Deutschland und der Schweiz
Aus Deutschland berichetet Mathias Marschner über die DIMB, seit über 20 Jahren hier die bundesweite Interessensvertretung. Dabei konnte(mußte?) sie sich mehrermals bewähren. Ein großer Erfolg war die Abwendung der “Zwei Meter Regel” in Hessen. Das konnnte in ein sehr modernes Konzept umgewandelt werden: Wege sind hier jetzt auf eigene Gefahr mit Nachrang gegenüber Fußgehern befahrbar! Wegefreiheit für Radfahrer im Gesetztestext, genau so wie es der gesunde Hausverstand haben will. Die DIMB liegt in Baden Württemberg im Streit um das Wegerecht auf Wegen schmäler als zwei Meter. Die Mitgliederanzahl von über 80.000, und die immer intensiver werdende Lobbyarbeit, hat hier die DIMB an die Grenze dessen geführt, was nur durch Arbeit nebenbei bewältigt werden kann. Darum ist die DIMB gerade dabei, ihre Organisation zu professionalisieren. Der schweizer Radsportverband “Swiss Cycling” hat wärend des Kongresses bekannt gegeben, eine Stelle für “Mountainbike - Breitensport” einzurichten. Die wichtigste Aufgabe, so hat eine Befragung unter den dortigen Bikern ergeben, ist die Vertretung gegenüber der öffentlichen Hand und der Gesetzgebung.
Und in Österreich?
upmove ist die Interessensvertretung der Mountainbiker in Österreich, und vertritt diese gegenüber öffentlicher Hand und Gesetzgebung! Erstmals persönlich erfuhren wir hier, dass unsere Arbeit europaweit verfolgt und gewürdigt wird. Dass die von den deutschen und schweizerischen Vertretern angesprochene nötige Professionalisierung nötig ist, war bei upmove schon bei der Gründung klar. Die Hauptaufgabe für Österreich, die Durchsetzung des freien Wegerechts für Erholung suchende Mountainbiker auf Forststraßen und Wanderwegen, ist ein langjähriges Monsterprojekt. Erfolg wird sich nur einstellen, wenn das Forstgesetze von 1975 geändert wird. Um diesen Weg entsprechend konsequent verfolgen zu können, hat Dietmar Gruber eine auf zwei Säulen stehende Struktur konstruiert: Da ist zum einen der Verein upmove, mit verschiedenen Aufgaben: seinen Mitgliedern rechtlichen Beistand und Kostenabdeckung bei Streitfällen ums Biken bieten, die weit über eine Rechtsschutzversicherung hinaus gehen. Meinungsaustausch mit allen beteiligten Gruppen bis hin zur Politik, immer das Ziel, Forststraßen und Wege für das Mountainbiken zu öffnen, vor Augen. Öffentlichkeitsarbeit: Die Medienlandschaft berichtet über unserThema, und die Art und Weise der Berichterstattung hat sich schon zum Besseren verändert. Beispiele dazu unter www.upmove-mtb.eu/presse Bei der Durchsetzung der Interessen der Mountainbiker ist, neben viel ehrenamtlich erbrachter Zeit, auch Geld nötig. Darum gibt es zum zweiten noch die Firma upmove GmbH, um die Infrastruktur für den Verein zu betreiben, und das vom Verein benötige Geld zu verdienen. Diese Organisationsform lehnt sich an bestehenden erfolgreichen Interessenvertretungen, wie zum Beispiel ÖAMTC und ÖAV, an. So sind wir in Österreich was die Organisation anbelangt, den Kollegen in den Nachbarstaaten etwas voraus. Dies liegt sicher daran, dass gemessen an unserer Situation die Probleme bei den Nachbarn auf Luxusniveau liegen, und wir hier vom Start weg auf professionelle Strukturen setzen mussten, um überhaupt in die Gänge zu kommen.
zu Teil 1 Links: Zusammenfassung (Ride/Thomas Giger) Homepage
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