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Rubrik | Legal Biken

Beim Wort „Wegefreiheit“ stellt es Mountainbikern in Österreich die Haare auf. Obwohl der Sport aus seiner pubertierenden Phase zum akzeptierten Volkssport herangereift ist, biken wir in einem landschaftlichen Juwel noch immer illegal. upmove tritt für die Öffnung der Forststraßen und Wanderwege für Mountainbiker ein. Mit dieser Serie wollen wir das Verständnis und die Toleranz aller Waldnutzer erhöhen und euch kompakt Wissenswertes zum Thema „Wegefreiheit“ vermitteln.

Jagd auf Mountainbiker Headerbild
14.12.2015 / 732 Tage alt
Eingestellt von: upmove
[Legal Biken]  Auch Im Mühlviertel/OÖ werden werden Radfahrer von Jägern und Grundstücksbesitzern geplagt.

"Willi, i hab eam!"

"die GPS Spur der Verwüstung"
Markus Schinko auf Tour im Pinzgau
Markus Schinko auf Tour im Pinzgau
Am 20. Oktober 2015 hatte Markus Schinko bei einer Radausfahrt ein unerfreuliches Zusammentreffen mit einem Jäger.

Er erzählt: auf einer Forststraße, beim Passieren des geparkten Auto des Waidmannes, wurde er vom Jagdpächter plötzlich festgehalten und kam zu Sturz. Verletzungen und beschädigte Ausrüstung waren die Folge. Auch das erst ein Monat alte Rad wurde in Mitleidenschaft gezogen.

Ein Artikel in den OÖN brachte die Angelegenheit an die Öffentlichkeit.

Die Vermutung, dass der Jagdpächter und der Grundeigentümer bei diesem Vorfall gemeinsam Jagd auf Mountainbiker machten, liegt nahe: So gab der „gejagte“ Mountainbiker zu Protokoll, der Jagdpächter habe per Telefon durchgegeben „Willi, i hab eam!“. Es hat sich nun auch heraus gestellt, dass der Grundeigentümer im Vornamen „Willi“ heißt.

Was seither geschah

Da der Vorfall zur Anzeige kam, wurde der Staatsanwalt eingeschaltet. Der Jäger bestritt die Anschuldigungen. So stand Aussage gegen Aussage und das Verfahren wurde eingestellt. Mittlerweile ist eine Unterlassungsaufforderung mit einem zu zahlenden Unkostenbeitrag über 117€ vom Grundeigentümer eingegangen. Die Vermutung das der Jagdpächter und der Grundeigentümer bei diesem Vorfall, Jagd auf Mountainbiker, zusammen gewirkt haben ist nicht von der Hand zu weisen.

Heiteres Bezirksgericht…

Unser Sportkollege trägt sich mit dem Gedanken, Gutmachung für seinen entstanden Schaden auf zivilrechtlichem Wege einzuklagen.
Es wird ihm aber nicht erspart bleiben, eine Unterlassungserklärung zu unterzeichen. Dazu kommen €117,42 an Rechtsanwaltkosten.
Was wir auf alle Fälle haben, ist ein netter Veranstaltungsort für eine Trutzpartie! Es bleibt spannend…

Markus Schinko

ist seit 10 Jahren regelmäßig am Mountainbike unterwegs. In der Saison sitzt er mindestens zwei Mal in der Woche auf seinem „Specialized Camber“. Seine Frau Michaela ist ebenfalls begeisterte Radfahrerin. Es ist daher klar, dass sie mit den Rädern auch in den Urlaub fahren.

In seiner Radler-Karriere hatte Markus bisher eine Handvoll Begegnungen mit Jägern, die aber bislang alle gütlich endeten. Es ist für ihn selbstverständlich, sich aus solchen Gesprächen ergebende Wünsche von Jägern bei der nächsten Tour in der gleichen Gegend zu berücksichtigen.

Radikale Jäger?

Das man Markus nicht als „radikalen“ Mountainbiker bezeichnen kann, wenn er auf einer Forststraße Rad fährt, liegt auf der Hand. Die Beurteilung der Handlungen des Jagdpächters - es gilt natürlich die Unschuldsvermutung - bleibt euch überlassen.
Wir wissen aber aus Begegnungen mit Jägern, egal ob am Bike oder bei Veranstaltungen, dass es eine gewisse "Radikalisierungstendenz" von ihrer Seite gibt.
Dabei möchten wir allerdings auch festhalten, dass es auch ganz anständige und respektvolle Begegnungen mit Vertretern aus der jagenden Zunft gibt. Mit diesen werden wir auch weiterhin ein gutes Auskommen finden. Mit den Rest vermutlich erst dann, wenn das Radfahren auf Forststraßen und Wegen auch bei uns in Österreich endlich legalisiert wird.

Jagd auf Mountainbiker? Rubrik , Autor: upmove Aktuell News über Jagd auf Mountainbiker?, , Autor: upmove Du suchst Informationen über Jagd auf Mountainbiker? dann bist Du in der Rubrik des upmove.eu Magazin richtig! Auch Im Mühlviertel/OÖ werden werden Radfahrer von Jägern und Grundstücksbesitzern geplagt. Legal Biken Magazin: Jagd auf Mountainbiker?
Am 20. Oktober 2015 hatte Markus Schinko bei einer Radausfahrt ein unerfreuliches Zusammentreffen mit einem Jäger. Er erzählt: auf einer Forststraße, beim Passieren des geparkten Auto des Waidmannes, wurde er vom Jagdpächter plötzlich festgehalten und kam zu Sturz. Verletzungen und beschädigte Ausrüstung waren die Folge. Auch das erst ein Monat alte Rad wurde in Mitleidenschaft gezogen. Ein Artikel in den OÖN brachte die Angelegenheit an die Öffentlichkeit. Die Vermutung, dass der Jagdpächter und der Grundeigentümer bei diesem Vorfall gemeinsam Jagd auf Mountainbiker machten, liegt nahe: So gab der „gejagte“ Mountainbiker zu Protokoll, der Jagdpächter habe per Telefon durchgegeben „Willi, i hab eam!“. Es hat sich nun auch heraus gestellt, dass der Grundeigentümer im Vornamen „Willi“ heißt. Was seither geschah Da der Vorfall zur Anzeige kam, wurde der Staatsanwalt eingeschaltet. Der Jäger bestritt die Anschuldigungen. So stand Aussage gegen Aussage und das Verfahren wurde eingestellt. Mittlerweile ist eine Unterlassungsaufforderung mit einem zu zahlenden Unkostenbeitrag über 117€ vom Grundeigentümer eingegangen. Die Vermutung das der Jagdpächter und der Grundeigentümer bei diesem Vorfall, Jagd auf Mountainbiker, zusammen gewirkt haben ist nicht von der Hand zu weisen. Heiteres Bezirksgericht… Unser Sportkollege trägt sich mit dem Gedanken, Gutmachung für seinen entstanden Schaden auf zivilrechtlichem Wege einzuklagen. Es wird ihm aber nicht erspart bleiben, eine Unterlassungserklärung zu unterzeichen. Dazu kommen €117,42 an Rechtsanwaltkosten. Was wir auf alle Fälle haben, ist ein netter Veranstaltungsort für eine Trutzpartie! Es bleibt spannend… Markus Schinko ist seit 10 Jahren regelmäßig am Mountainbike unterwegs. In der Saison sitzt er mindestens zwei Mal in der Woche auf seinem „Specialized Camber“. Seine Frau Michaela ist ebenfalls begeisterte Radfahrerin. Es ist daher klar, dass sie mit den Rädern auch in den Urlaub fahren. In seiner Radler-Karriere hatte Markus bisher eine Handvoll Begegnungen mit Jägern, die aber bislang alle gütlich endeten. Es ist für ihn selbstverständlich, sich aus solchen Gesprächen ergebende Wünsche von Jägern bei der nächsten Tour in der gleichen Gegend zu berücksichtigen. Radikale Jäger? Das man Markus nicht als „radikalen“ Mountainbiker bezeichnen kann, wenn er auf einer Forststraße Rad fährt, liegt auf der Hand. Die Beurteilung der Handlungen des Jagdpächters - es gilt natürlich die Unschuldsvermutung - bleibt euch überlassen. Wir wissen aber aus Begegnungen mit Jägern, egal ob am Bike oder bei Veranstaltungen, dass es eine gewisse "Radikalisierungstendenz" von ihrer Seite gibt. Dabei möchten wir allerdings auch festhalten, dass es auch ganz anständige und respektvolle Begegnungen mit Vertretern aus der jagenden Zunft gibt. Mit diesen werden wir auch weiterhin ein gutes Auskommen finden. Mit den Rest vermutlich erst dann, wenn das Radfahren auf Forststraßen und Wegen auch bei uns in Österreich endlich legalisiert wird.
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Kommentare
  • Userbild - Charly Huti

    Charly Huti: Betrunkene Bambimörder und Terroristen sind sie.

    Gefällt mir · Gefällt 0 Personen · Kommentieren · 15.12.2015 / 731 Tage alt
    • Userbild - Bergrath

      Bergrath:

      Nein, sie sind keine Terroristen; nein, die meisten Jäger sind auch nicht betrunken unterwegs!
      Bleibt bitte sachlich! Solche Retourkutschen haben wir MTBler nicht nötig.

      Gefällt mir · Gefällt 0 Personen · 18.12.2015 / 728 Tage alt
    • Userbild - Alexander Pausch

      Alexander Pausch: Die Waldterroristen terrorisieren nicht nur die armen Viecher, sondern auch Radfahrer, Schwammerlsucher, Wanderer, Geotagger und auch sich gegenseitig (immer wieder knallen sie sich ab). Hoffentlich kommt bald ein Jagdverbot wie seit 40 Jahren im Kanton Genf.

      Gefällt mir · Gefällt 0 Personen · Kommentieren · 14.12.2015 / 732 Tage alt

      Jagd auf Mountainbiker? Rubrik Legal Biken, Autor: upmove