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Rubrik | Legal Biken

Beim Wort „Wegefreiheit“ stellt es Mountainbikern in Österreich die Haare auf. Obwohl der Sport aus seiner pubertierenden Phase zum akzeptierten Volkssport herangereift ist, biken wir in einem landschaftlichen Juwel noch immer illegal. upmove tritt für die Öffnung der Forststraßen und Wanderwege für Mountainbiker ein. Mit dieser Serie wollen wir das Verständnis und die Toleranz aller Waldnutzer erhöhen und euch kompakt Wissenswertes zum Thema „Wegefreiheit“ vermitteln.

„Gesichertes Eigentum – Landnutzung braucht Verantwortung“ - eine Replik Headerbild
26.09.2017 / 876 Tage alt
Eingestellt von: steiggeist
[Legal Biken]  In der aktuellen Ausgabe 2017/04 seiner Mitgliederzeitschrift „Bergauf“ gibt der ÖAV Grundbesitzern Raum für eine Stellungnahme zum aktuellen Konflikt um die Aufnahme des Radfahrens auf Forststraßen (und ev. geeigneten Wegen) in das Betretungsrechts im Forstgesetz, §33. Wir haben ihn gelesen und hier ist unsere Stellungnahme dazu (weil wir keine des ÖAV gefunden haben, und einige dort stehende Aussagen nicht unkommentiert bleiben können).

Schöner Titel
Privateigentum Wald bedingt hohe Sozialpflicht
Privateigentum Wald bedingt hohe Sozialpflicht
Fair Play ist bei den Mountainbikern selbstverständlich!
Fair Play ist bei den Mountainbikern selbstverständlich!
Dieser Beitrag (Seite 36ff) nimmt einige hundert Worte Anlauf, um zum Thema vorzudringen. Dabei stellt er eine These auf: „Nur der Grundeigentümer kann eventuelle Nutzungskonflikte gerecht ausbalancieren“.

Nun kann man ja uneingeschränkt übereinstimmen, dass eine verantwortungsvolle und behutsame Naturnutzung Lenkungsmaßnahmen braucht. Doch diese Lenkungsmaßnahmen von der Gnade der Grundbesitzer abhängig zu machen geht doch zu weit.

Zwei der den Artikel zeichnenden Herren stammen aus Oberösterreich. Als Oberösterreicher kennt man, wie aus der Sicht der Grundbesitzer solche Lenkungsmaßnahmen aussehen. Besonders in Grünau, der Heimat von einem dieser Verfasser, Dr. Dominik Lamezan-Salins. 
Dort werden während der Jagdsaison die Gemeindestraße in die Hetzau, die Zufahrt zum Almtalerhaus und zur Welser Hütte, von Mitte September bis Mitte Oktober gesperrt. Dies auf Wunsch des „Grundherren“. Ein anderer belegt die Auffahrt auf der alten Mautstraße zum Kasberg mit einem Radfahrverbot. Seit Jahrzehnten bemüht man sich vergeblich um eine vertragliche Freigabe von Forststraßen die einen Übergang vom Steyrtal in das Trauntal ermöglichen würden.

Aus unsere Sicht wird sich diese für die Erholungsuchenden unerfreulichen Situation nur dann ändern, wenn das Radfahren auf Forststraßen und geeigneten Wegen ein gesetzlich verankertes Recht ist, und nicht mehr von der Einsicht der Grundbesitzer abhängt. Durch eine solche Freigabe werden Österreichs Wälder nicht im Chaos versinken. Das zeigt die gelebte und gesetzliche Praxis in unseren Nachbarländern.

Das Eigentum Wald, welches grundsätzlich nicht in Frage gestellt wird, ist mit einer weitgehenden Sozialpflichtigkeit verknüpft. Sozialbindung des Privateigentums Wald bedeutet, dass Eigentum auch verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.

Mit dem Hinweis auf die Schutz-, Wohlfahrts- und Erholungsfunktion des Waldes, wird diese Sozialbindung auch in diesem Aufsatz erwähnt. Diese Funktionen sind neben der Nutzfunktion im Forstgesetz 1975 festgeschrieben. Entgegen der im Artikel aufgestellten Behauptung, ist nicht der Eigentümer für die Ausbalancierung dieser Funktionen verantwortlich, sondern dies obliegt der Behörde.

Natürlich können und sollen Lenkungsmaßnahmen, das heißt ausgewiesene MTB-Strecken, auch nach einer Freigabe von Forststraßen und Wegen auf Verträgen basieren. Tourismus und Gemeinden werden hier eine finanzielle Abgeltung leisten und damit eventuelle Einschränkungen in der forstlichen Nutzung durch höheres Aufkommen von Bergradlern, abgelten


Das wäre unser Vorschlag für einen fairen Interessenausgleich!

 Bergauf 2017/04, Seite 36
 Bergauf 2017/04, Seite 37
 Bergauf 2017/04, Seite 38
„Gesichertes Eigentum – Landnutzung braucht Verantwortung“ - eine Replik Rubrik , Autor: steiggeist Aktuell News über „Gesichertes Eigentum – Landnutzung braucht Verantwortung“ - eine Replik, , Autor: steiggeist Du suchst Informationen über „Gesichertes Eigentum – Landnutzung braucht Verantwortung“ - eine Replik dann bist Du in der Rubrik des upmove.eu Magazin richtig! In der aktuellen Ausgabe 2017/04 seiner Mitgliederzeitschrift „Bergauf“ gibt der ÖAV Grundbesitzern Raum für eine Stellungnahme zum aktuellen Konflikt um die Aufnahme des Radfahrens auf Forststraßen (und ev. geeigneten Wegen) in das Betretungsrechts im Forstgesetz, §33. Wir haben ihn gelesen und hier ist unsere Stellungnahme dazu (weil wir keine des ÖAV gefunden haben, und einige dort stehende Aussagen nicht unkommentiert bleiben können). Legal Biken Magazin: „Gesichertes Eigentum – Landnutzung braucht Verantwortung“ - eine Replik
Dieser Beitrag (Seite 36ff) nimmt einige hundert Worte Anlauf, um zum Thema vorzudringen. Dabei stellt er eine These auf: „Nur der Grundeigentümer kann eventuelle Nutzungskonflikte gerecht ausbalancieren“. Nun kann man ja uneingeschränkt übereinstimmen, dass eine verantwortungsvolle und behutsame Naturnutzung Lenkungsmaßnahmen braucht. Doch diese Lenkungsmaßnahmen von der Gnade der Grundbesitzer abhängig zu machen geht doch zu weit. Zwei der den Artikel zeichnenden Herren stammen aus Oberösterreich. Als Oberösterreicher kennt man, wie aus der Sicht der Grundbesitzer solche Lenkungsmaßnahmen aussehen. Besonders in Grünau, der Heimat von einem dieser Verfasser, Dr. Dominik Lamezan-Salins.  Dort werden während der Jagdsaison die Gemeindestraße in die Hetzau, die Zufahrt zum Almtalerhaus und zur Welser Hütte, von Mitte September bis Mitte Oktober gesperrt. Dies auf Wunsch des „Grundherren“. Ein anderer belegt die Auffahrt auf der alten Mautstraße zum Kasberg mit einem Radfahrverbot. Seit Jahrzehnten bemüht man sich vergeblich um eine vertragliche Freigabe von Forststraßen die einen Übergang vom Steyrtal in das Trauntal ermöglichen würden. Aus unsere Sicht wird sich diese für die Erholungsuchenden unerfreulichen Situation nur dann ändern, wenn das Radfahren auf Forststraßen und geeigneten Wegen ein gesetzlich verankertes Recht ist, und nicht mehr von der Einsicht der Grundbesitzer abhängt. Durch eine solche Freigabe werden Österreichs Wälder nicht im Chaos versinken. Das zeigt die gelebte und gesetzliche Praxis in unseren Nachbarländern. Das Eigentum Wald, welches grundsätzlich nicht in Frage gestellt wird, ist mit einer weitgehenden Sozialpflichtigkeit verknüpft. Sozialbindung des Privateigentums Wald bedeutet, dass Eigentum auch verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen. Mit dem Hinweis auf die Schutz-, Wohlfahrts- und Erholungsfunktion des Waldes, wird diese Sozialbindung auch in diesem Aufsatz erwähnt. Diese Funktionen sind neben der Nutzfunktion im Forstgesetz 1975 festgeschrieben. Entgegen der im Artikel aufgestellten Behauptung, ist nicht der Eigentümer für die Ausbalancierung dieser Funktionen verantwortlich, sondern dies obliegt der Behörde. Natürlich können und sollen Lenkungsmaßnahmen, das heißt ausgewiesene MTB-Strecken, auch nach einer Freigabe von Forststraßen und Wegen auf Verträgen basieren. Tourismus und Gemeinden werden hier eine finanzielle Abgeltung leisten und damit eventuelle Einschränkungen in der forstlichen Nutzung durch höheres Aufkommen von Bergradlern, abgelten Das wäre unser Vorschlag für einen fairen Interessenausgleich!
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Kommentare
  • Userbild - Tim Trabi

    Tim Trabi: Das scheint nun nur die Vorbereitung zum Rückzug gewesen zu sein: https://www.facebook.com/trailproof/photos/a.241682132583508.59457.194940830590972/1492676120817430/?type=3&theater

    Gefällt mir · Gefällt 0 Personen · Kommentieren · 27.09.2017 / 875 Tage alt
    • Userbild - Freund Der Berge

      Freund Der Berge: Bin 2016 aus dem ÖAV ausgetreten. Fühle mich (wieder einmal) bestätigt!

      Gefällt mir · Gefällt 0 Personen · Kommentieren · 26.09.2017 / 875 Tage alt
      • Userbild - Martin Kirchmayer

        Martin Kirchmayer: Ein Witz, ich wollte euch schon darauf hinweisen, das wäre als würdet ihr eine Doppelseite im Waidwerk o.ä. bekommen. Der Druck auf den AV wird grösser wie es aussieht. Kein Rückgrat, leider....

        Gefällt mir · Gefällt 0 Personen · Kommentieren · 26.09.2017 / 875 Tage alt
        • Userbild - Martin Koch

          Martin Koch: Denke, ich werde aus dem AV austreten...

          Gefällt mir · Gefällt 0 Personen · Kommentieren · 26.09.2017 / 875 Tage alt

          „Gesichertes Eigentum – Landnutzung braucht Verantwortung“ - eine Replik Rubrik Legal Biken, Autor: steiggeist