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Rubrik | Legal Biken

Beim Wort „Wegefreiheit“ stellt es Mountainbikern in Österreich die Haare auf. Obwohl der Sport aus seiner pubertierenden Phase zum akzeptierten Volkssport herangereift ist, biken wir in einem landschaftlichen Juwel noch immer illegal. upmove tritt für die Öffnung der Forststraßen und Wanderwege für Mountainbiker ein. Mit dieser Serie wollen wir das Verständnis und die Toleranz aller Waldnutzer erhöhen und euch kompakt Wissenswertes zum Thema „Wegefreiheit“ vermitteln.

Trutzpartien: rechtlich und moralisch im Graubereich Headerbild
22.10.2015 / 1798 Tage alt
Eingestellt von: steiggeist
[Legal Biken]  Im aktuellen Magazin "aktuell" vom Verein "Land&Forst" (Interessensvertretung der Großgrundbesitzer Österreichs) gibt es auch eine Nachbetrachtung zur Fachenquete "Sport&Freizeit in Wald und Natur" des Landwirtschaftsministeriums in Eisenstadt.
Wir bringen euch diesen Artikel näher, um einen Einblick in die Gedankenwelt unserer Gesprächspartner, und ein Gefühl für die Atmosphäre solcher Veranstaltungen zu ermöglichen.

Hierauf bezieht sich v.d. Hellens Artikel
Trutzpartie Muckenkogel 8.9.2014
Trutzpartie Muckenkogel 8.9.2014
Trutzpartie Riesachsee, 25.10.2014
Trutzpartie Riesachsee, 25.10.2014
Trutzpartie Wien, 25.4.2015 (Foto: M. Siebenhandl)
Trutzpartie Wien, 25.4.2015 (Foto: M. Siebenhandl)
Trutzpartie Annaberg 31.5.2015
Trutzpartie Annaberg 31.5.2015

In diesem Artikel berichet Herr Bernulph von der Hellen, seines Zeichens Referent für Forst und Umwelt von "Land&Forst", über die "Zweite Fachenquete zum Thema "Sport & Freizeit in Wald & Natur: Konfliktfelder und Lösungsmodelle“ im Schloss Esterhazy/Eisenstadt (siehe auch hier).
Er greift darin die Forderungen von Alpenverein, Naturfreunden und upmove nach einer gesetzlichen Regelung fürs Radfahren ähnlich unserer Nachbarländer scharf an. Das ist schwer verständlich, da von der Hellen gebürtiger Bayer ist. Dort ist das freie Betretungsrecht der Natur in der Verfassung verankert, und es beinhaltet selbstverständlich das Radfahren auf Straßen und geeigneten Wegen.

Hier einige Passagen, die unsere Trutzpartien, wie wir unsere "Demos am Berg" genannt haben, betreffen. Aber auch Alpenverein und Naturfreunde bekommen den Unmut des Mannes, der die Rechtsstaatlichkeit und alle sonstigen Werte des christlichen Abendlandes verteidigt, zu spüren:


Besonders die verhärteten Ansichten
von dem Unternehmen Upmove, dem
Alpenverein und den Naturfreunden,
die sich weiterhin für eine Öffnung des
Waldes für Mountainbiker positionierten,
und die zum Teil auf einem falschen
Rechtsverständnis fußen, heizten die
Debatte an.


...die regelmäßig
veranstalteten Trutzpartien von Upmove,
die rechtlich und moralisch im Graubereich
agieren und nicht einmal auf Dialog
ausgerichtet sind. Aus Sicht einiger
anderer Teilnehmer erschien daher befremdlich,
dass sich Naturfreunde und
Alpenverein - beide Institutionen haben
sich den Natur- und Umweltschutz auf
die Fahnen geheftet - von einseitigen
Vertretern der Spaßgesellschaft vor den
Karren spannen lassen.



Den ganzen Artikel findet ihr hier.

Dass Herrn von der Hellen die Organisation von upmove als Verein nicht anerkennen will ist uns egal. Im Übrigen haben wir auch sonst sehr unterscheidliche Zugänge zum Thema. Aber im Besonderen verstehen wir ihn in zwei wesentlichen Punkten nicht:

Da wäre zum Ersten die Dialogbereitschaft.
Seit über 25 Jahren wird jetzt darüber geredet, dass ein ordentliches Angebot für Radfahrer her muss.
Von Seiten der Landwirtschaft und des (Groß)-Grundbesitzes wird erklärt, dass dies mit der "vertraglichen Lösung" bestens funktioniert, und keine gesätzliche Änderung nötig ist. Was dabei herausgekommen ist, haben wir herauszufinden versucht. Das ernüchternde Ergebnis findet man hier: Wo sind die 27.000 km frei gegebenen Forststraßen?.
Wir haben auch genügend Beispiele, wo selbst durch untertänigstes Bitten vom Bürgermeister abwärts, nebst Bereitstellung voller Geldsäcke für Benutzungsgebüren, die Besitzer trotzdem Radfahren auf ihren Forststraßen - unter Berufung auf das auf ihrer Seite stehende Recht - verweigerten.

Zweitens sollen Trutzpartien im rechtlichen und moralischem Grauberein liegen.
Moral ist bekanntlich subjektiv. Nicht alles was rechtlich erlaubt ist, muss für alle moralisch in Ordnung sein. Und umgekehrt.
Dass das Schieben von Fahrrädern auf Forststraßen und die in der Verfassungs verankerte Versammlungsfreiheit jenseits rechtlicher Graubereiche liegt, sollte im Gegensatz aber unbestritten sein.



Dass die Erholungssuchenden auf jedes allgemeines Radfahrverbot auf Forststraßen mit einem Achselzucken reagieren, ist eigentlich selbstverständlich.

 Akuell Artikel Walddialog 3/2015 im Faksimile
Trutzpartien: rechtlich und moralisch im Graubereich? Rubrik , Autor: steiggeist Aktuell News über Trutzpartien: rechtlich und moralisch im Graubereich?, , Autor: steiggeist Du suchst Informationen über Trutzpartien: rechtlich und moralisch im Graubereich? dann bist Du in der Rubrik des upmove.eu Magazin richtig! Im aktuellen Magazin "aktuell" vom Verein "Land&Forst" (Interessensvertretung der Großgrundbesitzer Österreichs) gibt es auch eine Nachbetrachtung zur Fachenquete "Sport&Freizeit in Wald und Natur" des Landwirtschaftsministeriums in Eisenstadt.
Wir bringen euch diesen Artikel näher, um einen Einblick in die Gedankenwelt unserer Gesprächspartner, und ein Gefühl für die Atmosphäre solcher Veranstaltungen zu ermöglichen.
Legal Biken Magazin: Trutzpartien: rechtlich und moralisch im Graubereich?
In diesem Artikel berichet Herr Bernulph von der Hellen, seines Zeichens Referent für Forst und Umwelt von "Land&Forst", über die "Zweite Fachenquete zum Thema "Sport & Freizeit in Wald & Natur: Konfliktfelder und Lösungsmodelle“ im Schloss Esterhazy/Eisenstadt (siehe auch hier). Er greift darin die Forderungen von Alpenverein, Naturfreunden und upmove nach einer gesetzlichen Regelung fürs Radfahren ähnlich unserer Nachbarländer scharf an. Das ist schwer verständlich, da von der Hellen gebürtiger Bayer ist. Dort ist das freie Betretungsrecht der Natur in der Verfassung verankert, und es beinhaltet selbstverständlich das Radfahren auf Straßen und geeigneten Wegen. Hier einige Passagen, die unsere Trutzpartien, wie wir unsere "Demos am Berg" genannt haben, betreffen. Aber auch Alpenverein und Naturfreunde bekommen den Unmut des Mannes, der die Rechtsstaatlichkeit und alle sonstigen Werte des christlichen Abendlandes verteidigt, zu spüren:
Besonders die verhärteten Ansichten von dem Unternehmen Upmove, dem Alpenverein und den Naturfreunden, die sich weiterhin für eine Öffnung des Waldes für Mountainbiker positionierten, und die zum Teil auf einem falschen Rechtsverständnis fußen, heizten die Debatte an. ...die regelmäßig veranstalteten Trutzpartien von Upmove, die rechtlich und moralisch im Graubereich agieren und nicht einmal auf Dialog ausgerichtet sind. Aus Sicht einiger anderer Teilnehmer erschien daher befremdlich, dass sich Naturfreunde und Alpenverein - beide Institutionen haben sich den Natur- und Umweltschutz auf die Fahnen geheftet - von einseitigen Vertretern der Spaßgesellschaft vor den Karren spannen lassen.
Den ganzen Artikel findet ihr hier. Dass Herrn von der Hellen die Organisation von upmove als Verein nicht anerkennen will ist uns egal. Im Übrigen haben wir auch sonst sehr unterscheidliche Zugänge zum Thema. Aber im Besonderen verstehen wir ihn in zwei wesentlichen Punkten nicht: Da wäre zum Ersten die Dialogbereitschaft. Seit über 25 Jahren wird jetzt darüber geredet, dass ein ordentliches Angebot für Radfahrer her muss. Von Seiten der Landwirtschaft und des (Groß)-Grundbesitzes wird erklärt, dass dies mit der "vertraglichen Lösung" bestens funktioniert, und keine gesätzliche Änderung nötig ist. Was dabei herausgekommen ist, haben wir herauszufinden versucht. Das ernüchternde Ergebnis findet man hier: Wo sind die 27.000 km frei gegebenen Forststraßen?. Wir haben auch genügend Beispiele, wo selbst durch untertänigstes Bitten vom Bürgermeister abwärts, nebst Bereitstellung voller Geldsäcke für Benutzungsgebüren, die Besitzer trotzdem Radfahren auf ihren Forststraßen - unter Berufung auf das auf ihrer Seite stehende Recht - verweigerten. Zweitens sollen Trutzpartien im rechtlichen und moralischem Grauberein liegen. Moral ist bekanntlich subjektiv. Nicht alles was rechtlich erlaubt ist, muss für alle moralisch in Ordnung sein. Und umgekehrt. Dass das Schieben von Fahrrädern auf Forststraßen und die in der Verfassungs verankerte Versammlungsfreiheit jenseits rechtlicher Graubereiche liegt, sollte im Gegensatz aber unbestritten sein. Dass die Erholungssuchenden auf jedes allgemeines Radfahrverbot auf Forststraßen mit einem Achselzucken reagieren, ist eigentlich selbstverständlich.
grossbild: Hierauf bezieht sich v.d. Hellens Artikelkleinbild: Hierauf bezieht sich v.d. Hellens Artikelgrossbild: Trutzpartie Muckenkogel 8.9.2014kleinbild: Trutzpartie Muckenkogel 8.9.2014grossbild: Trutzpartie Riesachsee, 25.10.2014kleinbild: Trutzpartie Riesachsee, 25.10.2014grossbild: Trutzpartie Wien, 25.4.2015 (Foto: M. Siebenhandl)kleinbild: Trutzpartie Wien, 25.4.2015 (Foto: M. Siebenhandl)grossbild: Trutzpartie Annaberg 31.5.2015kleinbild: Trutzpartie Annaberg 31.5.2015 https://www.upmove-mtb.eu/uploads/blog_bild/735_small_735_782_trutzpartien.png" alt="kleinbild: Trutzpartien: rechtlich und moralisch im Graubereich Headerbild grossbild: Trutzpartien: rechtlich und moralisch im Graubereich Headerbildkleinbild: Trutzpartien: rechtlich und moralisch im Graubereich Headerbild
Kommentare
  • Userbild - Jürgen Endres

    Jürgen Endres: Schon erschreckend wie engstirnig und mittelalterlich manch einer denkt.

    Gefällt mir · Gefällt 0 Personen · Kommentieren · 23.10.2015 / 1797 Tage alt
    • Userbild - Paul Weber

      Paul Weber: Bin froh das ihr die Debatte anheizt, ansonsten bleibt alles so wie es ist. Und ruhig noch härter :D

      Gefällt mir · Gefällt 0 Personen · Kommentieren · 23.10.2015 / 1797 Tage alt
      • Userbild - Heinz Gürtl

        Heinz Gürtl: Ich glaube das das was in Salzburg bei der Trutzpartie passiert ist, moralisch im Graubereich war!!!! Man sollte immer zuerst vor eigenen Türe kehren. In diesem Sinne Rad frei.

        Gefällt mir · Gefällt 1 Person · Kommentieren · 23.10.2015 / 1797 Tage alt
        • Userbild - Hugo Bremsbrode

          Hugo Bremsbrode: Gemeinnutz geht vor Eigennutz! Spassgesellschaft im Wald. Welche Verdummungsstrategie. Ich sehe mich nicht als Teil der Spassgesellschaft, wenn ich auf einem mit öffentlichen Geldern errichteten Waldweg zur Erholung und zur Gesundheitsvorsorge mit dem Fahrrad meine Freizeit verbringe.

          Gefällt mir · Gefällt 1 Person · Kommentieren · 23.10.2015 / 1797 Tage alt

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