Bereits registriert? Bitte einloggen:
|
Passwort vergessen? Neu bei upmove?
Neu bei Upmove
  • Schluss mit lustig
    Unser Webshop wurde mit 31.7.20 geschlossen. Danke an unsere langjährigen KundInnen für die Treue und das Vertrauen! Fahrtechniktrainings werden mit 2021 NICHT mehr angeboten. Euer upmove Service Team

  • Werde upmover
    upmover_50000
    upmover_50000
    Als upmover genießt du alle Vorteile der community.

    mehr >>

Rubrik | Legal Biken

Beim Wort „Wegefreiheit“ stellt es Mountainbikern in Österreich die Haare auf. Obwohl der Sport aus seiner pubertierenden Phase zum akzeptierten Volkssport herangereift ist, biken wir in einem landschaftlichen Juwel noch immer illegal. upmove tritt für die Öffnung der Forststraßen und Wanderwege für Mountainbiker ein. Mit dieser Serie wollen wir das Verständnis und die Toleranz aller Waldnutzer erhöhen und euch kompakt Wissenswertes zum Thema „Wegefreiheit“ vermitteln.

23.09.2014 / 2259 Tage alt
Eingestellt von: steiggeist
[Legal Biken]  Sind das Gegensätze? Wir meinen: Es sind zwei Seiten einer Medaille!

Das Ziel von
“legal biken - auch in Österreich”
ist
"Freies Wegerecht für Radfahrer auf Wanderwegen und Forststraßen (auf eigene Gefahr)"


Das ist etwas was uns Erholung suchenden Bikern im Rahmen des Forstgesetzes 1975 ohnehin zu stehen sollte.
In unserem benachbarten Ausland ist dies längst gelebte und gesetzliche Realität.
Wir sehen uns als Gast im Wald und bemühen uns Wege und Strassen möglichst ohne Erosionsschäden zu befahren. Diese Beanspruchung ist übrigens ähnlich wie jene durch Wanderer. Führt man sich aber vor Auge, dass es sich hierbei um einen Weg oder um eine Forststraße handelt, dann sind diese Flächen in Relation zur Gesamtfläche vernachlässigbar, und bringen selbst bei höhere Beanspruchung keinen negativen Einfluss auf Fauna und Flora.
Wesentlich für uns Mountainbiker ist jedoch, dass wir den “fair play” Gedanken leben und diesen auch positiv unseren Kollegen und anderen Nutzungsgruppen vermitteln.
Klar ist, dass wir Fußgängern den Vorrang einräumen.
Ein kontrolliertes, dosiertes Biken - ohne “Stunts” - in der freien Natur auf Wegen und Strassen ist obligat.

Neue Bikestrecken, Rampen, Northshore Elemente…. kann man nicht ohne Einverständnis des Grungeigentümers (und den notwendigen behördlichen Bewilligungen) errichten.
Trailbau ohne solches Einverständnis lehnen wir strikt ab. Das hat darüber hinaus nichts, aber rein gar nichts, mit dem freiem Wegerecht auf Forststraßen oder Wanderwegen zu tun.

Es ist klar das in Ballungsgebieten, wie eben Wien, Innsbruck, Linz, Graz,... für Biker spezielle Bikeangebote geschaffen werden müssen.
Hier gibt es natürlich auch den Bedarf für bikeparkähnliche Einrichtungen. Lokal agierende Vereine können erstaunliche Erfolgsgeschichten erzählen:
In Graz schuf der Verein Radlager den “Enzi Trail”)
in Linz die RC Downriders den “Bike Park Klärgrube” innerhalb eines Jahres, nachdem die illegalen, jedoch geduldeten Schiltenbergtrails über Nacht abgebaut wurden.
In Innsbruck versucht die “Mountainbike Inititative Tirol” gemeinsam mit der Stadt und dem Land Tirol offizielle Downhilstrecken zu erricheten. Einzig einige wenige Grundeigentümer verwehren hier noch die Durchfahrt.
In Wien hat sich der Verein Wienerwald Trails formiert, um hier ein “Trailcenter” mit 100km Singletrails für Biker zu errichten. Gestartet wurde mit einem Pilotprojekt im Weidlingtal, wo vorhandene Strecken “legalisiert” werden.

Trails, die durch mechanische Auftsiegshilfen (Öffis, Shutls, Seilbahnen) erreichbar sind, unterliegen einer höheren Abnützung und sind durch diesen Komfort auch durch Wanderer stärker genützt. Hier kann sich ein Konfliktpotential ergeben, dass am Besten durch lokale Interessensvertretungen, sprich Vereine, aufgelöst wird (kein kommerzieller Betrieb vorausgesetzt).

“Gebaute Trails” und das “freie Wegerecht” sind verschiedene Dinge, die aber Hand in Hand gehen müssen um Biken aus der Illegalität zu führen:

  • Biken muß klarer weise auf Forstraßen erlaubt sein.

  • Biken (unter Nachrang gegenüber Fußgeher) muss auf bestehenden Wanderwegen erlaubt sein. Für die meisten von uns ist das die Seele unseres Sports.

  • Werden Biker von Wanderwegen verbannt, weil es dort zu viele Fußgänger gibt, muss es auch Platz für spezielle Bikestrecken geben.

  • Als zusätzliches Angebot soll es offiziell ausgewiesene Bikestrecken in allen Schwierigkeitsgraden geben. Diese sind für Tourismus und Ballungsräume notwendig.

  • Gebaute und dedizierte Bikestrecken sollen kanalisieren und nicht als Ghetto dienen! Das heißt, sie sollen ein attraktives Ziel sein und benachbarte Wege von Radfahren entlasten, damit dort keine Verbote notwendig sind.


Das “Freies Wegerecht für Radfahrer auf Wanderwegen und Forststraßen” und “speziell gebaute Bikestrecken” sind zwei Seiten einer Medaille die sich gegenseitig bedingen.

Darum unser Appell an Dich:
unterstütze Deinen lokalen Verein
unterstütze ‘legal biken - auch in Österreich’
hier sind überall engagierte ehrenamtliche Biker unterwegs die sich für DEINE Anliegen einsetzen.
Je mehr wir sind, je besser organisiert wir sind, umso lauter wird unser Ruf und Deine Interessen können leichter vertreten werden!

"Wegefreiheit für Radfahrer" versus "gebaute Bikestrecken" Rubrik , Autor: steiggeist Aktuell News über "Wegefreiheit für Radfahrer" versus "gebaute Bikestrecken", , Autor: steiggeist Du suchst Informationen über "Wegefreiheit für Radfahrer" versus "gebaute Bikestrecken" dann bist Du in der Rubrik des upmove.eu Magazin richtig! Sind das Gegensätze? Wir meinen: Es sind zwei Seiten einer Medaille! Legal Biken Magazin: "Wegefreiheit für Radfahrer" versus "gebaute Bikestrecken"
Das Ziel von “legal biken - auch in Österreich” ist "Freies Wegerecht für Radfahrer auf Wanderwegen und Forststraßen (auf eigene Gefahr)"
Das ist etwas was uns Erholung suchenden Bikern im Rahmen des Forstgesetzes 1975 ohnehin zu stehen sollte. In unserem benachbarten Ausland ist dies längst gelebte und gesetzliche Realität. Wir sehen uns als Gast im Wald und bemühen uns Wege und Strassen möglichst ohne Erosionsschäden zu befahren. Diese Beanspruchung ist übrigens ähnlich wie jene durch Wanderer. Führt man sich aber vor Auge, dass es sich hierbei um einen Weg oder um eine Forststraße handelt, dann sind diese Flächen in Relation zur Gesamtfläche vernachlässigbar, und bringen selbst bei höhere Beanspruchung keinen negativen Einfluss auf Fauna und Flora. Wesentlich für uns Mountainbiker ist jedoch, dass wir den “fair play” Gedanken leben und diesen auch positiv unseren Kollegen und anderen Nutzungsgruppen vermitteln. Klar ist, dass wir Fußgängern den Vorrang einräumen. Ein kontrolliertes, dosiertes Biken - ohne “Stunts” - in der freien Natur auf Wegen und Strassen ist obligat. Neue Bikestrecken, Rampen, Northshore Elemente…. kann man nicht ohne Einverständnis des Grungeigentümers (und den notwendigen behördlichen Bewilligungen) errichten. Trailbau ohne solches Einverständnis lehnen wir strikt ab. Das hat darüber hinaus nichts, aber rein gar nichts, mit dem freiem Wegerecht auf Forststraßen oder Wanderwegen zu tun. Es ist klar das in Ballungsgebieten, wie eben Wien, Innsbruck, Linz, Graz,... für Biker spezielle Bikeangebote geschaffen werden müssen. Hier gibt es natürlich auch den Bedarf für bikeparkähnliche Einrichtungen. Lokal agierende Vereine können erstaunliche Erfolgsgeschichten erzählen: In Graz schuf der Verein Radlager den “Enzi Trail”) in Linz die RC Downriders den “Bike Park Klärgrube” innerhalb eines Jahres, nachdem die illegalen, jedoch geduldeten Schiltenbergtrails über Nacht abgebaut wurden. In Innsbruck versucht die “Mountainbike Inititative Tirol” gemeinsam mit der Stadt und dem Land Tirol offizielle Downhilstrecken zu erricheten. Einzig einige wenige Grundeigentümer verwehren hier noch die Durchfahrt. In Wien hat sich der Verein Wienerwald Trails formiert, um hier ein “Trailcenter” mit 100km Singletrails für Biker zu errichten. Gestartet wurde mit einem Pilotprojekt im Weidlingtal, wo vorhandene Strecken “legalisiert” werden. Trails, die durch mechanische Auftsiegshilfen (Öffis, Shutls, Seilbahnen) erreichbar sind, unterliegen einer höheren Abnützung und sind durch diesen Komfort auch durch Wanderer stärker genützt. Hier kann sich ein Konfliktpotential ergeben, dass am Besten durch lokale Interessensvertretungen, sprich Vereine, aufgelöst wird (kein kommerzieller Betrieb vorausgesetzt). “Gebaute Trails” und das “freie Wegerecht” sind verschiedene Dinge, die aber Hand in Hand gehen müssen um Biken aus der Illegalität zu führen:
  • Biken muß klarer weise auf Forstraßen erlaubt sein.
  • Biken (unter Nachrang gegenüber Fußgeher) muss auf bestehenden Wanderwegen erlaubt sein. Für die meisten von uns ist das die Seele unseres Sports.
  • Werden Biker von Wanderwegen verbannt, weil es dort zu viele Fußgänger gibt, muss es auch Platz für spezielle Bikestrecken geben.
  • Als zusätzliches Angebot soll es offiziell ausgewiesene Bikestrecken in allen Schwierigkeitsgraden geben. Diese sind für Tourismus und Ballungsräume notwendig.
  • Gebaute und dedizierte Bikestrecken sollen kanalisieren und nicht als Ghetto dienen! Das heißt, sie sollen ein attraktives Ziel sein und benachbarte Wege von Radfahren entlasten, damit dort keine Verbote notwendig sind.
Das “Freies Wegerecht für Radfahrer auf Wanderwegen und Forststraßen” und “speziell gebaute Bikestrecken” sind zwei Seiten einer Medaille die sich gegenseitig bedingen. Darum unser Appell an Dich: unterstütze Deinen lokalen Verein unterstütze ‘legal biken - auch in Österreich’ hier sind überall engagierte ehrenamtliche Biker unterwegs die sich für DEINE Anliegen einsetzen. Je mehr wir sind, je besser organisiert wir sind, umso lauter wird unser Ruf und Deine Interessen können leichter vertreten werden!
https://www.upmove-mtb.eu/uploads/blog_bild/1_small_1_4549704261050477631_untitleddrawing2.jpg" alt="kleinbild: "Wegefreiheit für Radfahrer" versus "gebaute Bikestrecken" Headerbild grossbild: kleinbild:
Kommentare

Legal Biken - Magazin - Legal Biken - Findet unsere Legal Biken Magazin Einträge