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Rubrik | Legal Biken

Beim Wort „Wegefreiheit“ stellt es Mountainbikern in Österreich die Haare auf. Obwohl der Sport aus seiner pubertierenden Phase zum akzeptierten Volkssport herangereift ist, biken wir in einem landschaftlichen Juwel noch immer illegal. upmove tritt für die Öffnung der Forststraßen und Wanderwege für Mountainbiker ein. Mit dieser Serie wollen wir das Verständnis und die Toleranz aller Waldnutzer erhöhen und euch kompakt Wissenswertes zum Thema „Wegefreiheit“ vermitteln.

Tirol: Waldverband will Mountainbiker einbremsen Headerbild
30.10.2015 / 1857 Tage alt
Eingestellt von: upmove
[Legal Biken]  Der tiroler Waldverband, eine Teilorganisation der Landwirtschaftskammer, versucht mit einer "Umfrage" die Erholungssuchenden gegeneinander auszuspielen.

In einer Meldung auf ORF-Tirol wird die altbekannte Tatsache strapaziert, dass sich ca 20% der Spaziergänger durch Radfahrer gestört fühlen.

Die Herrschaften, die sich nun bemüßigt fühlen die Erholungssuchenden zu retten, werden andererseits nicht müde darauf hinzuweisen, dass sie durch das freie Betretungsrecht für Erholungssuchende im Forstgesetz von 1975 einteignet wurden. Wir fragen uns hier wieder einmal: ist die Wirklichkeit dabei die Satire zu überholen? Gibt hier es den Verband der grantigen Förster und Jäger etwa wirklich?

Zurück zu den Fakten

Dass sich nur 20% der Wanderer durch Radfahrer gestört fühlen, ist nichts wirklich Neues. Bei den unter 50-jährigen sind es übrigens nur 10%.

Diese Erkenntnis lieferte auch eine von meinungsraum.at durchgeführte Umfrage, die wir im Frühjahr in Wien präsentierten.

Rainer Brämer kam 2008 schon im Rahmen der Studie "Feindliche Brüder: Hiker und Biker konkurrieren um Wege" zum gleichen Ergebnis, das er so kommentiert:
"Allerdings muss man die Dinge im Zusammenhang sehen, um ihre Bedeutung richtig einschätzen zu können. In der Frustskala der Wanderer nehmen die Biker nicht die vordersten Plätze ein. Der Spitzenreiter unter den potenziellen Störfaktoren ist eindeutig in der Landschaft herumliegender Müll. Neun von zehn Befragten würden sich darüber ärgern. Mit Abstand folgen auf Rang 2 Autoverkehr auf Wegen, längere Strecken auf Asphalt, Verkehrslärm sowie eine irreführende Wegweisung bzw. fehlerhafte Wanderkarten. Radfahrer und Mountainbiker folgen erst auf Rang drei, zusammen mit längeren Strecken durch Ortschaften, zerfahrenen Wegen und zugewachsenen Aussichten, aber noch klar vor Reitern, Schotterwegen und Regenschauern.
Diese Befunde geben sicher keinen Anlass zu Entwarnung, wohl aber zu mehr Gelassenheit."


Zu den Hintergründen in Tirol

Der Standpunkt des tiroler Waldverbandes "dass keinesfalls mehr Wege für Mountainbikes freigegeben werden sollten" konterkariert die Parole der österreichischen Landwirtschafskammer, welche die tiroler Mountainbikewelt als das anzustrebende Ideal anpreist.

Dass es in Tirol rund um Innsbruck zu Spannungen ums Mountainbiken kommt liegt auf der Hand. Tirol, und besonders Innsbruck, präsentiert sich mit viel Geld und gelungenen Werbemaßnahmen als Biker Eldorado. Natürlich folgen Viele diesen Lockrufen!
Die Voraussetzungen sind ja alle da, um das Versprechen einzulösen: Berge bis fast mitten in die Stadt, einmalige Wege die durch viele Forststraßen und Seilbahnen erschlossen sind.
Alle Voraussetzungen? Nun ja, bis auf eine: auf allen Wegen rund um Innsbruck bewegt man sich ausserhalb der Legalitiät. (Ausnahmen: der "Nordketten-Trail" - jetzt geschlossen - und der "Hungerburgtrail", in seiner jetzigen Ausführung aber ein nicht wirklich ein ernst zu nehmendes Angebot).

Natürlich braucht eine so große Szene rund um das Ballungsgebiet auch eine eigene, von den vielen Wanderern getrennte, Infrastruktur.
Die Stadt und die Landesforste bemühen sich mit der Mountainbike Initiative Tirol seit Jahren hier ein solches Angebot zu schaffen.
Doch alle Bemühungen scheiterten immer wieder an der Einigung mit Grundeigentümern.
Wenn sich hier also die Vertretung des Waldbesitzes als Beschützer der Wanderer präsentieren will, ist das fast schon zynisch: Stünde für sie das Wohl der Erholungssuchenden im Vordergrund, hätte es schon längst eine Zusammenarbeit geben müssen, die durch ein geeignetes Angebot eine gute Lenkung im Ballungsraum ermöglicht.


Link: tirol.orf.at/ Waldverband will Mountainbiker einbremsen

 Studie 2008-Brämer-Feindliche Brüder-Wandererforschung
Tirol: Waldverband will Mountainbiker einbremsen Rubrik , Autor: upmove Aktuell News über Tirol: Waldverband will Mountainbiker einbremsen, , Autor: upmove Du suchst Informationen über Tirol: Waldverband will Mountainbiker einbremsen dann bist Du in der Rubrik des upmove.eu Magazin richtig! Der tiroler Waldverband, eine Teilorganisation der Landwirtschaftskammer, versucht mit einer "Umfrage" die Erholungssuchenden gegeneinander auszuspielen. Legal Biken Magazin: Tirol: Waldverband will Mountainbiker einbremsen
In einer Meldung auf ORF-Tirol wird die altbekannte Tatsache strapaziert, dass sich ca 20% der Spaziergänger durch Radfahrer gestört fühlen. Die Herrschaften, die sich nun bemüßigt fühlen die Erholungssuchenden zu retten, werden andererseits nicht müde darauf hinzuweisen, dass sie durch das freie Betretungsrecht für Erholungssuchende im Forstgesetz von 1975 einteignet wurden. Wir fragen uns hier wieder einmal: ist die Wirklichkeit dabei die Satire zu überholen? Gibt hier es den Verband der grantigen Förster und Jäger etwa wirklich? Zurück zu den Fakten Dass sich nur 20% der Wanderer durch Radfahrer gestört fühlen, ist nichts wirklich Neues. Bei den unter 50-jährigen sind es übrigens nur 10%. Diese Erkenntnis lieferte auch eine von meinungsraum.at durchgeführte Umfrage, die wir im Frühjahr in Wien präsentierten. Rainer Brämer kam 2008 schon im Rahmen der Studie "Feindliche Brüder: Hiker und Biker konkurrieren um Wege" zum gleichen Ergebnis, das er so kommentiert: "Allerdings muss man die Dinge im Zusammenhang sehen, um ihre Bedeutung richtig einschätzen zu können. In der Frustskala der Wanderer nehmen die Biker nicht die vordersten Plätze ein. Der Spitzenreiter unter den potenziellen Störfaktoren ist eindeutig in der Landschaft herumliegender Müll. Neun von zehn Befragten würden sich darüber ärgern. Mit Abstand folgen auf Rang 2 Autoverkehr auf Wegen, längere Strecken auf Asphalt, Verkehrslärm sowie eine irreführende Wegweisung bzw. fehlerhafte Wanderkarten. Radfahrer und Mountainbiker folgen erst auf Rang drei, zusammen mit längeren Strecken durch Ortschaften, zerfahrenen Wegen und zugewachsenen Aussichten, aber noch klar vor Reitern, Schotterwegen und Regenschauern. Diese Befunde geben sicher keinen Anlass zu Entwarnung, wohl aber zu mehr Gelassenheit." Zu den Hintergründen in Tirol Der Standpunkt des tiroler Waldverbandes "dass keinesfalls mehr Wege für Mountainbikes freigegeben werden sollten" konterkariert die Parole der österreichischen Landwirtschafskammer, welche die tiroler Mountainbikewelt als das anzustrebende Ideal anpreist. Dass es in Tirol rund um Innsbruck zu Spannungen ums Mountainbiken kommt liegt auf der Hand. Tirol, und besonders Innsbruck, präsentiert sich mit viel Geld und gelungenen Werbemaßnahmen als Biker Eldorado. Natürlich folgen Viele diesen Lockrufen! Die Voraussetzungen sind ja alle da, um das Versprechen einzulösen: Berge bis fast mitten in die Stadt, einmalige Wege die durch viele Forststraßen und Seilbahnen erschlossen sind. Alle Voraussetzungen? Nun ja, bis auf eine: auf allen Wegen rund um Innsbruck bewegt man sich ausserhalb der Legalitiät. (Ausnahmen: der "Nordketten-Trail" - jetzt geschlossen - und der "Hungerburgtrail", in seiner jetzigen Ausführung aber ein nicht wirklich ein ernst zu nehmendes Angebot). Natürlich braucht eine so große Szene rund um das Ballungsgebiet auch eine eigene, von den vielen Wanderern getrennte, Infrastruktur. Die Stadt und die Landesforste bemühen sich mit der Mountainbike Initiative Tirol seit Jahren hier ein solches Angebot zu schaffen. Doch alle Bemühungen scheiterten immer wieder an der Einigung mit Grundeigentümern. Wenn sich hier also die Vertretung des Waldbesitzes als Beschützer der Wanderer präsentieren will, ist das fast schon zynisch: Stünde für sie das Wohl der Erholungssuchenden im Vordergrund, hätte es schon längst eine Zusammenarbeit geben müssen, die durch ein geeignetes Angebot eine gute Lenkung im Ballungsraum ermöglicht. Link: tirol.orf.at/ Waldverband will Mountainbiker einbremsen
https://www.upmove-mtb.eu/uploads/blog_bild/738_small_738_785_chromelegacywindow30.10.2015093518.bmp.jpg" alt="kleinbild: Tirol: Waldverband will Mountainbiker einbremsen Headerbild grossbild: Tirol: Waldverband will Mountainbiker einbremsen Headerbildkleinbild: Tirol: Waldverband will Mountainbiker einbremsen Headerbild
Kommentare
  • Userbild - Heinz Gürtl

    Heinz Gürtl: Es geht doch darum das auch MTBer Erholungssuchende sind und nicht ob 52% dafür sind oder dagegen oder ob Motorsägen weniger stören als MTBer das ist doch kleinklauberei es geht um das große ganze das wir gleichgestellt werden vor dem Gesetz und es eine einheitliche Regelung gibt. Es ist zum verzweifeln immer die gleichen Fragen ja natürlich geht die Bewirtschaftung vom Wald vor, aber das gilt doch jetzt auch schon. Ich bin froh das sich upmove sich so einsetzte für unsere Sache. In diesem Sinne Rad frei und weiter so.

    Gefällt mir · Gefällt 0 Personen · Kommentieren · 30.10.2015 / 1857 Tage alt
    • Userbild - Tim Mountainbiker

      Tim Mountainbiker: Ich finde das immer wieder erstaunlich, mit welchen Einschränkungen ihr euch schon abgefunden habt. In Deutschland sind die wirtschaftliche Nutzung und die Erholungsfunktion gesetzlich gleich gestellt! Warum wollt ihr euch von vorne herein immer schon mit weniger zufrieden geben?

      Gefällt mir · Gefällt 0 Personen · 30.10.2015 / 1857 Tage alt
    • Userbild - Ing Mar

      Ing Mar: Ich sehe 500 Personen in einem Gebiet wie Tirol nicht unbedingt als repräsentativ... Vorallem müssen solche Befragungen im Gelände durchgeführt werden und nicht am Telefon... Von diesen 500 sind wahrscheinlichh nur 100-150 regelmässig im Wald...

      Gefällt mir · Gefällt 0 Personen · Kommentieren · 30.10.2015 / 1857 Tage alt
      • Userbild - Ing Mar

        Ing Mar: Ok danke! Dann habe ich nichts gesagt.

        Gefällt mir · Gefällt 0 Personen · 31.10.2015 / 1856 Tage alt
        • Userbild - upmove the mountain sports community

          upmove the mountain sports community: Ing Mar grdi spricht von dieser Erhebung: https://www.upmove-mtb.eu/presseaussendung/magazin-rubrik-legal-biken/984d16e767.html

          Gefällt mir · Gefällt 0 Personen · 31.10.2015 / 1856 Tage alt
          • Userbild - Ing Mar

            Ing Mar: http://tirol.orf.at/news/stories/2739415/ hier im Artikel steht TirolerInnen wurden telefonisch befragt. Oder reden wir gerade von zwei unterschiedlichen Dingen?

            Gefällt mir · Gefällt 0 Personen · 31.10.2015 / 1856 Tage alt
            • Userbild - up001

              up001:

              bei der Umfrage vom meinungsraum.at wurden explizit nur Wanderer und Mountainbiker befragt. jeweils 500. Das heißt, alle die ohnehin nicht draußen am Weg sind wurden von der Befragung ausgeschieden.

              Die Umfrage sollte daher ein relativ gutes Bild der Realität am Weg wiedergeben.

              Darum können wir uns auf diese Zahlen stüzten.

              Gefällt mir · Gefällt 0 Personen · 30.10.2015 / 1857 Tage alt
            • Userbild - Günter Tschitschi Heinrich

              Günter Tschitschi Heinrich: wieviele MTBer fühlen sich durch Gruppen von Wanderern gestört. Aber da darf keiner was sagen. Und einen grantigen Förster konnten wir persönlich kennenlernen. Am Beginn des Anstieges zum Nebelstein im Waldviertel nahe Karlstift. Sogar ordentlich grantig :-( :-(

              Gefällt mir · Gefällt 0 Personen · Kommentieren · 30.10.2015 / 1857 Tage alt
              • Userbild - Tim Mountainbiker

                Tim Mountainbiker: Schade, dass man von dem Verein nicht mehr viel hört! Aber in Österreich war der Unterschied zwischen Realität und Satire einfach zu gering, um von Allen unterschieden werden zu können!

                Gefällt mir · Gefällt 0 Personen · Kommentieren · 30.10.2015 / 1857 Tage alt
                • Userbild - Tim Mountainbiker

                  Tim Mountainbiker: Und in Deutschland hält man die Österreichische Wahrheit für Satire!

                  Gefällt mir · Gefällt 0 Personen · 30.10.2015 / 1857 Tage alt
                  • Userbild - Tim Trabi

                    Tim Trabi: Und in Deutschland hält man die Österreichische Wahrheit für Satire!

                    Gefällt mir · Gefällt 0 Personen · 30.10.2015 / 1857 Tage alt
                  • Userbild - Andreas Pfaffenbichler

                    Andreas Pfaffenbichler: MIT Mountainbike Initiative Tirol

                    Gefällt mir · Gefällt 0 Personen · Kommentieren · 30.10.2015 / 1857 Tage alt

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