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Rubrik | Legal Biken

Beim Wort „Wegefreiheit“ stellt es Mountainbikern in Österreich die Haare auf. Obwohl der Sport aus seiner pubertierenden Phase zum akzeptierten Volkssport herangereift ist, biken wir in einem landschaftlichen Juwel noch immer illegal. upmove tritt für die Öffnung der Forststraßen und Wanderwege für Mountainbiker ein. Mit dieser Serie wollen wir das Verständnis und die Toleranz aller Waldnutzer erhöhen und euch kompakt Wissenswertes zum Thema „Wegefreiheit“ vermitteln.

Wegefreiheit MTB -  ÖRV Trainerfortbildung 2014 Headerbild
11.11.2014 / 2149 Tage alt
Eingestellt von: turtle
[Legal Biken]  Am 8. November 2014 fand eine Trainerfortbildung des österreichischen Radsportverband (ÖRV) statt. Nachmittags stand der Themenbereich „Gesetze – MTB im Wald und „darüber“ – Wegefreiheit“ am Programm.
upmove wurde eingeladen um die Anliegen für LEGAL BIKEN vorzutragen und in einer Podiumsdiskussion mit Experten aus unterschiedlichen Bereichen zu diskutieren.
Grundsätzlich ist es schade, dass der Themenbereich Mountainbike in dieser Fortbildung ganz ans Ende verlegt wurde, da nicht nur private Mountainbiker, sondern eben auch Trainer und Instruktoren im Mountainbike-Bereich eher mit (rechtlichen) Problemen konfrontiert sind, als beispielsweise im Rennrad-Sektor. Da das Hauptaugenmerk des ÖRV aber ganz klar auf den Themen Rennrad und Leistungssport liegt, dürfen wir uns aber glücklich schätzen, überhaupt die Gelegenheit bekommen zu haben, unsere Anliegen vorzubringen.
Nach der kurzen Einführung der einzelnen Experten wurde klar, dass allein upmove für eine Gesetzesänderung (Forstgesetz) eintritt und diese auch für möglich hält. Der Rest sprach sich deutlich für regionale vertragliche Lösungen aus, die mit den jeweiligen Nutzungsgruppen (Grundbesitzer, Jägerschaft, Naturschutz, Tourismus, Gemeinden bzw. Länder) zu verhandeln bzw. zu besprechen wären. Interessant oder traurig dabei ist, dass sogar Trainer, die im Mountainbike-Bereich mit Kindern und/oder Erwachsenen unterwegs sind, Angst vor der Konfrontation haben und eine Verschlechterung der Situation befürchten, obwohl dies in Österreich gar nicht möglich ist. Schlechter kann es für die Mountainbiker nicht mehr werden. „Druck erzeugt Gegendruck – also lasst uns lieber an einem Tisch nach einer gemeinsamen Lösung suchen“ – waren die Worte, die des Öfteren zu hören waren.
Dr. Probst – Anwalt der Großgrundbesitzer und Vortragender auf der BOKU – stellte klar, dass die Eigentumsrechte an erster Stelle stehen und die Rechte der Erholungsuchenden hinter Wild, Jäger und Waldarbeiter bestenfalls auf Platz 5 rangieren. Außerdem brachte er (wenig überraschend) die Hauptargumente gegen die Mountainbiker (Haftung, Wildstörung, Gefährdung von Wanderern) vor, die allesamt bereits mehrfach widerlegt sind.
Weiters wurde die Aggressivität, mit der upmove nach mehr Rechten für die 800.000 Mountainbiker in Österreich verlangt, kritisiert, da man, wie bereits erwähnt, Angst vor einer Verschlechterung hat. Dass wir aber ohne diese „Aggressivität“ immer nur mitschwimmen, anstatt endlich mal aufzutauchen, ist den Meisten offensichtlich nicht bewusst.
Die Diskussion war leider viel zu kurz und aufgrund der fortgeschrittenen Tageszeit gab es auch immer weniger Zuhörer.
Bezeichnend waren dann die letzten Worte des Tages vom Leiter dieser Veranstaltung Alfred Kaiblinger, der meinte, dass er für sich selbst eine gute Lösung im Umgang mit „Konfrontationen im Wald“ hat, anstatt klar zu machen, dass sich der ÖRV, als zuständiger Verband voll für die Zukunft der Mountainbiker „ins Zeug haut“. Frei übersetzt: ihr könnt probieren, etwas zu erreichen und wenn es geschafft ist, kann auch der ÖRV positiv darüber berichten.

Mein persönliches Fazit:

  • Warum glaubt man, dass Mountainbiker mehr Platz brauchen als Wanderer??

  • Warum gibt es immer wieder das Argument der kalten Enteignung, wenn man anstatt erlaubter Weise zu Fuß unterwegs zu sein, genau die selben Wege mit dem Fahrrad benutzt??

  • Wieso sollen Waldarbeiter auf Mountainbiker mehr acht geben müssen, als auf Wanderer??

  • Warum ist ein Mensch der auf einem Fahrrad sitzt automatisch gefährlich und aggressiv, wenn er es zu Fuß oder im Auto nicht ist??

Diese Fragen sollte man sich stellen.

Wenn man einmal die grundsätzliche innere Ablehnung ausblendet, muss doch klar sein, dass es egal ist, ob man sich zu Fuß (mit oder ohne Stöcke) oder auf dem Fahrrad bewegt. Nicht die Ausrüstung macht einen Menschen aggressiv, destruktiv oder schlicht und einfach böse.

Wanderer, Bergsteiger UND Mountainbiker gehören in ein und denselben Topf – naturverbundene, verantwortungsbewusste Erholungssuchende, die sich in unserem herrlichen LAND DER BERGE am liebsten in und auf eben diesen BERGEN bewegen!

Wir Mountainbiker wollen nicht MEHR – wir wollen „nur“ die Wege, die wir zu Fuß bereits benützen dürfen, auch mit dem Fahrrad benützen.
Genau dieses System der Einzelkämpfer, in dem jeder für sich selbst versucht mit der derzeitigen Situation zurecht zu kommen, bringt uns Mountainbiker nicht weiter. Wir müssen uns vereinen, um LEGAL BIKEN AUCH IN ÖSTERREICH möglich zu machen!!!

Wegefreiheit MTB - ÖRV Trainerfortbildung 2014 Rubrik , Autor: turtle Aktuell News über Wegefreiheit MTB - ÖRV Trainerfortbildung 2014, , Autor: turtle Du suchst Informationen über Wegefreiheit MTB - ÖRV Trainerfortbildung 2014 dann bist Du in der Rubrik des upmove.eu Magazin richtig! Am 8. November 2014 fand eine Trainerfortbildung des österreichischen Radsportverband (ÖRV) statt. Nachmittags stand der Themenbereich „Gesetze – MTB im Wald und „darüber“ – Wegefreiheit“ am Programm. Legal Biken Magazin: Wegefreiheit MTB - ÖRV Trainerfortbildung 2014
upmove wurde eingeladen um die Anliegen für LEGAL BIKEN vorzutragen und in einer Podiumsdiskussion mit Experten aus unterschiedlichen Bereichen zu diskutieren. Grundsätzlich ist es schade, dass der Themenbereich Mountainbike in dieser Fortbildung ganz ans Ende verlegt wurde, da nicht nur private Mountainbiker, sondern eben auch Trainer und Instruktoren im Mountainbike-Bereich eher mit (rechtlichen) Problemen konfrontiert sind, als beispielsweise im Rennrad-Sektor. Da das Hauptaugenmerk des ÖRV aber ganz klar auf den Themen Rennrad und Leistungssport liegt, dürfen wir uns aber glücklich schätzen, überhaupt die Gelegenheit bekommen zu haben, unsere Anliegen vorzubringen. Nach der kurzen Einführung der einzelnen Experten wurde klar, dass allein upmove für eine Gesetzesänderung (Forstgesetz) eintritt und diese auch für möglich hält. Der Rest sprach sich deutlich für regionale vertragliche Lösungen aus, die mit den jeweiligen Nutzungsgruppen (Grundbesitzer, Jägerschaft, Naturschutz, Tourismus, Gemeinden bzw. Länder) zu verhandeln bzw. zu besprechen wären. Interessant oder traurig dabei ist, dass sogar Trainer, die im Mountainbike-Bereich mit Kindern und/oder Erwachsenen unterwegs sind, Angst vor der Konfrontation haben und eine Verschlechterung der Situation befürchten, obwohl dies in Österreich gar nicht möglich ist. Schlechter kann es für die Mountainbiker nicht mehr werden. „Druck erzeugt Gegendruck – also lasst uns lieber an einem Tisch nach einer gemeinsamen Lösung suchen“ – waren die Worte, die des Öfteren zu hören waren. Dr. Probst – Anwalt der Großgrundbesitzer und Vortragender auf der BOKU – stellte klar, dass die Eigentumsrechte an erster Stelle stehen und die Rechte der Erholungsuchenden hinter Wild, Jäger und Waldarbeiter bestenfalls auf Platz 5 rangieren. Außerdem brachte er (wenig überraschend) die Hauptargumente gegen die Mountainbiker (Haftung, Wildstörung, Gefährdung von Wanderern) vor, die allesamt bereits mehrfach widerlegt sind. Weiters wurde die Aggressivität, mit der upmove nach mehr Rechten für die 800.000 Mountainbiker in Österreich verlangt, kritisiert, da man, wie bereits erwähnt, Angst vor einer Verschlechterung hat. Dass wir aber ohne diese „Aggressivität“ immer nur mitschwimmen, anstatt endlich mal aufzutauchen, ist den Meisten offensichtlich nicht bewusst. Die Diskussion war leider viel zu kurz und aufgrund der fortgeschrittenen Tageszeit gab es auch immer weniger Zuhörer. Bezeichnend waren dann die letzten Worte des Tages vom Leiter dieser Veranstaltung Alfred Kaiblinger, der meinte, dass er für sich selbst eine gute Lösung im Umgang mit „Konfrontationen im Wald“ hat, anstatt klar zu machen, dass sich der ÖRV, als zuständiger Verband voll für die Zukunft der Mountainbiker „ins Zeug haut“. Frei übersetzt: ihr könnt probieren, etwas zu erreichen und wenn es geschafft ist, kann auch der ÖRV positiv darüber berichten. Mein persönliches Fazit:
  • Warum glaubt man, dass Mountainbiker mehr Platz brauchen als Wanderer??
  • Warum gibt es immer wieder das Argument der kalten Enteignung, wenn man anstatt erlaubter Weise zu Fuß unterwegs zu sein, genau die selben Wege mit dem Fahrrad benutzt??
  • Wieso sollen Waldarbeiter auf Mountainbiker mehr acht geben müssen, als auf Wanderer??
  • Warum ist ein Mensch der auf einem Fahrrad sitzt automatisch gefährlich und aggressiv, wenn er es zu Fuß oder im Auto nicht ist??
Diese Fragen sollte man sich stellen. Wenn man einmal die grundsätzliche innere Ablehnung ausblendet, muss doch klar sein, dass es egal ist, ob man sich zu Fuß (mit oder ohne Stöcke) oder auf dem Fahrrad bewegt. Nicht die Ausrüstung macht einen Menschen aggressiv, destruktiv oder schlicht und einfach böse. Wanderer, Bergsteiger UND Mountainbiker gehören in ein und denselben Topf – naturverbundene, verantwortungsbewusste Erholungssuchende, die sich in unserem herrlichen LAND DER BERGE am liebsten in und auf eben diesen BERGEN bewegen! Wir Mountainbiker wollen nicht MEHR – wir wollen „nur“ die Wege, die wir zu Fuß bereits benützen dürfen, auch mit dem Fahrrad benützen. Genau dieses System der Einzelkämpfer, in dem jeder für sich selbst versucht mit der derzeitigen Situation zurecht zu kommen, bringt uns Mountainbiker nicht weiter. Wir müssen uns vereinen, um LEGAL BIKEN AUCH IN ÖSTERREICH möglich zu machen!!!
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Kommentare
  • Userbild - Roland Noichl

    Roland Noichl: Tja so leicht sollte der ÖRV sich das auch nicht machen, wo bitten sollen den die tollen neuen Zukunftsracer trainieren wenns überall verboten ist??? XC lernen am Forstweg??? Sind das die totalen Realitätsverweigerer oder finden die Herren Vorstände das toll wenn die Rennfahrer immer mit zwei Rädern im Knast trainieren müssenn??? Unser Verein bekommt immer wieder Anfragen von jungen XC Fahreren die fürs Studieren nach Innsbruck kommen und Trainingstouren suchen, muss ihnen dann immer sagen, dass ich offiziell nichts sagen kann wo man trainieren darf, ausser auf der Forstautobahn auf die Höttinger Alm....

    Gefällt mir · Gefällt 0 Personen · Kommentieren · 18.11.2014 / 2142 Tage alt
  • Userbild - trailproof - Mountainbike Touren, Camps, Fahrtechnik

    trailproof - Mountainbike Touren, Camps, Fahrtechnik: Hallo, wir haben eh im Anschluss an die Diskussion kurz gesprochen. Grundsätzlich wollen wir ja alle das selbe und ich finde Eure Arbeit auch super und lobenswert! Habe auch nur für mich persönlich gesprochen, dass ich mit Reden immer gut zurecht gekommen bin und ich doch sehr wenige negative Erfahrungen (egal ob alleine oder mit Gruppe) gemacht habe. lg Dani.

    Gefällt mir · Gefällt 0 Personen · Kommentieren · 18.11.2014 / 2142 Tage alt
    • Userbild - trailproof - Mountainbike Touren, Camps, Fahrtechnik

      trailproof - Mountainbike Touren, Camps, Fahrtechnik: Ganz eurer Meinung: Wegefreiheit und auf eigene Gefahr!

      Gefällt mir · Gefällt 0 Personen · 22.11.2014 / 2138 Tage alt
      • Userbild - Steig Geist

        Steig Geist: also kurz geseagt: bei uns sind sowieso alle grundbesitzer gegen biker. die bundesforste dulden halt, weil sie müssen. und mit reden geht gar nix, weil sie nicht reden brauchen, sie können anzeigen und klagen.

        Gefällt mir · Gefällt 0 Personen · 18.11.2014 / 2142 Tage alt
        • Userbild - Steig Geist

          Steig Geist: es ist halt so, dass biken total boomt. und es braucht gar kein facebook,usw, dass die leute checken wo's zum biken geht: es genügt auch schon ein blick in die landkarte! was ich bemerke: auf trails wird hier in OÖ/SBG/STMK sehr kultiviert mit wanderen umgegangen. nichts desto trotz schießen die bike-verbotstafeln aus den boden, und die konflikte mit den jägern mehren sich. Anzeigen/Besitzstörungsklagen sind jetzt in OÖ schon sehr häufig, so das biker automatisch in 'sichere' gebiete ausweichen, wo dann schön langsam ein haufen biker zusammen kommt. also in den nächsten 1 bis 2 jahren wird es hier in OÖ sicher auch so eine bombe zerreissen wie am muckenkogel, wenn nicht gegengesteuert wird. ich kann jetzt nicht abschätzen wieviele biker in K auf trails unterwegs sind (wobei natürlich das haupt-problem die auffahrt auf der forststrasse ist). dort wo ich unterwegs bin, verdoppelt sich das bikeraufkommen fast jährlich. wir haben in OÖ versucht, mit gut zureden zu bikerouten zu kommen. manche bürgermeister hätten sogar die jagdpacht (30.000?/jahr) übernommen(!). hat alles nix genützt. und damit komme ich zu meinem schluß: wir brauchen die wegefreiheit für radfahrer, so wie es bei unsren nachbarn gelebte und gesetzliche realität ist, und das kann bei einhaltung unserer fair play regeln kein problem sein!

          Gefällt mir · Gefällt 0 Personen · 18.11.2014 / 2142 Tage alt
          • Userbild - trailproof - Mountainbike Touren, Camps, Fahrtechnik

            trailproof - Mountainbike Touren, Camps, Fahrtechnik: Zur Aussage "Verschlechterung": da war eher nicht gesetzlich, sondern die Stimmung im Wald allgemein gemeint. Jetzt kann man mit Grundbesitzern, Jägern etc. oft noch reden, aber die sind ja auch vernetzt, und - ganz wie bei uns auch - werden Dinge über fünf Ecken leicht mal aufgebauscht. Bei uns heißts halt: "Der Franz wurde angezeigt.", bei den Jägern: " In Fritz seim Revier waren heute 15 Radler unterwegs, und die haben ihn beschimpft auch noch". In Wirklichkeit wurde Franz nur gedroht und Fritz hat nur zwei Biker gesehen, die halt nicht freundlich waren. Kann die andere Seite sogar etwas verstehen, wenn plötzlich fünf Mal so viele Biker auf bestimmten Strecken unterwegs sind (der Fluch von Gopro, Facebook und Co). Ich persönlich predige in unseren Kursen da immer Rücksicht auf Mensch, Tier und Natur, und lebe das auch so vor. Und wir posten niemals wo wir unterwegs waren. Klar, auch etwas aus Eigennutz, hauptsächlich aber um unser persönliches Verhältnis zu den Grundbesitzern (mit denen man manchmal ja auch recht freundlich redet), die "Duldung" nicht zu gefährden.

            Gefällt mir · Gefällt 0 Personen · 18.11.2014 / 2142 Tage alt
            • Userbild - Steig Geist

              Steig Geist: mich hat unser kennenleren auch sehr gefreut, und danke für deinen support - el dani ;-)

              Gefällt mir · Gefällt 0 Personen · 18.11.2014 / 2142 Tage alt
            • Userbild - t. van BIKE

              t. van BIKE: also, wie das so ist mit besitz und eigentum kennen wir zur genüge von geld, rohstoffen, asyl, ...
              ansprüche zu stellen, rechte zu fordern, teilen oder teilhaben lassen macht die "halter" reflexartig nervös, natürlich auch im post-monarchistischen österreich!
              geduld ist gefragt, auch langer atem in zähen diskussionsrunden und wohl auch das verstehen der gegenüber-seite.
              das angebotene bedrohungsszenario für die eigentümer sieht, undifferenziert betrachtet, derzeit so aus: ab dem tag x rauschen täglich 800.000 biker über deren besitzungen und durch deren wälder...! das kann man durchaus als nicht unaggressiv verstehen, und hierauf sich in vorauseilender paranoia vor (phantom-)schmerz zu krümmen darf zugestanden werden. aber: wo und wer sind diese vermeintlichen 800.000, deren badarf gen himmel schreit? ich teile diese gewaltige menge mal grob und subjektiv in drei gruppen: 1. diejenigen, die mit dem derzeit öffentlich gebotenen wegenetz durchaus zufrieden sind ( 45%) 2. diejenigen, die beim fahrradkauf falsch beraten wurden und nur aus versehen auf einem mtb sitzen (25%) und 3. diejenigen illegalen, die motiviert und begeistert draußen und droben unterwegs sind und hoffentlich mit ihren 240.000 unterschriften upmove unterstützen (30%)!
              (eine vierte gruppe, die rasant im wachsen ist und sich aus gruppe 1. und 3. speisen wird, sind die piloten von motorgestützten bikes, bald auch freeridern, mit denen man wanderwege durchaus auch flott bergwärts fahren wird können - das wird auch noch mal interessant!)
              nicht nur, weil ich´s mit der kirche nicht so hab´, bin ich dennoch dafür, diese im dorf zu lassen. vielleicht ist´s gut, bedrohung und auswirkung ein wenig zu relativieren.
              ich glaube, dass sich mit dem tag x (wegefreiheit/straffreiheit) vorerst und gaanz laang gar nix verändern wird - bezogen auf das fahrverhalten der 800.000! wohl aber werden ab dann 30% endlich aus der illegalität befreit!
              in den kommenden mühseligen verhandlungen zumindest einen plan b im talon zu haben, könnte auch nicht schaden. klar muss man zuerst immer möglichst viel fordern, damit überhaupt irgendwas weiter geht. kompromisse kommen immer erst später. aber ein probater und zutiefst österreichischer ansatz könnte auch lauten: nicht ausdrücklich erlaubt, aber zumindest straf(verfolgungs)frei! ein lösungsausweg, der entspannen und gesichter wahren helfen könnte!
              wie wir in den wald hinein ruf.. äh fahren, so werden wir dereinst auch wieder herausfahren - zufrieden und unbehelligt!
              danke an das upmove-team!
              viel ausdauer wünsche ich euch / uns!

              Gefällt mir · Gefällt 0 Personen · Kommentieren · 18.11.2014 / 2143 Tage alt
              • Userbild - styriabeef

                styriabeef: Danke für Euren Einsatz! Jeder Artikel, jede Teilnahme an Gesprächsrunden, jede Stellungnahme in öffentlichen Foren von Euch bringt unsere Sache voran und zeigt mir warum ich euch unterstütze.
                NICHT NACHLASSEN!!!

                Gefällt mir · Gefällt 0 Personen · Kommentieren · 13.11.2014 / 2147 Tage alt
                • Userbild - tecxx

                  tecxx: danke für euren einsatz. und es ist abenteuerlich, dass man selbst unter "halbwegs" gleichgesinnten keinen zusammenhalt mehr findet.

                  Gefällt mir · Gefällt 0 Personen · Kommentieren · 12.11.2014 / 2148 Tage alt
                  • Userbild - Peter Hafner

                    Peter Hafner: Dass der ÖRV mit Zurückhaltung auf euch reagiert, macht irgendwie Sinn. Das Thema dürfte den Herrschaften dann doch etwas zu politisch sein? Euer Vorgehen ist nicht aggressiv sondern einfach nur DIREKT und KONSIQUENT!! Das ist man in Österreich halt nicht gewohnt. Da sucht man lieber hinten rum den faulen Kompromiss und bäckt kleine Brötchen für sich selbst (und ein paar Auserwählte)? Dass ihr das Richtige tut zeigen eure stetig ansteigende Mitgliederzahl und die vermehrte Berichterstattung über ?Legal Biken?. Also bitte nicht unterkriegen lassen, unbedingt HARTNÄCKIG BLEIBEN und SO WEITER MACHEN!!

                    Gefällt mir · Gefällt 0 Personen · Kommentieren · 11.11.2014 / 2149 Tage alt
                    • Userbild - Steig Geist

                      Steig Geist: danke peter - so eine aufmunterung freut uns riesig!

                      Gefällt mir · Gefällt 0 Personen · 11.11.2014 / 2149 Tage alt
                    • Userbild - Thomas Pfaffenbichler

                      Thomas Pfaffenbichler: danke für umfangreiche Berichterstattung und Einsatz! Schade, dass es im österr. öffentlich rechtlichen Rundfunk (TV) praktisch keine "bissigen" Diskussionssendungen mehr gibt... hätte vielleicht als Vehikel für "Publicity" etwas gebracht

                      Gefällt mir · Gefällt 0 Personen · Kommentieren · 11.11.2014 / 2149 Tage alt
                      • Userbild - Steig Geist

                        Steig Geist: Martin, Danke für den umfangreichen und aufschlussreichen Bericht! Vielleicht noch ein paar Ergänzungen aus meiner Sicht. Haftung: Dr. Stephan Propst, als Rechtsvertreter der Grundeigentümer, versuchte hinter einem Nebelvorhang aus Haftungsfragen und ideolgisch gefärbten Enteignungsängsten die Anliegen von nicht mehr zeitgemäser ?Trohpäenjagd - passend für den Terminkalender streßgeplagter Hobbyjäger? zu verstecken. Ein Beispiel dazu: Dr. Karl Pepelnik präsentierte eine Erkenntnis des Höchstgerichts, zum Thema Haftung aus dem Straßenbereich: Fährt ein Radfahrer auf einen gerade ladenden Milchtankwagen auf, ist der Radfahrer allein Schuld, zusätzliche Sicherungsmaßnahmen sind nicht nötig. Schlußfolgerung: Ein ladender Holztransporter muß sicher auch nicht extra abgesichert werden! Ganz im Gegenteil zu einer Behauptung von Herrn Propst, wonach eine Erlaubnis zum Befahren von Fortststraßen beträchtliche Mehrkosten bei der Absicherung solcher Arbeiten mit sich brächte. Druck und Gegendruck: Ja! Druck verursacht Gegendruck. Aber auch: Ja, der einzige Gegendruck auf unangebrachte Klagen wegen Radfahrens auf Fortstraßen kommt von upmove mit legal biken - auch in Österreich! Nur durch diesen Gegendruck können wir sicherstellen, dass uns der Platz zur Erholungssuche beim Radfahren im Wald eingeräumt wird.

                        Gefällt mir · Gefällt 0 Personen · Kommentieren · 11.11.2014 / 2149 Tage alt
                        • Userbild - Alexander Pausch

                          Alexander Pausch: Ganz anders ist es natürlich, wenn man für die Benutzung einer Straße Zahlen muß: Dann ist es gewerblich und die Haftungen für den Gewerbetreibenden (=Wegehalter) sind bedeutend strenger.

                          Gefällt mir · Gefällt 0 Personen · 12.11.2014 / 2148 Tage alt
                          • Userbild - Alexander Pausch

                            Alexander Pausch: Auch wenn es erlaubt wäre, wird in der Praxis wohl nur bei Vorsatz eine Wegehaltehaftung schlagend. In diesem Fall ist die Wegehaltehaftung für den Verursacher das geringste Problem: Strafrechtliche Folgen wie Verurteilung wegen Gemeingefährdung wiegt da viel schwerer.

                            Gefällt mir · Gefällt 0 Personen · 11.11.2014 / 2149 Tage alt
                            • Userbild - upmove the mountain sports community

                              upmove the mountain sports community: Jetztsituation: MTB auf Forststrassen verboten. Fahrverbotstafel beim Zugang zur Forststrasse >> Haftung ausschließlich bei VORSATZ

                              Gefällt mir · Gefällt 0 Personen · 11.11.2014 / 2149 Tage alt
                              • Userbild - Alexander Pausch

                                Alexander Pausch: Ich hab mal von einem Rechtsspruch gehört, wo selbst ein unmarkierter Weidezaun, der über eine Forststraße gespannt war und einen Unfall verursachte, zu keiner Wegehalterhaftung führte. Begründung: Auf Forststraßen muß mit solchen Hindernissen gerechnet werden. In der Praxis der österreichischen Rechtssprechung wird die Wegehalterhaftung bei Forststraßen offenbar lediglich bei Vorsatz schlagend.

                                Gefällt mir · Gefällt 0 Personen · 11.11.2014 / 2149 Tage alt
                              • Userbild - Adam Damz

                                Adam Damz: orv is in erster linie für die da, wo es geld zu holen gibt.

                                Gefällt mir · Gefällt 0 Personen · Kommentieren · 11.11.2014 / 2149 Tage alt
                                • Userbild - Alexander Zwergenhacker

                                  Alexander Zwergenhacker: Zusammenhalt? Man koennte ja seinen platz am futtertrog verlieren. Schoen dass wir jetzt unsere eigene lobby haben. Weiter so und tuts nur anecken.

                                  Gefällt mir · Gefällt 0 Personen · Kommentieren · 11.11.2014 / 2149 Tage alt
                                  • Userbild - Johannes Leitner

                                    Johannes Leitner: Nur weiter so!!

                                    Gefällt mir · Gefällt 0 Personen · Kommentieren · 11.11.2014 / 2149 Tage alt
                                    • Userbild - up001

                                      up001: Im Anschluss hatten wir noch diskutiert wie das mit der "Aggressivität" gemeint ist, ob wir da eventuell etwas ändern müssen. Gemeint ist in jedem Fall, dass wir klar und eindeutig für die Wegefreiheit MTB und eine notwendige Gesetzesänderung eintreten. Klar war das die Ergebnisse am Verhandlungstisch bisher nichts gebracht haben. Deshalb Kampagne "legalbiken" samt Trutzpartien und Öffentlichkeitsarbeit. OK, wenn das als aggressiv eingestuft wird können wir nichts ändern. Dies ist notwendig. Wie denkt Ihr darüber ? Wo können wir uns verbessern ? Danke für dein Feedback

                                      Gefällt mir · Gefällt 0 Personen · Kommentieren · 11.11.2014 / 2149 Tage alt
                                      • Userbild - Bernd Weinzierl

                                        Bernd Weinzierl: Schade ein bisserl mehr Schulterschluss wäre wünschenswert gewesen.... Aber ich sag dem engagierten Upmove Team hier trotzdem mal Danke für die tolle Arbeit !!!! (y)

                                        Gefällt mir · Gefällt 0 Personen · Kommentieren · 11.11.2014 / 2149 Tage alt
                                        • Userbild - Bernd Weinzierl

                                          Bernd Weinzierl: Schade ein bisserl mehr Schulterschluss wäre wünschenswert gewesen.... Aber ich sag dem engagierten Upmove Team hier trotzdem mal Danke für die tolle Arbeit !!!! (y)

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